Sonntag, 25. Juli 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 71



Montag:

Ein müder, aber sehr produktiver Montag. Es ist endlich kühl, ich trage einen Onesie aus schwarzem Sweatstoff, den mir meine Mutter geschenkt hat. Suuuuuper gemütlich!
Habe heute alle Korrekturen für das Hörspiel der Vorspieler
gemacht sowie ein Plakat und ein Cover dafür gestaltet.
Außerdem die Monthly Favourites fotografiert und den dazugehören Blogartikel geschrieben und schon ist der Tag rum.
Der Blick auf meine To-Do-Liste ist deshalb irgendwie etwas frustrierend, weil einfach noch sehr viele Aufgaben drauf stehen.


Dienstag:
Der Tag heute ging recht entspannt vorbei. Nach einer Homeoffice-Runde war ich wieder im Heim bei meiner Oma und danach noch kurz bei meiner Mutter, deren Haus gerade im Renovier-Modus ist. Irgendwie ist hier ganz viel im Umbruch.
Hatte in der Bahn viel Zeit zu lesen, "Hard Land" von Benedict Wells. Vorgestern nacht war ich noch extrem angespannt, heute bin ich wieder viel ruhiger und gelassener.
Es haben sich einige Dinge geregelt, ich habe für meine Vorspieler einen neuen Probenraum, habe für den alten Raum schon eine Schlüsselübergabe vereinbart, habe einen Termin zur Personalausweis-Verlängerung ergattert (an meinem Geburtstag 😂) und gleite mit dem Theatergruppenkurs in die Intensiv-Proben, sogar mit der ersten Extraprobe, die abends stattfindet. Es wird, es wird, es wird.

Zum späten Abend als Abschluss noch das Finale von "Princess Charming". Ich will nicht, dass es vorbei ist!!!!


Mittwoch:

Heute haben wir weitere Planungen für den Start in die Intensivphase gemacht und der Rest des Tages war voll mit To Dos in Homeoffice und Haushalt.

Abends Probe mit meinem Theatergruppenkurs und wir kommen jetzt so langsam in einen Intensivproben-Groove.


Donnerstag:

Yoga gemacht und zweiten Impftermin überstanden. Diesmal hat die Spritze richtig wehgetan.

Abends noch auf's Feld mit den Vorspielern, zur Draußen-Probe, die richtig lustig war.


Freitag:

Ich versuche tagsüber zu entspannen, sortiere dann aber doch in der Wohnung tausend Dinge aus und lasse nebenbei "Die Bachelorette" laufen.

Am späten Nachmittag mache ich mich zu Fuß auf zum Start in die Abschlussphase mit der LAG. Wir proben in der Jugendbildungsstätte Kaubstraße, mit großem Garten. Ein Traum. Der Einstieg läuft gut an und wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit.


Samstag:

Der erste lange Tag der Intensivphase geht vorbei und ist deutlich anstrengender. Zum einen wegen der Hitze (30 Grad), zum anderen wegen intensiver Diskussionen. Die sind wichtig für unseren Prozess, aber eben auch kräftezehrend. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickelt.


Sonntag:

So eine Intensivphase kann emotional werden, und heute hatten wir solche Momente. Auch das gehört zum gemeinsamen Entwicklungsprozess dazu. Wir haben viel Material gesammelt und am Schluss richtig viel gelacht beim Brainwriting für die Öffentlichkeitsarbeit. Daraus werden wir dann etwas basteln.
Der Tag endete mit einem extremen Regenschauer. Nun sitze ich auf dem Bett und arbeite noch den heutigen Tag nach.

In der nächsten Woche wird es kein Tagebuch geben, denn die Intensivphase wird viel Zeit brauchen. Danach dann wieder. Auf geht's!

Mittwoch, 21. Juli 2021

#monthlyfavourites – Juli-Lieblinge





Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Juli!
Diese Mal schon eine Woche früher, weil bei der LAG die Abschlussinszenierung bevorsteht und ich da keine Zeit für andere Dinge haben werde.


Zum Arbeiten:





 

 

Field Notes kennt ihr ja schon von mir, meine Standard-Marke für Notizbüchlein. Für schnelle Notizen und Planungen trage ich immer eines davon mit mir rum. Das letzte war voll, jetzt habe ich aus meinem Vorrat eines genommen, in das man ein Foto einschieben kann. Als Vorgeschmack auf den Umzug ist es ein Bild vom Strand auf Hiddensee.



Zum Aufhübschen

 

 
 
Na klar, Ohrringe gibt's in dieser Kategorie fast immer. Die Kirschen habe ich schon ein Weilchen, aber diesen Monat wurden sie besonders oft getragen.
Neu sind die goldenen Weizen-Ähren von Etsy.

Zu den gebrauchten Sommerkleidern, die ich mir zu Beginn des Sommers bei Vinted gekauft habe, gehört auch dieses weiß-rote wadenlange Kleid.

Diesen Monat sind gleich zwei Sachen kaputt gegangen: meine langjährige geliebte Umhängetasche und mein Portemonnaie. Und zwar so, dass ich die Sachen nicht (noch mal) reparieren konnte. Bei Vinted habe ich dann sowohl ein noch unbenutztes Portemonnaie und eine gebrauchte Umhängetasche mit Fransen gekauft. Als ich letztere meinem Mann gezeigt habe, meinte er, dass sie so sehr zu mir passt, dass sie aussieht, als würde ich sie schon ewig besitzen, lange bevor wir uns kennengelernt haben (was jetzt auch schon 16 Jahre her ist).😃

Auch leergeworden ist mein geliebter Creme-Bronzer von MAC. Der war mal vor tausend Jahren in einer Limited Edition und ich hatte ihn vor 2 Jahren oder so bei Vinted (damals noch Kleiderkreisel) gekauft. Jetzt habe ich wieder danach gesucht und noch bei ebay ein Exemplar gefunden. Ich glaube, wenn der leer ist, muss ich nach einem anderen suchen, denn eigentlich sind die ganzen noch vorhandenen Exemplare sowieso schon abgelaufen.



Zum Lesen
 

 
 
Es zahlt sich überraschenderweise wirklich aus, meine Bücher nach dem Cover auszuwählen. Als ich "Die Anderen" von Laila Lalami im Schaufenster eines Buchladens gesehen habe, habe ich es mir danach gebraucht bei ebay gekauft – und wurde nicht enttäuscht. Der Roman erzählt von einem Mann, der nachts vor seinem Diner überfahren wird. Seine Tochter reist an und versucht herauszufinden, ob es wirklich ein Unfall war. Gleichzeitig wird damit auch die Geschichte einer Einwanderer-Familie erzählt, die in den 80ern aus Casablanca in die Mojave-Wüste in den USA kamen und sich über die Jahre bis heute mehr oder weniger eingelebt haben. Es kommen in den Kapiteln immer unterschiedliche Personen zu Wort, was ein wunderbar umfassendes Bild ergibt. Empfehlung!


Gerade angefangen habe ich mit "Hard Land" von Benedict Wells, das in der letzten Bücherbox der Büchergilde war. Es geht um einen Jugendlichen, der einen lebensverändernden Sommer erlebt. Es spielt in den 80ern und hat diesen typischen 80s-Teenie-Film-Vibe, was ich total liebe. Immerhin gehört "The Breakfast Club" zu einem meiner Lieblingsfilme. Der Autor hat dazu passend Playlists erstellt, ihr findet den Link in der Kategorie "Zum Anhören".

Vor einer Weile habe ich mir endlich mal einen kleinen Naturführer für unterwegs gekauft. Er ist nicht superaktuell (*hust* ... aus DDR-Zeiten ...), aber hat mir bei Spaziergängen schon oft weitergeholfen, um Flora und Fauna zu bestimmen.


Zum Essen:


Ich habe weiter teure Limo getrunken und viel ungesundes Zeug gegessen, hatte aber diesen Monat keinen klaren und fotografierbaren Favoriten.



Zum Stöbern


Wie immer ein paar interessante Links zum Stöbern:

Wie man im Experimentiermodus bleibt (als lehrende Person)

Ein wichtiger Blogartikel über die Klima-Katastrophe

Für alle, die noch einen Impftermin in Berlin suchen


Zum Hören

Durch Zufall wurde mir bei Youtube diese Musik angezeigt und ich habe das Video wegen des Tiger-Covers angeklickt. Ich wurde nicht enttäuscht und höre den ewig langen Track jetzt oft beim Arbeiten:
https://www.youtube.com/watch?v=oQq3Jwz0bDQ

Ein Song, der mich gecatcht hat – Lorde mit "Solar Power":
https://www.youtube.com/watch?v=wvsP_lzh2-8

Passend zum Buch "Hard Land" hat Autor Benedict Wells Songlisten mit 80s-Songs online gestellt, die ich zurzeit immer mal wieder laufen lasse:
https://benedictwells.de/soundtracks/



Zum Anschauen

Hier wie immer ein paar Tipps zum Anschauen!

Die 2. Staffel von "Lupin" habe ich sehr genossen:
https://www.youtube.com/watch?v=kJ6x279y8GI

Absolutes Highlight war aber "Princess Charming" auf TVnow. Jaaa, es ist Trash-TV, aber diese Staffel, in der Liebe unter Frauen im Fokus steht, ist einfach so entzückend!
https://www.youtube.com/watch?v=8PAesIDh_WQ
Passend dazu habe ich mich von den Kommentar-Videos von Annikazion auf Youtube sehr unterhalten gefühlt (sie macht auch welche zu anderen TrashTV-Formaten ;) ):
https://www.youtube.com/watch?v=c_IJF2GiBDg&list=PL43aFuUQsZisrEQZlhypvz9Sb-6Rcl-uP

Neu angefangen habe ich mit "Physical" auf AppleTV. Richtig gut, aber harter Tobak. Triggerwarnung: Es werden Essstörungen thematisiert.
https://www.youtube.com/watch?v=PQTFdslwJYo

Marc Rebillet hat einen Werbespot für Edeka gedreht :D:
https://www.youtube.com/watch?v=vhn02_mB_lU

Und zum Schluss ein lustiges Interview mit Guido Maria Kretschmer:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kaeptnsdinner/Mit-Michel-Abdollahi-und-Guido-Maria-Kretschmer,sendung1163412.html

Freitag, 16. Juli 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 70




Montag:

Wow, wir sind in der 70. Corona-Woche! An alle, die jetzt noch hier sind: Ihr seid tapfer und stark! Gemeinsam stehen wir auch alle weiteren Wochen noch durch.
Wieviele es noch werden? Keine Ahnung. Ich werde hier weiterschreiben bis ich das Gefühl habe, dass Corona im theaterpädagogischen Alltag kein Thema mehr ist. Ich meine damit nicht inhaltliches Thema, sondern organisatorisch und zwischenmenschlich. Oder bis ich einfach keine Lust mehr habe.

Ich bin gespannt, wie die Pandemie die Arbeit langfristig verändern wird. Halten wir generell mehr Abstand? Nehmen wir mehr Rücksicht auf Distanz-Wünsche? Desinfizieren wir mehr? Tragen wir ab und zu Masken?

Erst wollte ich schreiben "...,
wie die Krise die Arbeit langfristig verändern wird.", aber die wirtschaftliche Krise beginnt ja jetzt erst so richtig.
Lange haben alle ausgeharrt und viele Institutionen konnten sich ein Weilchen über Wasser halten. Doch jetzt schließen auch diese. Der Probenraum, die ich für meine Theatergruppe Vorspiel angemietet hatte, macht Ende September für immer zu. Das war ein kleines Tanz- und Gymnastikstudio für Kinder und Erwachsene. Wir müssen uns jetzt auf die Suche nach einem neuen Raum machen ... aber finde mal noch einen günstigen, zentral gelegenen Probenraum in Berlin ...

Diese Woche wird heiß und ich habe einerseits einiges im Homeoffice zu tun, und andererseits will ich nebenbei weiter aussortieren und Dinge auf ebay-Kleinanzeigen loswerden. Mit dem Umzug in eine Wohnung, die ein Drittel so groß ist wie unsere jetzige, müssen wir einige Möbel weggeben. Und in dem Zuge auch gleich Kleidung, Bücher, Geschirr, Bastelkram, überflüssige Technik, Deko etc. Außerdem ist das die geniale Gelegenheit, endlich wieder Unterlagen zu sortieren und über 10 Jahre alte Belege, Rechnungen usw. zu entsorgen.


Dienstag:

Heißester Tag der Woche. Ich war bei Nick und wir haben an den Texten für unseren Audiowalk gearbeitet.
Im Anschluss war ich mit einer Kollegin essen und mit den Füßen im Springbrunnen planschen.
Zuhause Homeoffice und ein Eis. So ist der Sommer halbwegs erträglich.

Kaum will ich wegziehen, habe ich heute früh spontan eine Anfrage von einem Kollegen bekommen, seine Seminare an der VAK zu übernehmen. Wenn ich sie auch online durchführen kann, würde ich das machen. Ich vermute aber, dass das momentan nicht so gewollt ist.
Überhaupt findet gerade wenig online statt. Auch die Theater halten sich dezent zurück. Ich bin etwas enttäuscht, ehrlich gesagt. Die Strukturen waren doch schon da, um immerhin – wenn schon keine expliziten Online-Inszenierungen – Streams von Theaterstücken zu zeigen. Ich würd dafür auch zahlen. Ich habe mir gewünscht, dass Digitalität als Teilbereich bestehen bleibt, als zusätzliches Angebot. So sieht es aber nicht aus im Moment. Find ich enttäuschend.

"Käpt'ns Dinner" ist ein sehr nettes Interview-Format, besonders die Folge mit Guido Maria Kretschmer, den ich einfach gern mag:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kaeptnsdinner/Mit-Michel-Abdollahi-und-Guido-Maria-Kretschmer,sendung1163412.html


Mittwoch:

Es ist wieder bzw. noch immer heiß. Mein Rechner-Lüfter summt, aber da muss er durch.
Ich bin ja ein großer Fan der Wes-Anderson-Ästhetik und es steht ein neuer Film an. Wieder erstklassige Besetzung, ich kann es kaum erwarten:
https://www.youtube.com/watch?v=wKaCY-gm1h4


Ansonsten spüre ich das Sommerloch. Kaum Anmeldungen für Workshops, ganz viel Stille. Ich bin ganz froh, dass ich bei meinen Theatergruppen nie Ferienzeiten eingeführt hab. So ist man einfach immer am Ball und hat keine superlangen Pausen.

Habe heute richtig viel Essen gekauft, auch viel für den Vorrat. Ab Ende nächster Woche geht die Intensivphase los, da muss ich mich ja irgendwie verpflegen. Vielleicht koche ich schon ein bißchen vor, um jeden Tag einfach was auftauen und mitnehmen zu können. Wie macht ihr das bei langen Probenphasen? Nehmt ihr euch Essen mit oder kauft ihr was unterwegs oder geht ihr in der Pause essen?

Da bei den meisten wieder alles "so wie vorher" läuft, feier ich diesen Artikel hier sehr!!!
https://ebildungslabor.de/blog/experimentiermodus/

Abends Probe mit meinem aktuellen Theatergruppenkurs und wir haben einen Aufführungstermin für die Online-Inszenierung! Am 22. September ist es soweit, aber ich weiß noch nicht, ob ich Leute einlade(n kann), weil natürlich Gäst*innen der Mitspielenden Vorrang haben, is ja klar.


Donnerstag:

Ich bin heute kurz vor 6 aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Was soll das? Jetzt bin ich müde. Vor mir liegt ein Homeoffice-Tag mit Yoga, Planungstreffen und Arbeit an Magazinen und dem Vorspieler-Hörspiel.
Sollte das Wetter mitspielen, geht's mit den Vorspielern heut abend raus auf's Tempelhofer Feld, aber es sieht ehrlich gesagt nicht so gut aus. Es soll abends Gewitter geben.
Das ist die große Krux bei der Draußen-Arbeit. So schön es ist, wenn es klappt, so schwierig ist die Sache mit dem Wetter.

Update: Wetter hat nicht mitgespielt, also war es eine gemütliche Online-Runde, in der wir viel gelacht haben. Manchmal erschrecke ich richtig, dass ich mit so viel Spaß mein Geld verdiene. Ich bin sehr priviligiert.

Digital passiert übrigens doch noch was. Beispielsweise hier: https://rampenlichter.com/festival/programm/digital-programm/

Haupt-Thema dieser Tage ist das schlimme Unwetter und die Überschwemmungen in Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Ich kann die Reportagen kaum anschauen, es erschüttert mich.


Freitag:

Heute ist es zu heiß zum Arbeiten. Mein Gehirn ist unbrauchbar. Um einen Umzugskarton mit einer anderen Faltung als der Standard-Faltung zusammen zu bauen, musste ich mir erstmal ein Youtube-Tutorial anschauen. So weit ist es schon mit mir ...
Aber hey: die Umzugskartons sind da!

Meine Mutter hat angerufen und sich Sorgen gemacht, dass die Familie meines Mannes von der Unwetter-Katastrophe betroffen ist. Sind sie nicht, alles gut.

Diese Woche ist voller kleiner "Vorzeichen" für den Umzug ans Meer:
  • morgens fliegt eine Möwe am Fenster vorbei
  • bei der Recherche für die Wandfarbe, die ich in unserem aktuellen Schlafzimmer benutzt habe und auch in der neuen Wohnung für mein Homeoffice nutzen will, sehe ich, dass die Farbe "Ocean" heißt
  • die frisch gekauften Kekse haben ein Schiff eingeprägt
  • beim Sortieren finde ich immer wieder kleine Schachteln voller gesammelter Steinchen und Muscheln

Ein bißchen sortiert habe ich heute, im Restaurant gegenüber Mittag gegessen und viel gelesen. Bin jetzt mit "Die Anderen" von Laila Lalami fertig und spreche eine große Lese-Empfehlung aus!

Plan für's Wochenende: Weitersortieren, Packen und die Serie "Physical" auf AppleTV bingewatchen (https://www.youtube.com/watch?v=PQTFdslwJYo). Let's go!

Samstag, 10. Juli 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 69

 




Montag:

Willkommen in der neuen Woche! Nachdem ich Samstag mit meinem Bruder seinen Geburtstag gefeiert hab (Grillen im Garten) und gestern einfach nur am liebsten faul rumlag, weil mir alles zu heiß war, bin ich heute wieder deutlich motivierter. Auf Youtube habe ich einfach irgendein random Video angeklickt, weil ich das Bild mochte. Und gleite jetzt auf der Musik dahin:
https://www.youtube.com/watch?v=oQq3Jwz0bDQ
 
Habe den Sommer so langsam akzeptiert, auch wenn mich manchmal erschreckt, dass noch zwei Monate davon vor mir liegen.
Aber wenn Draußen-Proben stattfinden sollen, regnet es momentan total oft. Weiß ja auch nicht, was das soll. Reingehen möchte ich nicht, das ist mir mit der Delta-Variante noch nicht so geheuer. Und draußen kann man die Masken weglassen, was bei der Hitze nicht zu unterschätzen ist.
 
Innerhalb eines Tages haben wir eine halbe Zusage für eine Wohnung in Rostock erhalten. Manchmal ist es fast erschreckend, wie schnell Dinge plötzlich gehen. Mein Mann wird am Donnerstag hinfahren und sie besichtigen, ich kenne nur einen 360°-Online-Rundgang, der recht verzerrt ist. Aber Lage scheint super, Preis ist auch ok. Ahhhhh, aufregend!
 
Kollegialer Austausch heute in Mini-Runde, die sehr schön und voller Austausch war.
 


Dienstag:

Wat für ein Weddaaaa! Es ist HEISSS!

Vormittags am Tegeler See war es wie immer wunderbarst, mit viel Wind, vielen kanadischen Wildgänsen und der immer gleichen Frau, die die ganzen Wasservögel füttert, obwohl das in Berlin verboten ist ...
Der Audiowalk ist auf jeden Fall in intensiver Planungsphase, heute haben wir die Zeiten gemessen und uns schon Gedanken zum Text gemacht. Oben seht ihr ein Bild vom Ende des Audiowalks, direkt am Ufer. Ein richtig schöner Blick auf den See, und das Wetter hat sich auch von der hübschesten Seite gezeigt.
Anfangs war ich von dem Gedanken überfordert, jetzt noch einen Audiowalk zu schneiden, aber es ist ein kürzerer Walk von etwa 30 Minuten. Jetzt freu ich mich drauf, nächste Woche gemeinsam die ersten Texte aufzunehmen. Dieses Format macht mich einfach glücklich. Gern würde ich auch selbst mal wieder einen ablaufen, das mache ich bald wieder. Mir schwebt dieser hier vor:
https://www.storydive.de/audiowalk/its-a-match/
Noch mehr Walks in anderen deutschen Städten findet ihr hier: https://www.storydive.de/unsere-audiowalks/
 
Weitere aktuelle Theaterprojekte:
- das Hörspiel der Theatergruppe Vorspiel
- evt. ein neues Projekt oder eine Wiederaufnahme eines abgebrochenen Projekts mit der Theatergruppe Vorspiel
- das Magazin und eine Online-Inszenierung des aktuellen Theatergruppenkurses
- die Abschlussinszenierung der LAG

... und ganz nebenbei geht es evt. sehr bald schon nach Rostock. Wie und was ich da arbeite, weiß ich auch noch nicht. Ich bin aber seit Corona herrlich entspannt, was das angeht. Vor Corona kam wegziehen für mich gar nicht in Frage, weil ich hier etabliert bin und meine Kund*innen und Gruppen hatte. Aber dann war davon von einem Tag auf den anderen ganz viel weg. Ich habe angefangen online zu arbeiten und behalte das gerne bei, soweit ich Teilnehmer*innen finde. Für die LAG werde ich ab und zu pendeln. Und ansonsten ... Theaterwochenenden am Meer? Da hätt ich Lust drauf.

Momentan genieße ich so langsam wieder die Arbeit draußen. Mein Körper gewöhnt sich daran, dass er wieder Strecken zurücklegen muss, die länger sind als die paar Meter von Bett bis Schreibtisch.

Was Corona angeht, bin ich weiterhin vorsichtig. Da rollt wieder was an. Die Delta-Variante ist hochansteckend und mittlerweile schon extrem stark vebreitet ... teilweise trotz doppelter Impfungen. Also einfach fröhlich ohne Abstände und Masken in Innenräumen ... da bin ich sehr zurückhaltend.


Mittwoch:

Ab Samstag soll es noch weitere Lockerungen geben. Bin da gerade zwiegespalten. Meine Präsenz-Arbeit macht das entspannter, was die Maßnahmen angeht. Nicht aber, was die Sorge um Ansteckung angeht ...

Der Tag war voll mit Oma-Besuch im Heim, Freundin-Besuch (wir haben eigentlich fast nur über Rostock geredet ... sie überlegt auch schon eine Weile, dorthin zu ziehen) und abends Probe mit meinem aktuellen Theatergruppenkurs. Ich darf sie noch ein kleines Weilchen länger begleiten, was mich total freut. Gemeinsam eine Online-Inszenierung vorbereiten ist auch cool.



Donnerstag:

Diesmal habe ich Yoga NICHT verschlafen!
Und auch sonst war es ein überaus produktiver Homeoffice-Tag.
Derweil hat mein Mann in Rostock eine weitere Wohnung besichtigt, die aber aus vielen Gründen (u.a. Lärm) nicht für uns in Frage kommt. Schade-Pomade.

Abends mit den Vorspielern Online-Probe und es geht looooos! Wir starten voraussichtlich wieder in unsere abgebrochene Inszenierung "Das indische Tuch".



Freitag:

Langer Tag, den ich der Wissenschaft zur Verfügung gestellt habe. Mein Bruder und ich waren heute Proband*innen an der Humboldt-Universität bei einer Studie aus dem Bereich Linguistik und Psychologie. Wie spricht man mit Personen in unterschiedlichen Kontexten, abhängig von Situation und Gegenüber? Es war ein ungewöhnlicher, unterhaltsamer und auch anstrengender Tag.
Im Anschluss feierten mein Bruder, mein Vater und ich in einem Restaurant noch seinen Geburtstag nach.

Aber das wichtigste zum Schluss: Morgens kam die Zusage zu der Wohnung, die wir letzte Woche in Rostock besichtigt haben. Das heißt: im Herbst bin ich Rostockerin!!!!!! Kann es selbst kaum glauben. Ich zieh ans Meer!
Diese Entscheidung ist eine, die durch Corona feste Formen angenommen hat. Ich glaube, viele Leute haben Dinge verändert in der Krise – oder zumindest den Plan gefasst, Dinge zu verändern. Und in unsere liebste Urlaubsgegend zu ziehen, war eben unsere. Und ja, die Online-Arbeit war einer der ausschlaggebenden Faktoren, das wirklich anzugehen. Denn online kann ich ja von überall aus arbeiten. Dennoch werde ich regelmäßig pendeln, also 1-2 mal im Monat nach Berlin fahren. Ich beginne jetzt also bald ein Leben, das Ähnlichkeiten mit dem meiner Kollegin Susanna Quandt hat. Ich bin sehr aufgeregt, hab den Kopf voller To-Dos, aber freue mich auch sehr auf das neue Abenteuer.

Aber jetzt erstmal Wochenendeee!
 


 



Freitag, 2. Juli 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 68




Mittwoch:

Nach 2,5 Tagen Rostock bin ich nun wieder zurück. Wir haben eine Wohnung besichtigt, auf die wir uns jetzt bewerben werden. Sie ist winzig im Vergleich zur jetzigen, aber wenn wir gefühlt 95% unseres Hausstandes weggeben, passt das schon.😁 Eine spannende Zeit!

Die Pandemie hat ja einiges geändert in den Köpfen vieler Menschen. Es gab neue Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich gemacht habe. Eine davon ist die Feststellung, dass Berlin mittlerweile wirklich extrem anstrengend ist. Die Sommer sind für eine Hitzehasserin wie mich nahezu unerträglich, die Luft schlecht, die Leute verwirrt und "geladen". Die Stadt hat zurzeit keinen entspannten Vibe, zumindest nicht für mich.
Die Tage in Rostock waren nicht still, im Gegenteil, aber viel ruhiger und entspannter als Berlin. Die Tage waren wichtig für uns, um einen "realistischen" Blick auf Rostock zu bekommen. Es ist kein Märchen-Paradies. Es wird dort nicht einfach alles leicht und fröhlich. Aber es gibt Faktoren, nach denen wir uns sehnen, die diese Stadt bietet: mehr Ruhe, weniger Menschen, das Meer, viel Wind (ich liiieeebe Wind!) und bessere Luft. Meine Allergie hat sich in Rostock kaum bemerkbar gemacht. Für mich persönlich sind auch die Meeresvögel eine große Bereicherung. Ich liebe es, die ganze Zeit Möwen zu hören. Und ich habe in Rostock Dohlen gesehen! Die sehe ich in Berlin nie.
Eine weitere Erfahrung ist die große Freude an der Online-Arbeit. Wie gut die umsetzbar ist bzw. wie groß die Nachfrage sein wird, kann ich nicht abschätzen. Jetzt im Sommer mit den Lockerungen wollen eh alle raus. Aber vielleicht können sich Online-Fortbildungen im Theaterpädagogik-Bereich halten. Ich möchte da gern weiterarbeiten, das ist total mein Medium.
Auch eine wichtige Erkenntnis: Theater ist mir gar nicht soooo wichtig. Klingt erschreckend, aber ich finde es sehr entspannend. Ich dachte lange, Theater sei mein Leben, Theater über alles. Aber dem ist nicht so. Ich habe ja momentan noch nichtmal Lust, ins Theater zu gehen. Theater ist weiterhin super, ich mag diese Kunstform, aber es gibt auch viele andere Dinge, die mir Freude machen. Das nimmt für mich auch ein bißchen Druck raus.

Abends
findet die Probe des Theatergruppenkurses online statt, denn in Berlin regnet es (was an sich ja auch mal wieder schön ist). Vielleicht werde ich den Kurs noch verlängern, das hängt von der Gruppe ab. Wir sind da gerade im Entscheidungsprozess.
 

Donnerstag:

Ich verschlafe die morgendliche Yogastunde, aber es gibt wieder einen Live-Talk mit Mark.

Danach beginnt der innere Stress, denn ich werde heute geimpft! Ihr wisst ja, meine Arzt- und Spritzenangst und so ...
In der Praxis bin ich sehr nervös, aber das Personal ist großartig und die Ärztin sehr lustig. Ich bin SOWAS VON STOLZ als ich fertig bin! Ich habe es geschafft!
ICH HABE MEINE ERSTIMPFUNG!
Ein großes Dankeschön geht an die Vorspielerin Nina, die mir den Termin quasi vermittelt hat. Somit wurde ich drei Wochen früher geimpft als geplant. Den Impftermin im Impfzentrum habe ich natürlich abgesagt.
Nachwirkungen spüre ich keine.

Die abendliche Vorspieler-Probe fällt aus, weil es heute zu wenig Teilnehmende wären. Unsere Location für die geplante Live-Lesung im September hat uns abgesagt, also überlegen wir jetzt, wie es weitergehen soll. Eventuell nehmen wir "Das indische Tuch" wieder auf, das letztes Jahr wegen Corona auf Eis gelegt wurde. Ich hätte groooooße Lust drauf!

Stattdessen gucke ich dann abends "Princess Charming". Die neue Dating-Show ist wirklich charmant und ich freue mich jedes Mal, so unterschiedliche Frauen-Persönlichkeiten im Fernsehen zu sehen (von sympathisch bis creepy ist alles dabei).


Freitag:

Die Nacht war extrem kurz, denn es gab eine Nachwirkung der Impfung, von der ich schon vorher gelesen hatte. Viele Frauen haben berichtet, dass die Periode direkt nach der Impfung stärker und schmerzhafter war. Problem bei mir: ich habe jetzt gerade meine Periode, die eigentlich schon fast vorbei war, aber heute Nacht plötzlich nochmal "aufflammte", inkl. Schmerzen. Leider musste ich dann auch noch früh raus wegen eines morgendlichen Zahnarzttermins. Eieieiei ...
 
Ein Spaziergang am Nachmittag ist einfach nur anstrengend (schwül, zu viele Menschen), so dass er schnell abgekürzt wird.
 
Im Homeoffice gleite ich so langsam ins Wochenende ...
 

 


Donnerstag, 24. Juni 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 67




Montag:

So ganz langsam scheint mein Körper mit der Hitze etwas besser umgehen zu können. Ein ganz kleines bißchen besser. Aber ich habe heute erstmal ausgeschlafen und war dann einkaufen: Pfirsische, Schokolade, ganz viele Chips und eine arschteure Mandarinen-Limo von Lindner, die ich dort schon seit ein paar Tagen im Schaufenster bewundert hab.
Nun sitze ich wieder mit Laptop im Bad und merke, dass zwei Arbeits-Wochenenden hintereinander dafür sorgen, dass ich jetzt NULL in Arbeits-Stimmung bin. Vielleicht lese ich gleich erstmal ne Runde.
Für euch lasse ich noch einen Sommer-Song da:
https://www.youtube.com/watch?v=wvsP_lzh2-8

Mein Kollege Nils Holst hat endlich eine Website und unsere gemeinsamen Fortbildungs-Angebote werden nun über ihn "abgewickelt".;) Dazu morgen mehr.
https://www.nilsholst.de/

Abends chille ich eine ganze Weile in unserem Wasserzuber auf dem Balkon und nehme danach am Workshop "Der Messenger als Bühne" der TSB teil und feiere es sehr ab, dass zwei angehende Spielleiter*innen der LAG sowie eine ehemalige Teilnehmerin meiner eigenen Workshops dabei sind. Die digitale Welt ist kleiner als man denkt.;)
https://www.theaterberatung-bw.de/fort-ausbildung-theater-spielberatung-baden-wuerttemberg/workshops-theater-spielberatung/workshop-theater/



Dienstag:

Die Hitze ist von einem Tag auf den anderen verschwunden! Habe ich gestern vor dem Schlafengehen noch im Wasserzuber rumgehangen, lief ich heute früh plötzlich eingepackt mit Trenchcoat und Halstuch am Tegeler See entlang. Nick und ich haben uns eine kleine Strecke am Wasser ausgesucht und unsere Textideen für den Audiowalk notiert. Beim nächsten Treffen stoppen wir die Wegzeiten.

Müde bin ich aber heute. Richtig müde. Sitze an meinen #monthlyfavourites und versuche mich wachzuhalten.

Abends findet ein Online-Info-Workshop für die neue Grundlagenbildung der LAG statt, die im Oktober startet. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, welche von den anwesenden Teilnehmenden tatsächlich dabei sein werden.

Absolutes Ober-Highlight des Tages: Während unsere Teilnehmenden sich grad in Breakout-Rooms kennenlernten, erreichte mich eine Arztpraxis telefonisch, die Impfnachrücker*innen suchen. Und ich habe jetzt schon ganz schnell einen Impftermin, nämlich schon nächsten Donnerstag. Whoop whoop! Keine Sorge, den anderen sage ich natürlich ab.



Mittwoch:

Heute ist die Sonne wieder da, aber ich habe sie gar nicht wirklich vermisst. Die #monthlyfavourites sind online (https://theaterberlin.blogspot.com/2021/06/monthlyfavourites-juni-lieblinge.html) und ich habe Lust, irgendwas kreativ-handwerkliches zu machen, weiß aber nicht was. Allerdings habe ich auch genug am Rechner zu tun. Ich starte gleich mal mit der Weiterarbeit am Magazin meiner Theatergruppe, das ist ja auch sehr kreativ-künstlerisch.

Nach nem Glas Limo und nem schwarzen Tee geht es so langsam wieder ... Nebenbei gucke ich "Der große Rudolph", ein deutscher Film, inspiriert von Rudolph Moshammer. Sehr unterhaltsam!
https://www.ardmediathek.de/video/filme/der-grosse-rudolph/one/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg0YTE3ZWMzLThiMDMtNGNkMS1iNWY5LTRmMTZjZTViNTlhYw/

Abends ist wieder Draußen-Probe mit meiner Theatergruppe und das Wetter ist perfekt. Kühl, aber nicht ZU kühl, und trocken. So kann man sich locker und leicht im menschenleeren Park bewegen.

 

Donnerstag:

Es ist für den ganzen Tag Regen angekündigt. Er kommt ab und zu ein bißchen, aber es ist immer nur ein leichtes Nieseln. Und es ist SEHR schwül.

Mit den Vorspielern findet die Probe deshalb online statt. Wir hören einen Teil der für das Hörbuch geschnittenen Kapitel gemeinsam und sammeln alles, was noch geändert und neu geschnitten werden muss. Da habe ich noch ein bißchen was zu tun. Zum Glück haben wir keine Deadline.;)
Nächste Woche wollen wir bei gutem Wetter in die Draußenproben für die Live-Lesung im September starten. Ich drück die Daumen, dass das auch alles so wie geplant klappt. Es ist ein sehr kurzfristiges Projekt, aber ich habe richtig Lust drauf!

Weil ich morgen und am WE nicht arbeiten will (so langsam wird's mal Zeit für ein Wochenende), mache ich jetzt schon Schluss. Feierabend!!!!


Mittwoch, 23. Juni 2021

#monthlyfavourites – Juni-Lieblinge




Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Juni!



Zum Arbeiten:



Im Juni wurde eingetaucht ... in die analoge Arbeit! Gefühlt von jetzt auf gleich ging es wieder nach draußen und dort brauche ich einige wichtige Dinge. Mit am wichtigsten sind Sonnencreme und eine Bauchtasche, damit ich meine Wertsachen direkt am Körper tragen kann, wenn ich im Park probe. Letztes Jahr habe ich ja zum Geburtstag eine wunderschöne Bauchtasche von Paprcuts geschenkt bekommen. Über Vinted habe ich noch ein Zweit-Modell gefunden, das schon ein paar Monate im Flur rumliegt, aber erst jetzt zum Einsatz kam. Dem Wal-Motiv konnte ich einfach nicht widerstehen.

Schnell-Tests waren ebenfalls wichtig. Jetzt kamen sie mal zum Einsatz, nachdem sie solange im Schrank gewartet haben.



Zum Aufhübschen


Neue Ohrringe braucht das Land ... NICHT. Ich hingegen schon! Dieses mal Korallen ... aus Acryl, also keine Sorge.

Ansonsten war es einfach nur heiß und ich war froh, ein neues T-Shirt mit im Schrank zu haben, vom nachhaltigen Label TwoThirds.

Secondhand über Vinted sind ein paar neue/alte Sommerkleider dazugekommen. Diesen Monat in der krassen Hitze habe ich am liebsten das weiteste von ihnen getragen, weiß mit einem petrolblauen Palmen-Print. Wohl ursprünglich mal aus einer Sonder-Edition von H&M (Desmond & Dempsey).

Außerdem habe ich einen neuen Nagellack, vegan und mit meinem Namen!



Zum Lesen


Es gibt Bücher, bei denen wünsche ich mir beim Lesen, sie wären eine Serie. Wenn die Bilder und Charaktere so ausführlich beschrieben sind, dann entsteht vor meinen Augen ein Film. Und bei einem so umfangreichen Buch eben eher eine Serie. Ich bin dafür: "Manhattan Beach" bitte als Serie! Das Buch liegt seit bestimmt fast zwei Jahren schon bei mir rum, aber wie das mit Lesestapeln so ist: sie werden nicht kleiner. Durch meine diesjährige Lese-Challenge (jeden Monat mind. 1 Buch) wird endlich mal ein bißchen was weggelesen (auch wenn immer mal was dazukommt ... *räusper*). So war nun dieses Buch an der Reihe, was wegen des gelben Schriftzugs auf blauem Grund für mich sehr sommerlich daherkam. Ich mag es, wenn ein Buch optisch zu meiner Stimmung passt. Und das war jetzt genau das richtige.
Worum es geht: Eine junge Frau arbeitet während des 2. Weltkriegs in Manhattan auf der Werft und misst dort kleine Maschinenteile. Eines Tages sieht sie einen Taucher und in ihr entsteht der Wunsch, ebenfalls Marine-Taucherin zu werden. Gleichzeitig grübelt sie immer noch über das Verschwinden ihres Vaters, der eher zwielichtige Jobs hatte und plötzlich von einem Tag auf den anderen weg war.

Ganz frisch angefangen habe ich "Kalmann" von Joachim B. Schmidt, das sich in der vorletzen Büchergilde-Abobox befand. Ein Krimi, der in Island spielt, und mich somit von kühlerem Wetter träumen lässt.


Zum Essen



Ich habe mir eine sehr teure Mandarinen-Limonade bei Lindner gekauft ... und sie ist lecker! Dazu ein paar Pfirsische und die Sommerstimmung ist perfekt.



Zum Stöbern


Wie immer ein paar interessante Links zum Stöbern:

Über unsere Erinnerungen

Tipps für unbedenkliche Sonnencremes

Zur aktuellen Gefühlslage 

Über das erste analoge Aufeinandertreffen nach einer langen Zeit der reinen Digitalität (Englisch)


Zum Hören

Dieser Song, rauf und runter ... und immer wieder!
https://www.youtube.com/watch?v=jKAA_INzDGo




Zum Anschauen

Hier wie immer ganz viel zum Anschauen!

Irgendwie ging an mir vorbei, dass es neue Staffeln DRUCK gab. Habe sie also mal ganz fesch in der heißen Juni-Woche weggebingt. Das ist einfach eine so verdammt gute deutsche Serie für Jugendliche, ich kann sie gar nicht oft genug loben!
https://www.youtube.com/channel/UCr5zglOqHZAEfCcAx_nw1dQ

Auf Netflix gucke ich grad die neue Staffel "Feel Good":
https://www.youtube.com/watch?v=Mo6IF6qbYPE

Ebenfalls auf Netflix gibt es die 13. (!!!) Staffel von RuPauls Drag Race. Whoop whoop!
https://www.youtube.com/watch?v=XhX6HJMwDiI

In der ARD-Mediathek gibt es einen unterhaltsamen Film über Rudolph Moshammer:
https://www.ardmediathek.de/video/filme/der-grosse-rudolph/one/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg0YTE3ZWMzLThiMDMtNGNkMS1iNWY5LTRmMTZjZTViNTlhYw/

Ansonsten habe ich die üblichen Sachen weitergeguckt, die schon seit einer Weile am Start sind: Star Trek Enterprise, Battlestar Galactica, Great British Sewing Bee, Glow Up und The Office.

Für meine Verhältnisse ist diese Kategorie diesmal ganz schön leer, aber die analoge Arbeit nimmt soviel mehr Zeit in Anspruch als die digitale (Immer etwa insgesamt 2 Stunden Fahrzeit pro Termin), da ist nicht viel Zeit zum Seriengucken. Leider. Aber ich habe versucht, es durch Lesen zu kompensieren.

Sonntag, 20. Juni 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 66




Sonntag:


Eigentlich hätte ich das Tagebuch der letzten Woche heute enden lassen können. Oder das neue gestern starten können. Egal. Ich entscheide mich diesmal für den Sonntag als Beginn der Woche, weil ich heute gearbeitet habe. Gestern auch, aber heute noch mehr.
Das Magazin für die "neue" Theatergruppe und das Hörspiel der Vorspieler sind gerade die Haupt-Themen im Homeoffice ... neben Emails, Workshopplanung, Absprachen etc.
Mit dem Hörspiel bin ich fast fertig. Die Kapitel habe ich alle einzeln geschnitten, um sie ggf. einfach korrigieren oder überarbeiten zu können. Eine riesige Monsterdatei wäre mir einfach zu viel.
Für das Magazin sind die Steckbrief-Vorlagen für die einzelnen Rollen fertig geworden. Sagt euch jetzt nichts, aber ihr werdet es sehen, wenn es soweit ist.
Die kommende Woche wird ziemlich aufregend. Ich treffe meinen Theatergruppenkurs zum allerersten Mal analog (was absolut CRAZY ist!!!) und die Vorspieler seit vielen Monaten auch endlich wieder. Außerdem die ganze LAG-Gruppe ... vermutlich. Falls wir nicht doch mit einem Teil der Gruppe online sind. Ich weiß es grad nicht, was das Wochenende bringen wird.
Ich weiß aber, dass die Woche ab der Hälfte wahnsinnig heiß wird. Da habe ich jetzt schon Angst vor. Das klingt vermutlich albern, aber Hitze finde ich wirklich sehr anstrengend und belastend. Also versuche ich mich mental schonmal auf die kommende – sehr volle – Woche einzustimmen. Ich werde kein Wochenende haben, aber dafür war ich heute vormittag am Wannsee, was sehr kalt und windig, aber superschön war. Ich komme wieder! Es scheint dort einen Kleist-Audioparcours zu geben. Aber momentan wohl nicht anhörbar:
https://www.hoerspielpark.de/website/titel/kleist-denkmal

Momentan tasten wir uns alle ja wieder an analoge Treffen heran, und manche überfordert das mehr als andere. Hier ein passender Artikel dazu:
https://witanddelight.com/2021/06/returning-to-the-richness-of-gathering/



Montag:

Der Morgen beginnt wie jeder Morgen der letzten zwei Wochen mit entzückendem Niesen (Allergie olé!).

Ich habe gestern abend wirklich allen Ernstes alle Kapitel für das Hörspiel der Vorspieler fertig geschnitten! Vielleicht kommen noch Korrekturen, und ich muss es auch noch zu einem Gesamtwerk zusammenpacken, ABER alle Kapitel sind durch. Jetzt muss ich mir noch ein Plakat- bzw. Cover-Motiv überlegen ...

Nach einem Spaziergang mit meiner Kollegin ist abends noch einmal der Workshop "Laufen, Hören, Sehen – Audio- und Videowalks auf die einfache Art" dran. Erst mit drei Teilnehmden, nach einer Stunde dann wegen eines Notfalls mit zweien. Aber es geht auch in kleiner Runde und ich tippe das hier, während die beiden Teilnehmenden in einem Breakout-Room einen eigenen Audiowalk kreieren.



Dienstag:

Die Hitze schleicht sich ganz langsam heran und die Allergie rastet aus.

Meine Kollegin Vera und ich planen vormittags die nächsten LAG-Termine und am späten Nachmittag finden die letzten Online-Workshops für diesen Sommer statt, zu den Phasen der Gruppendynamik und dem Riemann-Thomann-Modell. Auch hier bröckelt es mit den Teilnehmenden, man merkt also, dass das Sommerloch da ist und der analoge Stress zurückkehrt.




Mittwoch:

Praktischerweise werde ich vormittags im Pflegeheim getestet, beim Besuch meiner Oma. Somit bin ich gerüstet für den Abendtermin.

Auf den langen Bahnfahrten zum Heim hin und zurück lese ich den Roman "Manhattan Beach" zuende. Whoop whoop! Das Ende ist mir fast zu realistisch, ich wollte irgendein kitschig-unrealistisches Filmende. Aber wer hört schon auf mich?

Abends treffe ich zum ersten Mal meine "neue" Theatergruppe analog. Auf dem Weg zu dem kleinen Park, in dem wir proben wollen, habe ich Flashbacks zu meiner Zeit des Online-Datings. Genauso fühlt es sich nämlich an. Das sagen dann vor Ort lustigerweise fast alle. Etwas ungläubig haben wir uns angestarrt, aber eigentlich beschämt, weil man das Gegenüber nicht mustern will. Eine absurde und lustige Situation. Wir hatten auf jeden Fall einen lustigen Abend und werden auch nächste Woche draußen proben.
Auf dem Rückweg habe ich Kopfschmerzen und merke, wie sehr mich der Einstieg in die analoge Arbeit anstrengt. Letztes Jahr ging das recht entspannt, weil es nur 2 Monate Lockdown und Online-Arbeit waren. Dieses Mal waren es aber 7 Monate ... das ist eine ganz andere Hausnummer! Plötzlich nimmt man die Menschen wieder in Gänze war, und damit auch alle Emotionen und kleinen Regungen und Äußerungen. Man muss viel aufmerksamer sein, die Antennen ausfahren. Und das ist – zumindest für mich – erstaunlich anstrengend.


 
Donnerstag:

Jetzt wird die Hitze immer stärker und mein Hirn schmilzt dahin, kann kaum noch klare Gedanken fassen. Bemühe mich am späten Nachmittag zumindest für eine Weile am Netzwerktreffen des Mecklenburgischen Staatstheaters teilzunehmen, das auch sehr viel Spaß macht.

Abend geht es dann auf's Tempelhofer Feld, erstes analoges Treffen mit den Vorspielern seit Oktober. Krass, krass, krass. Aber mit den Vorspielern ist es sofort wieder vertraut, wir kennen uns ja auch schon so viele Jahre.
Gemeinsam beschließen wir eine Live-Lesung von "Das Gespenst von Canterville", draußen im Grünen ... vorausgesetzt, das ist dann möglich.



Freitag:


Zum Planungstreffen mit meiner Kollegin Vera sitze ich heute im Bad, der einzige Raum, der noch annehmbar ist von der Temperatur her.
Ich zerfließe.

Am späten Nachmittag geht eine Ära zuende: Ich gebe den Raumschlüssel für das "Studio in Bewegung" ab und kündige den Mietvertrag. Mehrere Jahre habe ich dort bis zu drei Kurse pro Woche gehabt, sowie immer mal wieder kleine Workshops oder Extra-Proben. Ich liebe den Raum noch immer, aber er ist seit Corona-Beginn einfach viel zu klein für meine Gruppengrößen. Da ich wegziehen möchte, weiß ich auch nicht, wann ich den Raum wieder brauche. Das war jetzt einfach die sinnvollste Entscheidung.

Abends noch ein kurzer Austausch mit dem Magazin-Team der neuen Theatergruppe. Wir sind beide Dachgeschoss-Bewohner*innen.

Achso: Gucke seit Tagen die letzten beiden Staffeln DRUCK. Die Serie ist einfach Hammer. Warum gab es die noch nicht als ich Teenie war? ... achja, da gab's ja auch noch kein Youtube.;)



Samstag:


Es ist HEISSSSSSSSS!!!
Der lange Tag mit der LAG war anstrengend, aber auch sehr interessant. Mehr kann ich nicht sagen. Muss ins Wasser.



Sonntag:


Wieder Hardcore-Hitze, dazu Müdigkeit.
Der heutige LAG-Tag hat uns einen großen Schritt weitergebracht und Vera und ich haben der Gruppe gegen Ende unsere Idee für einen dramaturgischen Bogen vorgestellt, in dem wir die Ideen und Wünsche der Gruppe eingearbeitet haben. Excited!

Freitag, 11. Juni 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 65




Montag:

Die Woche beginnt mit der Aufhebung der Impfpriorisierung! Ich habe mich heute früh eine Weile nervenaufreibend durchgeklickt und einen Impftermin ergattert. Am 21. Juli ist es soweit, kann es kaum glauben.
Gleichzeitig bin ich momentan sehr genervt von den ganzen Lockerungen und den Testpflichten etc. pp., die damit zusammenhängen. Ich verstehe, dass alle gern raus wollen, Menschen treffen und so. Aber ich muss das halt organisieren und abklären und alle informieren. Und mich natürlich dementsprechend auch selbst testen lassen. Von mir aus dürfte es gern alles online weitergehen, weil das soviel einfacher und entspannter ist. Aber das ist natürlich nicht in jedermans Interesse. Vielleicht will ich aber auch einfach nur rumnörgeln. ;)

Spontan habe ich mich heute noch mit meinem Freund Nils Holst zusammengezoomt und eine neue kleine Fortbildungsreihe geplant. Mehr dazu erfahrt ihr ganz bald.


Dienstag:

Der Tag begann analog (!) mit Nick in Tegel. Wir haben uns in den letzten Monaten an einem Krimi-Theaterstück abgearbeitet, ein bißchen Rollenarbeit gemacht und sind zu zweit das komplette Stück durchgegangen. Heute haben wir den Schluss gelesen, draußen am See, und im Anschluss als neues Projekt erste Ideen für unseren neuen Audiowalk gesammelt. Am Tegeler See gibt es übrigens kanadische Wildgänse, ich war ganz verliebt.

Meine Allergie macht mich derweil fertig, die Gräser stehen in voller Pollen-Blüte.

Abends steht ein weiterer Termin an, hybride Arbeit auf dem Tempelhofer Feld. Zwei LAG-Teilnehmende führen heute ihre eigene Anleitung durch. Da noch nicht alle analog dabei sind, arbeiten sie auch auf dem Feld hybrid. Bin ganz gespannt wie das abläuft und werde berichten.




Mittwoch:

Der gestrige Abend hat einfach GEKLAPPT! Wahnsinn! Ich bin ganz begeistert, auch diese Erfahrung gemacht zu haben. Außerdem durfte ich gestern mitspielen und habe meine Rolle (Peggy, 47, Ranch-Besitzerin, die in einer Bar arbeitet) sehr genossen.

Ich glaube nur, mein Körper war von der schlechten Ernährung des gestrigen Tages und der neuen analogen Situation, der Hitze etc. etwas überfordert und mein Darm hat heute den ganzen Tag rebelliert.
Es ist jetzt eine Phase der Umgewöhnung dran, sowohl an den Sommer, was mir körperlich immer schwerfällt, weil ich Hitze HASSE, als auch an die neue Arbeitssituation, die jetzt wieder viel analoger wird. Der heutige Tag ist sau-anstrengend und ich bin echt durch.

Heute ist aber nur Homeoffice angesagt, mit meiner Gruppe findet die Probe online statt und sie sind total lieb und akzeptieren, dass ich mich nach der WarmUp-Runde (die heute von zwei Gruppen-Teilnehmenden angeleitet wurde!) rausziehe.

Ein sehr interessanter Artikel über Erinnerungen:
https://www.nzz.ch/gesellschaft/wie-wir-uns-laufend-neu-erfinden-ld.1627838?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE





 
Donnerstag:

Boah, nach dem gestrigen Horror-Tag geht es mir heute so langsam wieder besser. Klopf auf Holz! Die Hitze macht mich auch wirklich richtig fertig. Hier ein passender Comic:
https://www.facebook.com/photo?fbid=331268358367823&set=a.219859032842090

Mittags ist partielle Sonnenfinsternis. Mein Mann hat in einen Pappkarton oben einige winzige Löcher gestochen. So können wir das Spektakel als kleines Bild auf der Innenseite des Kartons sehen.

Und ein interessanter Artikel zur aktuellen Gefühlslage:
https://www.spiegel.de/kultur/gegen-den-post-corona-burnout-a-23dad8e3-257c-49e5-b7ad-9d16bc6dfd9e
Mir geht es ja genauso, mir ist das alles noch zuviel. Ich will grad weder ins Freiluftkino, noch zu Theatervorstellungen, noch in Ausstellungen. Ich will grad keine Tests machen, um irgendwo reinzudürfen. Das ist mir alles zu anstrengend und aufwendig. Ich taste mich lieber ganz langsam voran. Morgen gehe ich mit meinem Mann in den Botanischen Garten. Dort spazieren und picknicken wir.

Wo wir bei Botanischer Garten sind: Ich habe ja überhaupt keinen grünen Daumen, aber fand diesen Artikel über Zimmerpflanzen sehr erhellend:
https://www.fluter.de/zimmerpflanze-geschichte-zeitstrahl
Schön ist aber, dass mein Mann totaler Pflanzenmensch ist, und wir auf dem Balkon eine Blumenwiese im Mini-Format haben. Außerdem wachsen gerade kleine Kürbisse und Tomaten heran und Kräuter gibt es auch jede Menge.
 
In der größten Hitze mache ich jetzt schon mal Werbung für eine Winter-Veranstaltung. Ich habe die Ehre, Anfang Dezember für das Multiplik-Fortbildungsprogramm des Bundesverbandes Theaterpädagogik (BuT) ein Workshop-Wochenende zu geben. Rein digital (ihr könnt also von überall aus teilnehmen – juhuuu!) und zum Thema "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Ich freu mich drauf und fänd es grandios, wenn viele von euch Lust haben, dabei zu sein. Anmelden könnt ihr euch hier:
https://www.butinfo.de/fortbildung/6-die-geister-die-ich-nicht-rief-eine-weihnachtsgeschichte-in-zoom

Nachricht des Tages: Der Veranstaltungsort für unsere Abschlussinszenierung der LAG steht fest! Ich freu mich total auf den Ort und werde noch mehr berichten.




 


Freitag:


Die Freuden der Selbständigkeit: sich vormittags eine Auszeit im Botanischen Garten nehmen können. Momentan kommt man nur mit Terminvereinbarung rein und hat dann ein Zeitfenster von vier Stunden. Dadurch ist es gerade wunderbar leer. Große Empfehlung!

Zum Arbeiten war es dann aber eigentlich auch zu warm. Ich habe nur Kleinigkeiten im Homeoffice erledigt und ansonsten gelesen.

Am Wochenende soll es kühler werden, da will ich dann einiges nachholen, für das die Hitze die letzten Tage zu groß war. Magazin und Hörspiel stehen weiterhin auf dem Plan.

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende!



Freitag, 4. Juni 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 64


 

 

Montag:

Ich beginne diesen Tagebucheintrag direkt am Abend, denn heute ist Grund zum Feiern: mein Kollege und einer meiner engsten Freunde Nils Holst und ich haben endlich zum ersten mal zusammen gearbeitet. Heute fand unser Workshop "Immer, Nie und Sowieso! – Status meets Transaktionsanalyse" statt. Wir hatten eine lustige, fröhliche Gruppe am Start und hatten wirklich viel Freude mit den Teilnehmenden und miteinander. Wir wollen den Workshop gern nach dem Sommer wieder online anbieten, dann aber etwas länger, weil wir gestern gemerkt haben, dass die Zeit wahnsinnig schnell verflogen ist und wir eigentlich gern noch mehr mit den Teilnehmenden ausprobieren möchten.
Einer der größten Gewinne der digitalen Theaterarbeit ist für mich (und für die Teilnehmenden, denn das melden sie auch zurück) die Möglichkeit sehr unkompliziert überregional und sogar international zu arbeiten. Gestern trafen sich im Workshop der Raum Kassel mit Köln, Peine und Berlin. Wann fährt man in echt mal eben durch Deutschland, um für 3 Stunden an einem Workshop teilzunehmen? Seltenst. Ist ja auch sehr zeitaufwendig und klimatechnisch auch eher suboptimal.
Ich genieße es also sehr, den digitalen Raum nun zusätzlich (!) zum analogen Raum zu haben. Der eine ersetzt nicht den anderen, sondern vergrößert den allgemeinen Spielraum.


Dienstag:

Wo es gestern um den digitalen Raum ging, ging es heute um den analogen. Meine Kollegin Vera und ich haben heute gemeinsam die erste Räumlichkeit besichtigt, die evt. für unsere Abschlussinszenierung bei der LAG in Frage kommt. So einen Termin, die vor Corona standard war, hatte ich schon sehr lange nicht mehr. Es hat Spaß gemacht, auch der gemeinsame Spaziergang danach, auf dem wir uns noch weiter austauschen konnten.

Jetzt bin ich müde und kann mich nur schwer zum Homeoffice aufraffen. Aber ein bißchen was möchte ich heute noch an dem Magazin werkeln, das meine Theatergruppe gerade gestaltet. Bzw. eigentlich ist das Magazin ein bißchen auf einen Nebenplatz gerückt, denn die Gruppe hat sich ja für eine Online-Inszenierung entschieden. Dennoch ist das Magazin als Begleitung zum Stück gedacht, als eine Art umfangreicheres "Programmheft", das der Gruppe Raum für kleine künstlerische Spielereien gibt, die mit ihren Rollen im Stück zu tun haben.

Und nochmal zurück zum digitalen Raum:
Im Dezember (ich weiß, eeeeeewig hin!) habe ich die Ehre einen Wochenend-Workshop für das Multiplik-Programm vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) zu leiten.
Das tolle daran: Es können auch Nicht-BuT-Mitglieder teilnehmen (wie ich z.B. ... hihi) und es wird ein Wochenende lang gespielt. Wir haben uns für ein Format entschieden, bei dem die Selbsterfahrung, also des Selbst-Spielen und Ausprobieren im Fokus steht. Menschen, die im Bereich Theaterpädagagogik arbeiten, nehmen natürlich aus dem Wochenende lauter Spielideen mit, die sie in ihrer eigenen Arbeit umsetzen können. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Das allertollste ist, dass es an dem Wochenende um "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens geht. Es können also alle schauspielerisch in die Geisterwelt der Weihnachtsgeschichte eintauchen. Woohooo! Ich freue mich sehr drauf, auch wenn es noch ewig hin ist.
Und wenn ihr interessiert seid, könnt ihr euch hier dafür anmelden. Vorerfahrung braucht ihr nicht, es sind alle willkommen:
https://www.butinfo.de/fortbildung/6-die-geister-die-ich-nicht-rief-eine-weihnachtsgeschichte-in-zoom



Mittwoch:

Gestern abend habe ich noch bei der ersten Forrest-Yoga-Stunde von Marie-Theres Schwinn geschwitzt. Herausfordernd, aber auch gut. Ich drücke mich ja meist vor sportlicher Betätigung und war dann am Schluss doch stolz, dass ich mitgemacht habe. Wenn ihr auch Lust habt – hier entlang:
https://www.unterhaltungsmatrosin.de/yoga/

Diese Woche ist voll, voll, voll. Heute vormittags bei meiner Oma im Heim gewesen. Habe ihr aus dem neuen Roman vorgelesen, den ich gerade angefangen habe: "Manhattan Beach" von Jennifer Egan. Mal wieder ein Buch einer AutorIN, was bei mir wirklich selten war bisher. Nicht absichtlich, aber männliche Autoren fallen eben eher in den Blick, leider. Dieses Buch hat mir meine Mutter geliehen, schon vor 2 Jahren oder so. Jetzt endlich habe ich angefangen. Die Geschichte hat mich richtig gepackt, ich freue mich total auf alles, was darin noch passieren mag. Es ist ein richtig dicker Wälzer und ich bin ganz froh, dass ich die deutsche Übersetzung lese, das geht mir dann doch leichter von der Hand. Mit der Buch-Challenge (jeden Monat mind. ein Buch) komme ich voran und habe es bis jetzt jeden Monat geschafft. Manchmal waren es sogar zwei Bücher. 

Abends mit der Theatergruppe Magazin-Update (es wird, es wird) und Diskussionen über die Art wie die Geschworenen in der Online-Inszenierung abstimmen. Denn es gibt ein paar Personen, die im Stück zwei Rollen spielen, also bei Abstimmungsrunden sich rein theoretisch zweimal melden müssen. Ist noch nicht ganz geklärt, aber es wurden alle möglichen Optionen durchgesprochen.


Donnerstag:

Der vollste Tag der Woche: Yoga, Live-Talk auf Facebook (hier geht's lang: ), Besichtigung eines möglichen Spielortes für die Abschlussinszenierung der LAG, kurzer Besuch bei meiner Freundin, die neben diesem Spielort wohnt, Telefonat und dann Theatergruppe Vorspiel.
Solche Tage mag ich aber auch ganz gern, wenn ich mir gleich von vornherein klar mache, dass ich Homeoffice-Aufgaben gar nicht erst anfangen brauche.

Der besichtigte Spielort war ein Traum und danach saßen meine Kollegin und ich noch lange auf der Terrasse meiner Freundin Eva und quatschten über Theater und gemeinsame Kontakte. Das habe ich sehr genossen, mal wieder Zeit dafür zu haben und dank niedriger Inzidenzen, ersten Impfungen und einem negativen Testergebnis am Tag vorher deutlich entspannter miteinander umzugehen.

So langsam drängt es alle Gruppen nach draußen, auch mit den Vorspielern und der "neuen" Theatergruppe geht es in den nächsten Wochen raus.
 
 
Freitag:

Der Tag heute ist größtenteils Freizeit. Ich habe meine Freundin Katja besucht, mit ihr draußen bei Flammkuchen und Kokos-Schoko-Tarte vor einem Café gesessen und auf der langen S-Bahn-Fahrt viel gelesen.

Zuhause angekommen, muss noch einiges im Homeoffice erledigt werden. Durch die Lockerungen entsteht gerade ganz viel Organisationsarbeit. Wann besichtigt man was? Wann gehen wir raus? Was sind die aktuellen Bestimmungen? Wer bringt was mit? Was kommt alles ins Magazin? Haben wir schon alle Kapitel für's Hörbuch aufgenommen? Welche Möbel und Gegenstände will ich loswerden? Warum sind die Menschen bei ebay-Kleinanzeigen so anstrengend? ... usw.

Noch bin ich ein bißchen im Lockdown-Kokon, aus dem ich mich nur langsam herauswage. Mir ist noch gar nicht nach vielen Unternehmungen. Auch das Testen schreckt mich ehrlich gesagt ab. Ich habe zwar Selbsttests zuhause, aber für die habe ich ja keinen Nachweis. Das heißt, ich müsste in ein Testcenter, aber da reiße ich mich auch nicht so drum. Das ist irgendwie alles so umständlich, "nur" für ein kulturelles Event. Wie geht es euch damit?

Weiter darüber sinnierend gehe ich so langsam ins Wochenende, das dieses Mal frei ist. Juhuu!

Sonntag, 30. Mai 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 63

 



Dienstag:

Wenn eine Woche einen Tag später beginnt, bin ich immer total verwirrt. Aber dafür hatte ich ein paar sehr entspannte freie Tage mit Freundin-Besuch, Spaziergängen, Vogelsichtungen und lecker Essen.

Also startet die Woche dieses Mal mit Nick und Tanzeinlage:
https://www.youtube.com/watch?v=5LFOsUArlbI

Zum Mittagessen hat mein Mann selbstgemachte Pommes serviert und für meine Portion zwei kleine Dinos, einen Mond und einen Stern geschnitzt. Bester Mensch ever!!!

Mit meinem Freund Nils Holst noch ein Planungstreffen für unseren Workshop "Immer, Nie und Sowieso" – Status meets Transaktionsanalyse, den wir am Montag zusammen geben. Wir sind schon sehr aufgeregt und hoffen auf noch ein paar Teilnehmende.
Abends schaffe ich dann auch noch den digitalen Theaterbesuch bei der Abschlussinszenierung des TPZ Ruhr. Viele poetische Momente und dazu Raffaelo. Besser geht's ja nun nicht.


Mittwoch:

Diese Woche ist irgendwie viel zu tun. Ich tue mich manchmal schwer, strukturiert zu denken, dann fliegt einfach alles durcheinander durch den Kopf. Deshalb übe ich gerade wirklich eine Sache nach der anderen zu machen statt zehn Sachen gleichzeitig. Man kriegt ja so doch mehr geschafft.

Mit Vera bespreche ich unser LAG-Wochenende und somit den Start in die Abschlussinszenierung. Am Wochenende soll nämlich "das Schiff" auf die Schienen gelegt werden ... um dann ins Wasser gleiten zu können. Ich bin total gespannt, wie es wird. Die Raumsuche läuft noch.

So langsam tut sich auch mehr in Sachen Magazin bei meiner Mittwochs-Theatergruppe. Die ersten Beiträge trudeln ein und wir machen Pläne für's Layout und Design. Grafik ist ja voll mein Ding und ich freue mich sehr auf's Rumbasteln.

Freude des heutigen Abends: Wir haben eine Reise nach Rostock gebucht! Seit fast einem Jahr waren wir nicht dort und ich freue mich total, endlich wieder zwei Tage in meiner hoffentlich baldigen neuen Heimat zu verbringen.


Donnerstag:

Der Tag startet brav mit Yoga, auch wenn ich zu wenig geschlafen habe. Auch heute muss ich mich immer wieder zu Struktur und Nacheinander zwingen.

So langsam geht es auf in Richtung analoge Arbeit. Ich bin noch ein bißchen scheu und allzuviel darf man ja auch noch nicht, aber ab Juni werde ich mit Nick wieder draußen proben. Vielleicht machen wir dann noch einen weiteren Audiowalk ...?! Ich hätte Lust drauf und könnte mir das als Sommerprojekt durchaus vorstellen.
Ich kann mir vorstellen, dass es diesen Sommer viele Outdoor-Theaterprojekte geben wird. Bei mir allein vermutlich schon zwei bis drei. Mal sehen, was die Kolleg*innen alles so anstellen. Macht ihr etwas outdoor?

Kleine Erinnerung:
Der Live-Stream vom "Digital Accessibility Summit" ist noch online und sehr informativ.
https://digital-accessibility-summit.de/Webs/DAS/DE/AS/livestream/livestream-GBS-Schrift-buehne-2/livestream_node.html#stream
 
Gefühlt sind alle außer mir schon geimpft.😂 Aber ab 7. Juni fallen ja die Priorisierungen weg. Dann hoffe ich, irgendwie einen Impftermin ergattern zu können.
 
 
Freitag:

Wenn ihr heute Lust auf eine Herausforderung habt, empfehle ich euch das hier:
https://freddiemeter.withyoutube.com/
Ihr könnt testen, wie nah ihr stimmlich an Freddie Mercury herankommt. Hat mir viel Spaß gemacht und den Vormittag versüßt. Mein Highscore beim Singen von "Bohemian Rhapsody" war 69%.


Samstag:

Mit unseren angehenden Spielleiter*innen haben wir heute viel gebrainstormt und Ideen für die Abschlussinszenierung gesammelt. Als die Ideen vorgestellt wurden, entstanden bei mir gleich Bilder und Verknüpfungen im Kopf. Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Inszenieren und bin gespannt auf alles, was jetzt entsteht.
Momentan arbeiten wir noch hybrid, ich im digitalen und meine Kollegin Vera im analogen Raum, die Gruppe nach eigenem Interesse und eigenen Möglichkeiten aufgeteilt in die "Roomies" und "Zoomies".


Sonntag:

Zweiter Ausbildungstag voller Ausprobieren und Testen der gestern entstandenen Ideen. Müde, aber auch neugierig gehe ich in das Restwochenende und freue mich auf's Weiterarbeiten mit dem gesammelten Material.

Mittwoch, 26. Mai 2021

#monthlyfavourites – Mai-Lieblinge




Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Mai!



Zum Arbeiten/Freizeiten:

Diese Kategorie muss diesmal ohne Bild auskommen, denn ich habe einen HulaHoop-Reifen gekauft, der zwar zusammenfaltbar, aber dennoch zu groß für das Foto ist. Eine Minute schaffe ich schon (Muahaha), aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es macht aber Spaß und ich bleibe dran.
https://www.hula-hoop-shop.eu/Faltbarer-Anfaenger-Hula-Hoop-Reifen-R90-95-100-105cm



Zum Aufhübschen



Die Culotte-Jeans habe ich schon länger, aber diesen Monat besonders gern getragen. Da es ein recht kühler Mai war, waren noch immer viele Pullis am Start, u.a. dieser riesige, knallorange Strickpullover, secondhand von Vinted.

Ihr wisst ja, Ohrringe und so ... Mit der Annährung des Sommers wird es bei mir stets fruchtig am Ohr, diesen Monat mit Trauben und Pfirsischen.

Wer noch nach einem festen Shampoo sucht, dem kann ich das von Alverde empfehlen. Schäumt extrem stark und die Haare fühlen sich gut an.



Zum Lesen



Diesen Monat habe ich an dem kleinen Büchlein "Birdsong in a Time of Silence" von Steven Lovatt ganz schön geackert. Es geht um Vogelgesang, besonders in Zeiten der Pandemie. Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, war ich von den ganzen Vogelnamen total überfordert. Ich kenne ja noch nichtmal die deutschen Namen. Also habe ich nebenbei Vokabellisten geschrieben und jeden Vogel gegoogelt. Hier ein paar Namen, die ich mir gemerkt habe:
wren = Zaunkönig
jackdaw = Dohle
blackbird = Amsel
blue tit = Blaumeise
heron = Reiher
thrush = Drossel
Aber ich habe das Buch sehr genossen! Es ist  eher für Leser*innen geeignet, die vogelbegeistert sind und mehr über einzelne Vogelarten erfahren wollen. Der Autor beschreibt seine Spaziergänge und die Vögel, die er dabei beobachtet und hört. Zudem beschäftigt er sich hauptsächlich mit dem Gesang der Vögel. Bonus: Das Buch hat einfach ein wunderschönes Cover!

Frisch gestartet habe ich mit Thomas Meyers "Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit einer Spionin", das in meiner ersten Büchergilde-Abobox war, die ich letztes Jahr im Spätsommer bekommen habe. Ja, es lag also schon eine Weile rum, aber nach dem anstrengenderen Ornithologen-Buch war mir der Sinn nach einer flinken, leichten Lektüre auf Deutsch. Und genau das erfüllt das Buch mit einer etwas absurden Geschichte über den jungen Motti Wolkenbruch, der von seiner jüdischen Familie rausgeschmissen wurde und nun von Gleichgesinnten aufgenommen wird. Ich bin noch ganz am Anfang und kann deshalb noch nicht viel mehr sagen. Aber das knallige Cover und die handliche Größe sowie die Illustrationen von Samuel Glättli machen beim Lesen seh viel Spaß. Generell finde ich die illustrierten Büchergilde-Ausgaben wirklich beeindruckend. Das Lesen gewinnt noch mehr Leichtigkeit mit Illustrationen – auch und gerade bei Erwachsenen-Lektüre.



Zum Essen




Dieser Keks sieht vielleicht nicht so schön aus, aber dass er der letzte seiner Art ist, beweist, dass sie extrem lecker waren. Genau genommen handelt es sich um Schoko-Erdnuss-Cookies. Selbst gebacken und in Monstermengen gegessen.



Zum Stöbern


Wie immer ein paar interessante Links zum Stöbern:

Über Rassismus an deutschen Theatern

Wie die Berichterstattung über Menschen mit Behinderung Gewalt an ihnen nachvollziehbar macht

Über Ableismus

Brainteaser im Vorstellungsgespräch



Zum Hören

Hört mal in Birgit Axler-Cohnitz' Podcast rein. In dieser Folge bin auch ich kurz zu hören. Vielen Dank für die Ehre, Teil dieser schönen Folge zu sein:
https://www.podcast.de/episode/579106195/du-ich-das-atelier-episode-19

Ich mag ja Elton John. Und ich mag Lady Gaga. Beide zusammen habe ich erst jetzt auf Youtube entdeckt:
https://www.youtube.com/watch?v=jKAA_INzDGo
Achja, und wenn Lady Gaga einen Song von Elton John singt, ist das natürlich auch grandios (und das Kostüm erst!!!!):
https://www.youtube.com/watch?v=OAuIY_eaL5U



Zum Anschauen

Hier wie immer Tipps zum Anschauen. Aber Achtung: Diesen Monat ist es KRASS viel! Ich habe mehr Abende und ganze Tage frei gehabt, die ... äh ... mit Serien und Filmen gefüllt wurden. Enjoy!


Sehr berührt und erschüttert hat mich die Dokumentation "Charité Station 43". Triggerwarnung: Es werden die Themen Trauer, Tod, Intensivpatienten (Covid 19), Burnout und Covid-Erkrankungen gezeigt.
https://www.ardmediathek.de/sendung/charite-intensiv/staffel-1/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvY2hhcml0ZS1pbnRlbnNpdg/1/

Filme gucke ich gar nicht mehr so oft, aber diesen Monat haben sind drei Filme dabei! Zum einen "Grosse Pointe Blank", ein Klassiker, den ich eigentlich mal auf die Bühne bringen müsste:
https://www.youtube.com/watch?v=9ccms6dQxwo

"The Color of Money" habe ich zum ersten Mal gesehen und gleich gemocht:
https://www.youtube.com/watch?v=k7gmrKAFshE

Eigenartig, albern, aber für Katzenliebhaber wirklich super ist "That Darn Cat":
https://www.youtube.com/watch?v=QfqVYCRdtdc

Ebenfalls empfehlenswert ist "Forty Year Old Version" auf Netflix:
https://www.youtube.com/watch?v=RRpGNnaDzeE

Eine Doku ist auch noch dabei, und ich muss jetzt unbedingt in die Schorfheide:
https://www.ardmediathek.de/video/erlebnis-erde/tausend-moore-hundert-seen-und-ein-wald/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2VybGVibmlzIGVyZGUvMzk5OGY1ODAtMTBjZC00MDQxLWEwM2QtZGQyMmUzNTllNWEy/


Weiter geht's mit den Serien. Für mich ganz neu ist "Battlestar Galactica":
https://www.youtube.com/watch?v=64Ae2AJRshI

Von "Master of None" gib es eine neue Staffel – sehr ruhig und intensiv:
https://www.youtube.com/watch?v=BQqh6yZaRNI



Mehrere Mini-Serien habe ich durchgebingt. Begeistert war ich von "The Bisexual" auf BBC:
https://www.youtube.com/watch?v=wg_0M26x0bg

ABSOLUTER HAMMER ist "Halston" auf Netflix!!!!
https://www.youtube.com/watch?v=yCgdWHwEnrg

Weird und nicht ganz einordbar, aber durch Andrew Scott einfach trotzdem gut ist "The Pursuit of Love" auf BBC. Und Freddie Fox ist auch dabei, whoop whoop!
https://www.youtube.com/watch?v=PHPPfLSCLs8

Regisseur Benjamin Gutsche hat die erste Serie mit schwulen Hauptcharakteren im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gedreht. Allein das verdient schon Applaus ohne Ende:
https://www.ardmediathek.de/sendung/all-you-need/staffel-1/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2FsbCB5b3UgbmVlZA/1/



Ansonsten habe ich endlich wieder "The Office" (die amerikanische Version) geguckt, sowie lauter Competition-Shows: