Freitag, 9. April 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 56

 



Dienstag:

Einen wunderbaren Wochenstart an alle! Die Sonne scheint und es ist saukalt. Der heutige Tag ist voll mit Terminen und die Umsatzsteuervoranmeldung scharrt auch ungeduldig mit den Hufen, die muss bis Ende der Woche erledigt sein.
Die letzten Tage waren sehr entspannend, mit einzelnen Familienbesuchen und dazugehörigem erstem Schnelltest-Ausprobieren, mit langen und superkurzen Spaziergängen, mit leckerem Essen, Schokoeiern und Mandalorian-Bingewatching.
Die Auszeit habe ich gebraucht und bin jetzt ziemlich fit und motiviert für die kommende Zeit.

Heute habe ich mit Nick wieder getanzt:
https://www.youtube.com/watch?v=X70VMrH3yBg

Abends hatte ich wieder meine beiden Gruppendynamik-Workshops in kleiner, gemütlicher Runde, in ganz entspanntem Tempo. Dieses Jahr möchte ich diese Reihe noch weiter aufstocken und noch Workshops zu Konflikten, Rollen und Entscheidungsformen anbieten.
Gerade diese "Meta"-Themen lassen sich im digitalen Raum sinnvoll vermitteln, ohne zu trocken zu sein.



Mittwoch:

Der Tag startet grau und mit tanzenden Schneeflocken. Ich genieße gerade die Homeoffice-Zeit und die wenigen Termine, denn heute und morgen arbeite ich nur abends und dann kommt auch schon so langsam wieder das Wochenende.
 
Wie gehts denn allen gerade im #BrückenLockdown? Irgendwie fühlt sich alles gleich an, das ist ja jetzt wohl erstmal der dauerhafte Normalzustand. Irgendwie kann ich damit leben, aber so richtig geil ist es nicht.

Habe ganz entzückende Osterpost von Freund:innen bekommen. Danke!!!

Abends eine Probe mit dem neuen Theatergruppenkurs (Vielleicht sollte ich mal aufhören, von "neu" zu sprechen ... immerhin gibt es sie schon seit einem halben Jahr.), voller unterschiedlicher Aktivitäten: Tanzen, Spielen, Schreiben, Zeichnen ... alles dabei. Ich hoffe sehr darauf, dass einige Zeichnungen in das gemeinsame Magazin wandern.




Donnerstag:

Der Enthusiasmus des Wochenanfangs schwindet so langsam.
ABER: Ich habe meine Umsatzsteuervoranmeldung inklusive zusammenfassender Meldung gemacht. Bin so stolz auf mich! Durch die Online-Arbeit habe ich mittlerweile auch Teilnehmende aus anderen (EU-)Ländern und das erfordert auf einmal mitunter andere Rechnungsstellungen. Hat man ja auch nicht unbedingt auf dem Schirm.

Die Vorspiel-Probe war heute laut, lustig, verwirrend, albern und ganz großes Kino. Wir hatten ein paar momentan pausierende Vorspieler als Gäste dabei, die uns für ein paar Stellen im Hörspiel ihre Stimmen geliehen haben. Am Schluss haben wir uns dann noch eine Weile über unsere unfähige Politik aufgeregt. Es herrscht bei allen eine große Erschöpfung. Man kann keine Strategie erkennen und die meisten sind #mütend.
Ich merke das nicht nur in meinen Gruppen, sondern generell bei den meisten, mit denen ich zu tun habe. Die Menschen können nicht mehr.



Freitag:

In einer langen Besprechung haben wir heute die nächsten LAG-Termine geplant und ich freue mich schon total auf hybride Spaziergänge und Telegram-Games.
Zwischendrin brachte der Postbote das nächste VR-Kit vom Staatstheater Augsburg. Am Wochenende kann ich mir also wieder eine Inszenierung anschauen!

Abends hatte ich ein Fotoshooting mit meinem Bruder, der neue Bewerbungsbilder brauchte. Am Kudamm war die passende Abendstimmung und Kulisse und anschließend hat er mich zum Essen eingeladen. Das war ein perfekter Wochenabschluss.

Und jetzt freue ich mich krass auf ein freies Wochenende.

Mittwoch, 7. April 2021

Liebesbriefe an Serien: "Doctor Who"

Bildquelle: https://www.hitchecker.de/media/k2/items/cache/jodiewhittaker_L.jpg




 
Liebstes "Doctor Who",
 
ich liebe dich einfach, ich sage es gleich. Damit keine Zweifel aufkommen. Denn du bemühst dich durchaus immer mal wieder, mich an dieser Liebe zweifeln zu lassen. Doch es wird dir nicht gelingen. Punkt.

Noch ganz genau erinnere ich mich an den Moment, an dem ich dich kennengelernt habe. Vor über zehn Jahren feiertest du dein 50-jähriges Jubiläum (ja, du bist eine sehr alte Serie!) und mein Mann und ich waren für ein paar Tage im Urlaub in London. Abends saßen wir in unserer Ferienwohnung, schalteten den Fernseher ein und es lief eine Sendung zum Jubiläum. Ich war gerade aus der Dusche gekommen und stand – noch in Handtücher gehüllt – mind. zehn Minuten einfach im Türrahmen und habe gelauscht. Es wurden nur Ausschnitte gezeigt, aber ich war gefangen. Gefangen von einer Serie, die schon so lange im Fernsehen läuft und soviel durchgemacht hat.
Zurück in Berlin begannen wir mit "New Who", also allen Staffeln, die seit 2005 liefen. Zwischen den 1980er Jahren und den 00er-Jahren warst du nämlich – unterbrochen von einem Film – sehr lange im Dornröschenschlaf. Den hast du glaube ich auch gebraucht, um dich neu zu erfinden und uns mit frischem Geist mitzureißen. Und WIE du mich mitgerissen hast! So sehr, dass ich sogar ein Solo-Theaterstück geschrieben hab, inspiriert und angelehnt an dich.

Ich will ehrlich sein: von deinen alten Staffeln habe ich nur einzelne Folge gesehen. Die damalige Sehgeschwindigkeit war eine andere, und auch wenn viele Folgen durchaus charmant sind, ist es doch schwierig, sich für lange Zeit (es sind sooo viele Folgen) auf dieses langsame Tempo einzulassen.

Du zeigst uns einen Reisenden, einen Timelord. Er ist ein Alien (mit menschlichem Äußeren), das mit seinem Raumschiff durch Raum und Zeit unterwegs ist. Eigenartigerweise hauptsächlich auf der Erde, bevorzugt in Großbritannien ... was aber natürlich daran liegen könnte, dass du eine britische Serie bist, nicht wahr?! ;)
Meist hat dieses Alien mit dem Namen "The Doctor" noch mindestens ein(e) Begleiter:in mit an Bord seines Raumschiffs ("T.A.R.D.I.S." genannt). Zusammen erleben sie mal auf fremden Planeten, aber eben meist auf der Erde in unterschiedlichen Zeitaltern unterschiedliche Dinge.
Als Familien-Serie geht es bei dir immer auch um moralische Werte, um Menschlichkeit und Vorbild-Funktion. Deshalb liebe ich dich so sehr. Auf eine einfache und wunderschöne Weise stellst du ein Idealbild dar, was ein Vorbild für's Leben ist. Man möchte entweder der Doctor selbst oder seine Begleitung sein.
Mit dir habe ich soviel durchgemacht. Du raffiniertes Ding hast dir damals, in den 1960ern, mit einem Hauptdarsteller, der irgendwann erste Demenz-Symptome zeigte, überlegt, dass du deine Hauptdarsteller einfach austauschst. Der Doctor stirbt nicht, sondern er regeneriert in einen neuen Körper. Und das schon seit Generationen. Mittlerweile hast du den 13. Doctor, aktuell zum ersten Mal in einem weiblichen Körper. Du bist unglaublich!

Regelmäßig schickst du mich durch emotionale Achterbahnen. Ich habe so viele Stunden geweint – vor Glück, vor Freude, vor Trauer und zum Abschied. Immer wieder zum Abschied, denn es gibt so viele Abschiede bei dir. Doch anschließend geht es immer neu weiter. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, das wissen wir ja.

Du bist die obsessive On-Off-Beziehung, die nie richtig funktionieren wird, weil die andere Person zu freiheitsliebend ist, aber gleichzeitig so unglaublich anziehend und perfekt und großartig, dass man sich immer wieder und wieder emotional darauf einlässt, sich verletzen lässt und wieder neu verliebt. Ein ewiger Kreislauf, mit unterschiedlichsten Phasen. Manchmal schläft diese Beziehung vor Erschöpfung ein bißchen ein, wird langweilig. Aber was soll ich sagen: "Doctor Who" ist wie Sex oder Pizza. Auch wenn's schlecht ist, ist es immer noch "Doctor Who".

Danke! Ich liebe dich!


Deine Sarah



Steckbrief


Titel:
"Doctor Who"

Erscheinungsjahr: 1963

Staffeln: bisher 38 + viele Specials + 1 Film


Lieblingsfiguren:
  • The Doctor
  • Captain Jack
  • The Master & Missy
  • Rose
  • Donna
  • Wilf
  • Bill 
  • ... und viele mehr


Donnerstag, 1. April 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 55




Montag:

Wie ist bei euch die Stimmung im Lockdown? Ich merke, dass ich neue Impulse brauche, neue Umgebungen und Erfahrungen. Was mir sehr viel gegeben und mich berührt hat, war die VR-Inszenierung "14 Vorhänge" vom Staatstheater Augsburg. Man kann sich dort VR-Brillen leihen, die per DHL zugesandt werden. Nach 2 Tagen müssen sie wieder zurückgeschickt werden. Auf den Brillen ist die gewünschte Inszenierung bereits aufgespielt, es kann also sofort losgehen. Ihr braucht nur ein paar Kopfhörer, am besten kleine In-Ear-Kopfhörer, weil die Brille ja schon recht groß ist. Also wenn auch ihr einen Umgebungswechsel und ein Theatererlebnis haben wollt, das sich analoger anfühlt als eine Zoom-Sitzung, solltet ihr die VR-Inszenierungen unbedingt ausprobieren. Das Erlebnis ist nicht ganz günstig, denn wenn man nicht gerade im Raum Augsburg wohnt, ist der Versand teurer, aber für mich hat es sich absolut gelohnt und ich habe mir für nächste Woche schon eine weitere Inszenierung bestellt. Das andere Päckchen geht heute auf die Heimreise.
Ansonsten habe ich das Wochenende versucht mit allem zu füllen, was Freude macht und Abwechslung bringt: Samstag Filmabend und Pizzaessen mit einer Freundin und Sonntag ein Spaziergang zu einem mir vorher noch unbekannten kleinen See, an dem ich Reiher, Blässhühner und Enten beobachten konnte, selbstgebackene Zimtschnecken und Tee in der Thermoskanne inklusive. Ich habe ein bißchen gelesen und sehr geweint bei der Voyager-Folge, in der Neelix das Schiff verlässt.

Jetzt bin ich bereit für eine neue – recht kurze – Woche.


Dienstag:

Gestern abend habe ich "Voyager" zuende geguckt, natürlich wieder geweint, aber auch viel neuen Elan gefasst. Eine Figur aus der Serie hat in der letzten Folge gesagt:

"But when I think about everything we’ve been through together, maybe it’s not the destination that matters, maybe it’s the journey. If that journey takes a little longer, so we can do something we all believe in, I can’t think of any place I’d rather be or any people I’d rather be with."

Mich hat dieses Zitat gepackt und motiviert. So wie die Crew von Voyager sind auch wir alle gerade auf einer Reise, die länger dauert als wir dachten. Wir wissen nicht wie lang, aber wir können nicht einfach nur warten. Es geht um die Reise, nicht um das Ziel. Die Pandemie ist endlich, das ist einfach logisch gar nicht anders möglich. Aber bis dahin bleibt das Leben nicht stehen. Wir sollten die gemeinsame Reise genießen und weiter leben – in dem Rahmen wie es uns möglich ist. Wege und Möglichkeiten der Gemeinsamkeit finden (unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen), Neues ausprobieren und uns gegenseitig stärken.

Nicks heutiger Musikwunsch war ein Flashback in meine Jugendzeit. Whoop whoop!
https://www.youtube.com/watch?v=SBClImpnfAg

Ein wichtiger Artikel:
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/abschiedskolumne/sexismus-rassismus-vietdeutsch-90025?fbclid=IwAR3xHkZQ1K-Z8sR-Cd-mstdfoS2VGvEsw-k9jDb-PMme2GpZN81GzLd4jow

Abends fand noch einmal das Aufbau-Seminar mit meinen Kolleg:innen Marion und Michael statt. Im Anschluss habe ich noch ganz berührende Nachrichten bekommen und freue mich, dass unsere Seminare und meine Workshops andere Kolleg:innen inspirieren und ihnen wieder die Freude an ihrer Arbeit – trotz Pandemie – zurückgeben.


Mittwoch:

In Berlin ist es (ZU!) warm und die Sonne scheint. Es fühlt sich mehr nach Sommer als nach Ostern an und mein Körper muss damit erstmal klarkommen. Habe einen kleinen Spaziergang gemacht und ein paar Ostergeschenke besorgt.

Abends wieder Probe mit meiner neuen Theatergruppe. Der Wunsch nach analogen Proben ist groß und ich glaube, viele sind gerade zoom-müde. Und vielleicht auch #mütend. Aber irgendwann wird es so weit sein. Wir brauchen noch ein Weilchen Geduld.




Donnerstag:

Am Vormittag wohnte ich der Online-Theaterpremiere meiner Kollegin Susanna Quandt bei.
Die Teilnehmenden und sie haben viel Herzblut und Arbeit in die Inszenierung gesteckt und die Dankesworte am Schluss waren sehr berührend.

Im Anschluss ein Live-Talk mit Mark Kitzig, dieses Mal stellten wir Bücher zu Zirkus und Theater vor!
https://www.facebook.com/Zirkusundtheaterpaedagogik/videos/267585898343112

Zum Abschalten dann noch ein langer Spaziergang und abends wieder Vorspiel-Probe mit Aufnahmen für unser Hörspiel. Wir überlegen – sofern es möglich sein sollte – im Spätsommer eine Live-Hörspiel-Variante analog aufzuführen, irgendwo draußen. Wenn jemand einen tollen Ort in Berlin kennt, wo wir sehr günstig auftreten könnten und vielleicht auch die Möglichkeit hätten, die Zuschauenden ein bißchen herum zu führen à la Stationentheater, gebt mir Bescheid! Das wäre fantastico!

Und diese Woche endet einen Tag früher. Ich wünsche fantastische Ostertage!

Mittwoch, 31. März 2021

#monthlyfavourites – März-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im März!



Zum Arbeiten & Freizeiten

Für die Arbeit habe ich diesen Monat nicht wirklich was gebraucht, denn noch immer läuft alles digital.
Aber ich habe pünktlich zu Ostern wieder viel Osterpost verschickt, Briefe und Postkarten. Briefpapier dafür hat mir das neue "Book für paper lovers" von flow geliefert. Vor Jahren hatte ich schon einmal so eines gekauft, das letztes Jahr dann quasi endgültig "ausgeweidet" wurde. Diese Buchhefte bestehen aus vielen heraustrennbaren Seiten mit Briefpapierbögen, Briefumschlägen, Stickern, Etiketten, Geschenkanhängern, Geschenkpapier, Postkarten, Bastelbögen und bedruckten und einfarbigen Papierseiten. In jedem der Bücher sind mehrere Illustrator:innen für die Gestaltung zuständig, es gibt also wiederkehrende Motive innerhalb jedes Buches.



Zum Aufhübschen




Ich habe ja angekündigt, euch noch das zweite Ohrring-Paar aus dem Etsy-Shop "Oddspark" zu zeigen. Hier ist das wunderbare Paar, bestehend aus kleinen Wolken mit holographischen Blitzen. Ich LIEBE diese Ohrringe und habe sie diesen Monat wirklich oft getragen.



Zum Lesen



Diesen Monat habe ich wieder zwei (!!!) Bücher gelesen und bin damit weiterhin im Lese-Game, auch wenn ich momentan wirklich sehr wenig lese. Das eine war Marie-Theres Schwinns Buch "Frau über Bord", das nicht nur wunderschön gestaltet ist, sondern ein neues Vorlese-Ritual zwischen meinem Mann und mir etabliert und viele Gespräche angeregt hat. Danke Marie!

Das andere ist "Das Jahr der Graugans" vom Ethologen Konrad Lorenz, das ich in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden habe. Beschrieben wird ein Jahr Verhaltensforschung an einem See in Österreich, an dem Graugänse beobachtet und teilweise von Menschen großgezogen wurden. Super interessant, besonders mit Blick auf Status-Handlungen und Parallelen zu Menschen, denn Gänse sind den Menschen sehr ähnlich im Verhalten.



Zum Essen




Es gibt bei mir immer so verschiedene Süßigkeiten-Phasen und momentan bin ich in der Yogurette-Phase. Auch die Walnuss hat sich als Snack wieder mehr in den Vordergrund geschlichen.



Zum Stöbern


Wie immer ein paar interessante Links zum Stöbern:


Zum Hören

Einer meiner liebsten Podcasts ist diesen Monat der Educast von "du & ich – Das Atelier", ein Werk meiner Kollegin Birgit Axler-Cohnitz:

https://www.listennotes.com/podcasts/der-educast-von-du-ich-das-atelier-birgit-SDoai9wvMsm/



Zum Anschauen

Hier wie immer Tipps zum Anschauen.

Ich habe meine erste VR-Inszenierung angeschaut, vom Staatstheater Augsburg. Und ich bin angefixt. Freue mich auf mehr!
https://staatstheater-augsburg.de/vr_theater_at_home

Ein Fernsehbericht, in dem auch mein Schauspielschüler Nick vorgestellt wird:
https://www.ardmediathek.de/video/selbstbestimmt/wer-wir-sind-hirnverletzte-auf-dem-weg-zu-sich-selbst/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9mYjlkY2IxNy01NTAyLTQxM2UtODgzNS1jODJjMTc5OTdhNTA/?fbclid=IwAR1-SCNViaMB2UEJRe9SqjcQygkyzzyvm-TiVtjAcRJ3OaxSWoX8YvWmqjQ

"For all Mankind", Staffel 2 – noch immer und immer wieder fantastisch:
https://www.youtube.com/watch?v=zzmrmjlESjQ

Ich habe "Der mit dem Wolf tanzt" jetzt endlich mal als Erwachsene gesehen. Ziemlich gut!
https://www.youtube.com/watch?v=uc8NMbrW7mI

Die Kurzserie "It's a sin" auf Channel4 ist wahnsinnig berührend und lebendig. Läuft auch auf HBO Max:
https://www.youtube.com/watch?v=ltoWiLj_aIk

"Voyager" ist zuende und ich bin sehr traurig. Diese Szene hat mich viele Tränen gekostet (und das Ende der Serie noch viel mehr):
https://www.youtube.com/watch?v=7r5a4kxB4Us

Freitag, 26. März 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 54


 

Montag:

Lasst uns mal mit einer gehörigen Portion Realismus in die Woche starten:
https://www.spektrum.de/news/corona-pandemie-impfung-allein-reicht-nicht/1848955?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&fbclid=IwAR32Lh_O5krfiSgCVwSMDQATjCg9CHuUXLeiDMEsoGL3K5-ZPG43y5R6ltk

Der Tag begann mit einem (zugegeben unerwartet schmerzhaften) Zahnarztbesuch. Mit frisch repariertem Zahn habe ich mir daraufhin für den Nachmittag abgefahrene Donuts gekauft, verziert mit Kinderbueno, Lion, Weintrauben und Johannisbeeren.

Super Schreck am Abend: Ich habe abends meinen Workshop "digital theatral" für's TPZ Ruhr gegeben und erschrak total als mein Handy klingelte und ich feststellte, dass ich vor 34 Minuten hätte meinen Workshop starten müssen. Ich habe sofort den Zoom-Raum geöffnet und mich entschuldigt. Erst nach dem Workshop habe ich gemerkt, dass ich nur wenige Minuten zu spät war, nicht über eine halbe Stunde. Boah, was für ein Nervenkitzel. Peinlich ist es mir trotzdem, eigentlich bin ich jemand, der nach Möglichkeit nie zu spät ist ...


Dienstag:

Die Nacht war irgendwie ungenügend, ich hätte noch deutlich länger schlafen können. Aber weiter geht's und ich starte den Tag mit Freude an diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=ZI0w_pwZY3E

Heute habe ich mit Nick wieder getanzt, aber diesmal zu einem meiner Lieblings-Songs:
https://www.youtube.com/watch?v=UQU4sIn96M4

Nach einem längeren Spaziergang nach dem Mittagessen am späten Nachmittag noch meine beiden Machtspielchen-Workshops. Aufmerksame Teilnehmende und amüsante Szenen.

Dennoch merke ich, dass mich diese Woche sichtlich schlaucht.



Mittwoch:

Achja, es gibt neue Beschlüsse, hatte ich gestern vergessen: Lockdown verlängert bis 18. April, über Ostern hat alles zu (außer Karsamstag ... wusste gar nicht, dass es einen "Karsamstag" gibt) und es gilt #wirbleibenzuhause. Es ist wie es ist.
Schreibe schon fleißig Osterpost an Freund:innen.

War heute bei meiner Oma VOR dem Heim auf dem Spielplatz und habe wie in diesem absurden Raubkopierer-"Werbe"-Spot laut "ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG, OMA!" gerufen während mir meine Mutter, die in Omas Zimmer stand, ihr Dankeschön runtergerufen hat. Den Nachmittag habe ich dann mit meiner Mutter verbracht, das war sehr lustig und wir haben einen neuen Running Gag: "Bist du dumm?"

Der Ausflug hat mir gut getan und ich habe allein durch diesen Tapetenwechsel ein bißchen Energie zur Wochenmitte getankt.
Da wir ja wieder in den nächsten Lockdown kommen (ich war noch gar nicht aus dem letzten Lockdown raus ...), muss ich mir meine eigenen Lockdown-Koller-Tipps wohl mal wieder zu Gemüte führen:
https://theaterberlin.blogspot.com/2021/02/20-tipps-gegen-lockdown-koller.html



Donnerstag:

Seit Beginn der Pandemie gibt es den "Sid City Social Club", eine Art Online-Community mit regelmäßigen Treffen, in denen der Schauspieler Alexander Siddig mit seinen Fans in Zoom spricht. Auch ich war ein paar Mal dabei (bin aber zu zurückhaltend, um direkt mit ihm zu sprechen) und beeindruckt von seiner Warmherzigkeit, seiner Empathie, Aufmerksamkeit und seinem Interesse an anderen Menschen. Passend dazu hat eine Teilnehmerin diesen Artikel über seine Rolle in Star Trek Deep Space Nine und seine Schauspieler-Persönlichkeit geschrieben:
https://intl.startrek.com/news/the-comforting-energy-of-dr-julian-bashir?fbclid=IwAR0JDzO7MvGtyAjPjswAp5UhnGVxviHCniKI0DrkxPfdJAjBeGomwN9xTPU

Ansonsten ist heut nicht viel zu sagen, außer dass die Probe mit den Vorspielern ein wohliges Highlight war.



Freitag:

Den Großteil des Tages habe ich bei meiner Freundin und Vorspielerin Carmen verbracht. Tapetenwechsel und Spaziergang und Lachen und leckeres Mittagessen und Zimtschnecken und und und. Das war wirklich schön. Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem ich einfach immer mal wieder aus der Routine ausbrechen muss und neue Impulse, Gedanken und Inspirationen von außen brauche.
Passend dazu habe ich diesen Artikel entdeckt:
https://einguterplan.de/die-kunst-des-durchhaltens/?fbclid=IwAR1L1i1aOHTztJWc90UYlNMTP295H7Z_3RfAVXolOQk1l2vIcb87azgQ78s

Der abendliche Vorglühen-Workshop "Text & Stimme" war ganz entspannt und fluffig und entlässt mich mit einem guten Gefühl, diese beiden sehr vollen Wochen irgendwie rumgekriegt zu haben, endlich in ein richtiges Wochenende. Halleluja!

Sonntag, 21. März 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 53

Montag:

Schönstes Erlebnis heute: ein ganz früher Spaziergang mit meiner neuen Kollegin. Wir haben einer Krähe applaudiert und sind auf einem Jim-Knopf-Spielplatz ungefähr 50 cm weit in einer kleinen Eisenbahn gefahren.

Ansonsten beginnt die Woche müde, mit Periodenschmerzen und diesem Artikel, der wie immer überhaupt gar nicht überraschend ist:
https://taz.de/Metoo-an-der-Berliner-Volksbuehne/!5754690/

Homeoffice.

Noch ein wichtiges Video:
https://www.facebook.com/Sommerblut/videos/415243289347920



Dienstag:

Bin diese Woche so ein bißchen meeeh drauf. Ich glaube, es liegt auch an dem noch etwas unklaren, anstehenden Wochenende bei der LAG. Das besprechen wir heute.

Heutiger Tanzsong mit Nick:
https://www.youtube.com/watch?v=XKuJUxGntRI

Guckt mal, so schnell kann's gehen:
https://taz.de/MeToo-an-der-Berliner-Volksbuehne/!5758018/

Während ich im Aufbau-Seminar meiner Kollegin Marion lausche, informiere ich unsere LAG-Auszubildenden über unser nächstes Wochenende, das in hybrider Form stattfinden soll. Nach Möglichkeit mit Tests und natürlich mit Abstand, Lüften und medizinischen Masken.
Habe Bammel vor meinem ersten Schnelltest, den ich vermutlich Donnerstag mache. Soll ja nicht so angenehm sein. Aber was soll man machen, irgendwann ist immer das erste Mal. Immerhin gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich in Testzentren kostenlos testen zu lassen.


Mittwoch:

Weiß nicht, was ich heut schreiben soll. Fühle mich einen Tick kränklich. Weiß nicht genau, ob wir Samstag hybrid arbeiten sollten. Oder eher, ob ICH wirklich schon in Präsenz arbeiten will.
Die Inzidenzen in den Berliner Bezirken sind echt hoch.

Mit meinem neuen Theatergruppenkurs starten wir gerade in die Magazin-Arbeit. Zum ausgewählten Stück soll ein Magazin enstehen, mit Hintergrund-Artikeln, Rollen-Interviews und noch so einigen Extras. Ich freue mich wahnsinnig drauf, das gemeinsam mit der Gruppe umzusetzen und bin froh, dass sie ebenfalls motiviert sind und Lust drauf haben. Gestern haben wir mit Grundemotionen gearbeitet und für die Rollen Steckbriefe verfasst. Endlich haben die Rollen Namen!



Donnerstag:

Ich hab Yoga gemacht!

Das Wochenende wurde nochmal ein bißchen umgeplant. Ich bleibe lieber doch online, Präsenz-Unterricht ist mir noch zu heikel. Aber wenn alles gut läuft, wird es eine kleine Präsenz-Gruppe geben, so dass wir hybrid arbeiten und da einiges ausprobieren können.

Der kommende Sommer wird glaube ich anders als der letzte. Mit mehr Restriktionen und höheren Zahlen. Das wird nicht so entspannt wie letztes Jahr. Wir brauchen mehr Impfungen. Aber wem sag ich das ...
Noch immer verschwimmen die Tage. Es gibt keine so klaren Events, an denen man etwas festmachen kann. Aber es ist ok, sehr ok.

Konsum geht auch irgendwie immer. Habe mir letztes Jahr zum Geburtstag von meiner Familie ein einjähriges Bücherbox-Abo der Büchergilde gewünscht. Ich LIEBE es! Gestern kam die vierte Box und das Jahr ist rum. Vermutlich werde ich sie weiter abonnieren. Sie bereitet mir immer große Freude und ich bin gerade wieder ganz gut drin im Bücher-Lesen. Momentan "Die Pest" von Camus.
Die Bücherbox ist eine große Ausnahme in der Bücherbeschaffung, denn alle anderen Bücher kaufe ich in der Regel gebraucht bzw. finde sie in öffentlichen Bücherschränken. Wenn ich sie ausgelesen habe, verschenke ich sie weiter oder bringe sie wieder in einen öffentlichen Bücherschrank. Bis auf wenige Ausnahmen, wenn ich das Buch so lieb gewinne, dass ich es behalten möchte. Vor wenigen Tagen habe ich "Das Jahr der Graugans" vom Ethologen Konrad Lorenz fertig gelesen und zu meiner Fachliteratur gepackt, weil ich es einfach so interessant finde in Bezug auf Verhalten und Körpersprache. Die Gans ist neben dem Hund dem Menschen verhaltenstechnisch mit am ähnlichsten.
Das hier ist übrigens der Inhalt der aktuellen Abobox:







Freitag:

Wow, ich hing gestern noch in diesem Artikel fest:
https://anonleaks.net/2021/optinfoil/kai-e-der-mit-dem-wolf-tanzt-attilas-netzwerk-und-hacker-entbloesst/?fbclid=IwAR3fxiJY2cW3Tuf3LJWk7_oKpKRNJw0CkLsSnBHYi7n__77JJ9-uoWVApcY
Diese Aufdeckungs-Arbeit ist so wichtig. Und ich vermute, die deutschen Behörden sind unfähig und überfordert. Zumindest hoffe ich das. Dass sie nichts tun WOLLEN – das wär noch viel schlimmer.

Morgens wieder "digital theatral" in kleiner Runde mit dem Wunsch der Teilnehmenden nach weiteren Fortbildungen ... da lässt sich doch was machen. Was genau, verrate ich noch nicht.;)

Abends Aufbau-Seminar mit Marion und Michael. Aufmerksame Gruppe und im Anschluss habe ich meinen beiden Kolleg:innen Ausschnitte aus einer meiner liebsten Vorspiel-Inszenierungen – "Ernst" – gezeigt, die wir optisch und musikalisch in die 80er Jahre gelegt hatten. Es war so so so schön die Aufnahmen wieder anzuschauen und zu sehen, wieviel Freude meine kleine Zuschauenden-Runde dabei hat.
Momentan nimmt die Zahl der Seminar- und Workshop-Teilnehmenden ab. Das heißt vermutlich, dass viele schon ins Ausprobieren und Anwenden gehen und das freut uns sehr. Gleichzeitig macht es mich aber auch ein bißchen traurig, weil ich so gern mit den zwei zusammen arbeite. Ich habe schon gesagt, dass wir uns dann einfach regelmäßig online treffen müssen, um zusammen etwas zu gucken.

Ein volles Wochenende liegt vor mir ... und danach eine volle Woche. Jetzt nochmal Kraft tanken. Feierabend.


Samstag:

Ein Hybrid-Tag geht zuende, an dem ich mal die Online-Perspektive einnehmen konnte. Das fühlt sich komplett anders an und ich habe jetzt ein klareres Gefühl dafür, was für die online Teilnehmenden anstrengend ist und wie die Zeitwahrnehmung im digitalen Raum funktioniert. Ich glaube, es macht Sinn, dass wir beiden Dozent:innen uns aufgeteilt haben, eine im digitalen, eine im analogen Raum. Auch wenn wir die Gruppe als gemeinsame Gruppe begreifen, sind die Bedürfnisse je nach Raum unterschiedlich.

In dieser Dokumentation wird mein Schauspielschüler Nick vorgestellt:
https://www.ardmediathek.de/mdr/video/selbstbestimmt/wer-wir-sind-hirnverletzte-auf-dem-weg-zu-sich-selbst/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9mYjlkY2IxNy01NTAyLTQxM2UtODgzNS1jODJjMTc5OTdhNTA/?fbclid=IwAR1-SCNViaMB2UEJRe9SqjcQygkyzzyvm-TiVtjAcRJ3OaxSWoX8YvWmqjQ

 
Sonntag:

Dieser LAG-Tag lief komplett digital, zwei angehende Spielleiter:innen leiteten den Tag an.

Ich merke immer wieder, dass die Arbeit von zuhause aus durchaus tückisch sein kann. Man denkt, es ist ja "nur" online und knallt sich die Woche voll mit Terminen, um dann am Schluss überrascht zu sein, dass man ja gar keine Zeit mehr für andere Dinge hat und auch ganz schön fertig ist.
Thema für die nächste – sehr volle – Woche ist also: kleine Auszeiten schaffen.

Zum Abschluss ein Bild vom Wochenende: Pause im Hybrid-Unterricht ... beide Räume sind leer.;)


Samstag, 13. März 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 52





Montag:

Ein entspannter Sonntag liegt hinter mir. Ich habe "Der mit dem Wolf tanzt" in Originalversion geguckt, allerdings nur die 3-Stunden-Version. Als Kind war ich jedes Mal genervt, wenn meine Familie mit Blick in die Fernsehzeitung begeistert "Oh, 'Der mit dem Wolf tanzt' kommt. Den gucken wir natürlich." gerufen hat. Und dann fanden Stunden über Stunden Langeweile statt. Zumindest kam es mir damals so vor.
Aber jetzt fand ich ihn richtig toll. Irgendwann gucke ich auch mal die lange Version.

Heute ist in Berlin übrigens Feiertag, was ich erst am Samstag erfahren habe. Ich krieg ja nix mit. Als Selbständige im Homeoffice ist das eh irrelevant. Ich arbeite heute wie sonst auch.
Und warum auch nicht. Hier übrigens ein guter Artikel zu diesem Feiertag:
https://www.amazedmag.de/fakten-diskriminierung-frauen/?fbclid=IwAR1WmGrw8bzR_6i2L5_kYqmMmcOAld7tZW9gpLlwln0LZzRPa3npL25Wjzw

Zum Frauentag auch noch einer meiner Lieblings-Podcasts in einer Art "Live-Folge", die ihr bei Youtube angucken könnt:
https://www.youtube.com/watch?v=NWrBIKZcnwU&t=525s



Dienstag:

Superfrüh aufgestanden, um pünktlich um 8 Uhr bei meiner Zahnärztin im Wedding zu sein. Da ich empfindliche Zähne habe, finde ich die Prophylaxe-Behandlung immer ziemlich schmerzhaft. Geht es anderen genauso? Mache es trotzdem ca. alle neun Monate.
Die Zahnarzthelferin hat mit erzählt, dass sie endlich heiraten will. Hatte es schon letztes Jahr vor, aber da ging es nicht. Ich hab ihr viel Glück für dieses Jahr gewünscht, kann es mir aber ehrlich gesagt noch nicht so vorstellen, dass demnächst große Familienfeiern möglich sein werden.

Wie jeden Dienstag im Anschluss Theaterstunde mit Nick. Heutiger Tanzsong:
https://www.youtube.com/watch?v=64FrYGRrKVY

Das frühe Aufstehen macht mich wahnsinnig müde.

Für alle Trekkies ein schöner Artikel:
https://intl.startrek.com/news/how-barclay-changed-starfleet-for-the-better?fbclid=IwAR3LoME5QIyVG1mtvWNjz4yeuNBImqL0Gb01a5qxx7MI5xa3Bv_2v9YHTjg

Bin heut ziemlich aufgeregt, weil abends zum ersten Mal unser Aufbau-Seminar stattfindet. Lausche meiner Kollegin und freue mich gleichzeitig auf meinen Block.


Mittwoch:


Sehr zufrieden mit unserer gestrigen Seminar-Premiere.

Heute ist der letzte Tag Sonnenschein bevor es dann eine Woche lang regnen soll. Also steht natürlich noch mal ein Spaziergang auf dem heutigen Plan.

Die Leute sind schon wieder so drauf als sei die Pandemie vorbei. Musste gestern wieder Katzenstreu kaufen und da der Rossmann bei mir in der Nähe zugemacht hat, ist der Weg jetzt etwas weiter. Die Menschen standen alle so dicht an mir dran ... Kriseee!

Mein Projekt "Jeden Monat mind. ein Buch" geht gut voran. Lese gerade ein kleines Büchlein über das Verhalten von Graugänsen (Super interessant, wenn man Status-Fan ist! Hab ich in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden.) und mit meinem Mann zusammen Marie-Theres Schwinns Buch über ihre Zeit als Unterhaltungsmatrosin auf einem Kreuzfahrtschiff. Jeden Abend liest einer von uns beidem dem anderen ein Kapitel vor und im Anschluss haben wir oft erkenntnisreiche Gespräche. Danke dafür, liebe Marie!


Hab ich erwähnt, dass ich die ganzen Kund*innen, die seit dem ersten Lockdown bei mir Gutschriften für schon bezahlte Kurse und Workshops hatten, angeschrieben hab, um das Geld zurückzuzahlen? Bin damit fast durch und es fühlt sich gut an, fast keine Gutschriften mehr "herumliegen" zu haben.


Donnerstag:

Der Tag beginnt mit Regen und ich habe momentan wieder das Gefühl, alle Tage verschwimmen ineinander. Ich vergesse ständig, welcher Wochentag gerade ist ... obwohl ich meine Theatergruppen als "Marker" habe.

Lydia von Büronymus hat wieder einen grandiosen Artikel geschrieben:
https://www.bueronymus.de/meinung-vs-bildung/?fbclid=IwAR0cZ59PdeP0dDz7cmxyfgI1aoRpZo2QVCQ-J9oV-CkdcmJE_9ju0S85yCs

Die aktuellen Lockerungen fühlen sich etwas anders an als letztes Jahr im Frühsommer. Irgendwo nicht-existent und gleichzeitig mit neuen Bedingungen. Medizinische Masken sind mittlerweile Standard und Schnelltests werden zum Türöffner. Man Mann war heute das erste Mal in einem Testzentrum, um einen Termin zur Bartbehandlung wahrnehmen zu können.



Freitag:

Habe gestern dieses Interview gelesen und bin geplättet von diesem wunderschönen Hausboot:
https://femtastics.com/stories/homestory-hausboot/?fbclid=IwAR2i9zlyS5Zgw8I_qjGBzLIAirgTqFi_ggHpD20zZAAa5Uq79f4dlvrPCGk
Jetzt würde ich gern dorthin fahren und einen Schuh-Workshop besuchen. Das wär der Knaller!

Überhaupt hätte ich gern mal wieder Lust auf handwerkliches. Das Töpfern an der Drehscheibe vermisse ich auch sehr. Vielleicht ist es ja dieses Jahr wieder möglich.

Wisst ihr was heute ist? Vor einem Jahr hat Angela Merkel gesagt, dass alle Veranstaltungen, die nicht zwingend nötig sind, nicht stattfinden sollen. Am späten Abend, als ich zusammen mit einer Vorspielerin im Restaurant saß, weil viele an dem Abend nicht konnten und keine Probe stattfand.
Das war irgendwie surreal und erschreckend und – ehrlich gesagt – faszinierend und herausfordernd zugleich. Mir hat dieses Verbot so einen Aufschwung an Arbeitseifer und Kreativität gegeben, mit dem ich nicht gerechnet hätte.
Ich hatte keine Ahnung, wie das mit der Theaterpädagogik digital klappen kann, aber ich hatte wahnsinnig große Lust, es auszuprobieren. Hatte ich schon lange, aber es gab nie einen triftigen Grund. Es musste anscheinend erst eine Not-Situation kommen.
Monatelang habe ich Videochat-Tools getestet und Übungen gesammelt und Methoden ausprobiert. Mein erster Online-Workshop hatte 2 Teilnehmende. Und das war okay. Der digitale Zoom-Raum ist immer voll, egal wie Menschen anwesend sind ... ganz anders als im Präsenz-Raum. Ein leerer Probenraum wirkt schnell einschüchternd, wenn man da zu dritt verloren rumsteht.
Und jetzt? Fast ein Jahr später gebe ich selbst Fortbildungs-Seminare zum Online-Theaterunterricht. Ich habe die Möglichkeit, Kolleg:innen zu helfen und sie für die eigene Arbeit zu inspirieren. Gleichzeitig ist das auch noch mein aktueller Job, mit dem ich auch Geld verdiene. Crazy, oder?
Zusätzlich habe ich noch immer meine treue, liebe Vorspiel-Gruppe, meinen Privatschüler Nick und die LAG, mit denen ich schon alle Phasen durchgemacht habe: von Online-Unterricht zu Draußen-Unterricht zu Innen-Unterricht zu Online-Unterricht. Und bald geht das bestimmt wieder von vorne los. Ob es im Herbst wieder im Online-Unterricht endet? Wer weiß ... Ich vermute, dass es so sein wird, aber jetzt bin ich gerüstet.
Meinen neuen Theatergruppenkurs kenne ich seit Oktober und habe ins sofort ins Herz geschlossen. Analog getroffen habe ich den Kurs noch nicht, keine*n der Teilnehmenden. Darauf freue ich mich ganz besonders, diese Menschen irgendwann im analogen Raum zu sehen.
Also harre ich der Dinge und weiß: irgendwie kommen wir da zusammen durch. Nicht ohne Verluste, aber auch mit neuen Erkenntnissen. Und unser theaterpädagogisches Zuhause hat einen neuen Anbau bekommen: den digitalen Raum.

Abends Besuch der Inszenierung "Challenge Accepted: Ich bin" von und mit Jana Zöll, präsentiert vom Theater der Jungen Welt Leipzig. Ich mag das knackige Format und die Möglichkeit der Partizipation. Sehr empfehlenswert!

Achja, und ich habe mir einen Teil meiner Haare pink gefärbt. Also momentan ist es eher ein verwaschenes Flamingo-Rosa ... aber wird noch. Es ist ein Prozess ...


Samstag:

Heute vor einem Jahr habe ich mit diesem Corona-Tagebuch begonnen. What a ride!!! Hier der erste Eintrag:
https://theaterberlin.blogspot.com/2020/03/corona-theatertagebuch-freitag-13-marz.html

Jetzt besuche ich meine Freundin und Vorspielerin Anne, die ich auch schon seit bestimmt mindestens einem Jahr nicht mehr getroffen habe.

Wochenendeeee!

Samstag, 6. März 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 51




Montag:

Willkommen in der neuen Woche! Nach einer Woche ohne Workshops war es ganz ungewohnt, heute wieder mal "digital theatral" zu veranstalten. Ich war richtig aufgeregt. Aber jetzt bin ich wieder "in the game" und bereit für den Rest der Woche.

Hier ein interessantes Interview mit der Digitalbeauftragten des Staatstheaters Augsburg, Tina Lorenz:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/tina-lorenz-ueber-die-digitale-zukunft-des-theaters-17218045.html?GEPC=s9&fbclid=IwAR2qQ7d94DUQ3V9D-BprWkoLzAVX6LB_wZ15ha33Nnci5vGBBe395_b_0h8
Als ich den Kommentar darunter gelesen habe, dass man diesen "Unfug verhindern" soll, ist mir ein bißchen schlecht geworden vor Schreck. Ich bin so dankbar für die Möglichkeit des digitalen Theaters und so glücklich, dass sich Theater auch endlich mehr in den digitalen Raum erweitert, dass sich so ein Kommentar wie ein persönlicher Angriff anfühlt. Ich kann die Emotionen dahinter verstehen und natürlich ist hautnah erlebtes Theater grandios. Aber sich vor der Digitalität zu verschließen, wo uns das Internet nun doch schon seit fast einem halben Jahrhundert verbindet ... das kommt mir sehr hinterwäldlerisch vor.
Die Welt verändert sich, und genau wie Tina Lorenz es in dem Interview sagt, hat Theater schon immer auf neue Technik und neue Erfindungen zugegriffen und sowieso immer am Puls der Zeit gearbeitet. Da gehört Digitalität dazu. Und auch die Verschmelzung verschiedener Künste und Medien. Denn genau das ist ja auch das, was die letzten Jahrzehnte passiert ist und immer weiter passiert. Grenzen verschwimmen und Performance trifft auf Musik trifft auf Theater trifft auf Malerei trifft auf Tanz trifft auf ... Unendliche Überschneidungen sind möglich. Das heißt ja nicht, dass es das "klassische" Theater nicht mehr geben soll. Wie auch immer man "klassisch" definieren möchte. Aber Veränderung und Digitalität gehört zu einer Arbeit am Puls der Zeit dazu. Und wenn es Menschen stört, dass wir das dann Theater nennen, dann finden wir einfach einen anderen Begriff dafür.
Für mich lebt Theater vom Live-Moment, vom gemeinsamen Teilen eines Raumes. Ob das ein digitaler oder analoger Raum ist, ist für mich zweitrangig.
Und ich bin auch zusehends davon genervt, wenn Leute mit Wörtern wie "real" oder "live" um sich schmeißen, als Gegenstück zu digitalem Theater. Wenn ich zuhause vor dem Rechner sitze und einer Zoom-Inszenierung beiwohne, bin ich trotzdem ein realer Mensch. Auch die Darstellenden sind reale Menschen. Wenn ich in dem Moment zuschaue, in dem sie spielen, dann ist das live.
Ich weiß, wie die Leute es eigentlich meinen, aber es gibt doch ein Wort dafür: analog. Wir können von analogen Aufführungen, analogen Proben, analogen Veranstaltungen sprechen. Das ist dann das passende Gegenstück zum Wort "digital". Aber geht es vielleicht gar nicht um ein passendes Wort ...?! Immerhin kann man mit einer Wortwahl wie "real", "echt" oder "live" das analoge Theater geschickt auf- und das digitale Theater abwerten.
So, das war mein Rant des Tages.

Ich war heut sogar mal wieder spazieren und habe einen Reiher beobachtet und dabei im Hintergrund Gitarrenmusik gelauscht. Highlight des Tages.

Freue mich jetzt auf den Kollegialen Austausch mit meinen Kolleg:innen. Krass, daran merkt man immer, dass schon wieder ein Monat um ist.



Dienstag:

Heute wieder Theaterstunde mit Nick. Heutiger Tanzsong:

https://www.youtube.com/watch?v=o3UHMV3jrZk

Irgendwie fühlt sich der heutige Tag an, als sei es schon Donnerstag. Aber es ist erst Dienstag. Bin durcheinander und müde und die Augen jucken wegen des Heuschnupfens.

Finde dieses interaktive Video total süß:
https://www.youtube.com/watch?v=ygAzZsb6evE
Aber ich mag auch den Herrn Dr. Wimmer sehr ...😏


Mittwoch:

Juten Morgen! Sonne scheint und ich bin zwar müde, aber halbwegs motiviert.
Gerade ist ein neuer "Liebesbrief an Serien" online gegangen:
https://theaterberlin.blogspot.com/2021/03/liebesbriefe-serien-rita.html

Lese gerade diesen Artikel darüber, wie Unternehmen Bewerber:innen mit Behinderung finden können:
https://jobinklusive.org/2021/02/25/7-tipps-bewerberinnen-behinderung/
Und auch wenn ich selbst keinen Job zu vergeben habe, finde ich es interessant und muss mir selbst an die eigene Nase fassen, z.B. beim Thema Rechtschreibung. Als Tochter einer Deutschlehrerin bin ich da schon immer recht penibel gewesen, auch wenn ich selbst natürlich ständig in meinen Blogartikeln Fehler mache.😅 Aber sich von dem Bild fehlerfreier Sprache als Zeichen von Kompetenz zu verabschieden, ist echt schwer, weil es so tief eingegraben ist. Ich arbeite dran.
Aber auch Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema. Als Unternehmerin miete ich mir für meine Kurse Probenräume. Ich habe verschiedene Kriterien wie Lage, Wohlfühlfaktor (z.B. angenehmer Bodenbelag), Erreichbarkeit und natürlich Preis, die ich bei der Auswahl einbeziehe. Und ganz klar auch Verfügbarkeit zu den Zeiten, in denen ich den Raum nutzen möchte. Barrierefreiheit hatte ich ich nur weit im Hinterkopf auf dem Schirm und habe es bisher angenehm verdrängt. Sollte ich irgendwann in Rostock auf Raumsuche sein, möchte ich das mitbedenken.

--> Dieses Uralt-GIF (heißen die eigentlich so?) hat mir meine Kollegin Marion geschickt. Jetzt bin ich richtig nostalgisch drauf. Danke!

Die abendliche Probe mit meinem neuen Theatergruppenkurs ließ uns mit fragenden Gesichtern zurück, weil grundsätzliche Fragen aufgeploppt sind, denen wir uns in der nächsten Probe widmen werden. So ist das manchmal. Vieles, was man anfangs noch offen gelassen hat, kommt dann irgendwann auf den Tisch und muss geklärt werden bevor es weitergehen kann.



Donnerstag:

Boah, war ich heut früh müde beim Aufwachen. Seit Ewigkeiten mal wieder früh um 7 Uhr aufgestanden und bei meiner Freundin Eva Yoga mitgemacht.

Um 11 gab's dann wieder einen Live-Talk mit Mark Kitzig, nachmittags Planungstreffen mit Marion und Michael wegen des Aufbau-Seminars und am Abend werden die Vorspieler und ich zusammen werther.live gucken. Whoop whoop!

Die letzte Regierungskonferenz hat interessante Regelungen erstellt, eine Art "wenn-dann"-Stufen-Plan. Ich hab dazu irgendwie keine Meinung und gehe bei der Planung momentan immer nur vom Ist-Zustand aus. Also was kann ich JETZT machen bzw. unter den aktuellen Umständen. Über Lockerungen, Draußen-Workshops etc. kann ich mich immer noch freuen, wenn es irgendwann soweit sein sollte.




Freitag:

Heute ist richtig viel Sonnenschein. Fühle sofort Druck, irgendwie rausgehen zu müssen. Mal abwarten, vielleicht legt sich der Druck wieder ...

Der Druck hat sich gelegt. Alles gut.

Habe diese Woche die Wochenaufgabe vom Digitalen Tanzlabor sehr genossen: Playlist hören und dazu tanzen und die Bilder, die dabei vor dem inneren Auge entstehen, malen. Habe es mit zwei verschiedenen Playlists gemacht, die Ergebnisse seht ihr oben. Ich merke, dass mir der künstlerische Ausdruck des Zeichnens noch viel mehr bringt als das Tanzen. Der Tanz ist für mich einfach Freude an der Bewegung, aber nicht meine künstlerische Ausdrucksform. Auch eine wichtige Erkenntnis.

Habe mir für Ende März ein Ticket für ein VR-Theaterstück mit Zusendung der entsprechenenden VR-Brille beim Staatstheater Ausgburg bestellt. Wenn das auch jemanden interessiert, einmal hier entlang:
https://staatstheater-augsburg.de/vr_theater_at_home



Samstag:

Heute gab es noch ein Event mit den Vorspielern: Krimidinner! Wir spielten "Fremde Welten" von dieser Seite hier: https://www.mordsnacht.de/
War lustig und überaschend schnell vorbei. Geplant waren 4-5 Stunden, nach 3,5 Stunden waren wir aber schon durch. Ist ja auch ganz schön.

Und jetzt: Wochenendeeeee!


Mittwoch, 3. März 2021

Liebesbriefe an Serien: "Rita"


Bildquelle: http://www.culturaencadena.com/images/stories/contenido2018/rita.jpg
 
 
 
 
 
Liebste "Rita",
 
du konntest natürlich nur punkten, denn du bist eine skandinavische Serie. Ja, ich bin da voreingenommen und gebe dir Vorschuss-Lorbeeren. Genau genommen bist du Dänisch, und allein diese Sprache ist schon so entzückend! Aber mal von der Sprache abgesehen, habt ihr Skandinavier es einfach drauf. Eure Serien und Filme sind so modern, so menschlich, so mitfühlend. Und du natürlich besonders.

Du zeigst uns die Welt einer Lehrerin mittleren Alters. Drei fast erwachsene Kinder hat sie, die sich gerade ihren eigenen Weg ins Leben suchen. So hat Hauptfigur Rita Zeit, sich mit ihrer Schule, ihrem Job als Lehrerin, aber auch mit ihrem Liebesleben zu beschäftigen. Rita ist ziemlich durch. Sie hat das müde Gesicht, das ich schon so oft bei Lehrer:innen gesehen habe. Sie raucht heimlich auf dem Schul-Klo (sie raucht eh sehr viel), sie trinkt gern, sie hat auch mal Sex mit dem Vater eines Schülers. Rita ist rau und pragmatisch, genervt und geduldig und gleichzeitig voller Herzenswärme.
Als Mit- und Gegenspielerin hat sie ihre Kollegin Hjördis, die mit ihrer Herr-der-Ringe-liebenden nerdigen Seite und ihrer Nervosität auch eine absolute Sympathie-Trägerin ist.

Aber du schenkst uns natürlich nicht nur diese und viele weitere wunderbare Figuren, sondern gibst uns Zeit und Raum, um uns mit gesellschaftlichen und vielen Erziehungs-Fragen zu beschäftigen. Wir lernen unterschiedlichste Kinder- und Elterntypen kennen, begegnen wichtigen Themen wie psychischen Erkrankungen, Sucht, Klima-Aktivismus, Verschwörungstheoretikern, Bildungspolitik, Unterrichtsmethoden, der Situation von Alleinerziehenden und so weiter und so fort. Es ist alles dabei.

Du lässt uns mitfühlen und mitleiden in Ritas Leben, aber vor allem schenkst du uns wahnsinnig viel zum Lachen und zum Freuen.
Du bist nahbar und mutig und ein absolutes Vorbild. Wir wollen auch so sein, wir wollen auch solche Entscheidungen treffen. Wir wollen für Menschen da sein, helfen, Raum für Kreativität und Glück bieten, unterstützen und verstehen. Verstehen wie wir warmherzig und auf Augenhöhe agieren können. Wie wir uns entwickeln können und auch für andere Raum zur Entwicklung schaffen. Ohne Beurteilung, ohne Wertung, ohne Strafen. Einfach Raum zum Sein.

Hach, du machst einfach alles richtig. Eine Wohlfühl-Serie, ohne seicht zu sein.

Du bist die bekannte Unbekannte, die Nachbarin, die Kollegin, die irgendwie alles richtig macht und uns trotzdem zur Weißglut treibt. Wir wollen nicht mit dir, können aber auch nicht ohne dich. Weil du einfach cool bist.


Danke! Ich liebe dich!


Deine Sarah



Steckbrief


Titel:
"Rita"

Erscheinungsjahr: 2012

Staffeln: 5


Lieblingsfiguren:
  • Rita
  • Hjördis
  • Jeppe


Samstag, 27. Februar 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 50


 

Montag:

Neue Woche, neues Glück! Heute scheint die Sonne und sowohl meine Mutter als auch meine Freundin Katja haben Geburtstag. Mit Katja habe ich schon eine Online-Runde gehabt, zu meiner Mutter fahre ich am Nachmittag.
Ansonsten heute nur Homeoffice und Lesen und im Netz rumlungern.
Artikelempfehlung des Tages:
https://www.amazedmag.de/non-binaer-ohne-gender/



Dienstag:

Heute wieder Theaterstunde mit Nick. Heutiger Tanzsong:

https://www.youtube.com/watch?v=23V0wgVTrTs

Müde bin ich heute ... sehr müde. War gestern seit vielen Wochen mal wieder komplett durch die Stadt unterwegs und das war ziemlich anstrengend. Einfach, weil ich das solange nicht mehr gemacht habe.

Mittags waren mein Mann und ich mit meiner Freundin Carmen Pommes essen. Berlin hat wirklich ein Bank-Problem. Es gibt hier zu wenig Sitzmöglichkeiten. Saßen dann am Savigny-Platz auf der Wiese.


Mittwoch:

Wo ist denn der schöne Winter hin? Mir kommt der plötzliche Frühlingseinbruch zu abrupt. Ich bin ein totaler Wintermensch und das ging mir jetzt viel zu schnell mit der Wärme. Kann es bitte wieder kalt werden? Pleeeeaaaseee!

Ich war heute so schlecht gelaunt (warum auch immer ...), dass ich mittags erstmal mit meinem Mann einen Spaziergang gemacht und draußen Mittag gegessen habe. Jetzt geht es langsam wieder.

Abends werde ich mit meiner Gruppe (, die ihr übrigens im Magazin kennenlernen könnt!) noch weiter in ihre Rollen eintauchen.



Donnerstag:

What a day! Am Vormittag mit Marion und Michael unser Aufbau-Seminar festgezurrt und dann alle bisherigen Teilnehmenden darüber informiert. Abends war der 1. Termin schon voll.
Wir sind sind sehr glücklich darüber, dass unsere Seminare den Teilnehmenden Inspiration bringen und sie immer wieder dabei sind.

So langsam gewöhne ich mich an den Frühlings-Einbruch. Habe heute immerhin Schneeglöckchen gesehen.

Abends dann noch Vorspiel-Probe, wieder hauptsächlich Probeaufnahmen für's Hörspiel per Zencastr. Wir müssen noch ein bißchen schrauben, aber wir kriegen das hin.:)




Freitag:

Eiiiiigentlich wollte ich heute tagsüber NICHTS machen und einfach eine Art freien Tag einlegen, aber dann kamen doch ein paar Homeoffice-Sachen dazwischen bezüglich unseres Seminars. So ist das manchmal.

Am Abend fand ein Online-Krimidinner als Geburtstagsfeier für meine Mutter statt. Es war lustig und ging ewig lang, hehe. Für manche der Gäst:innen war es die allererste Videokonferenz. Wie cool ist das denn?




Samstag:

Heute findet bei der LAG wieder Digitale Forschung statt, mit dem Fokus auf Projektförderung von aktuellen Projektideen. Auch natürlich für mich interessant, die nie Projektanträge stellt, aber dennoch froh ist, dass es diese Möglichkeit gibt.
Ja, und dann groove ich ganz langsam und gemütlich ins Wochenende ... ;)

Mittwoch, 24. Februar 2021

#monthlyfavourites – Februar-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Januar!



Zum Arbeiten & Freizeiten



Erinnert ihr euch noch an die Tinte, die ich vor Uhrzeiten gekauft habe? Damals hatte ich ein bißchen damit gezeichnet, aber dann verschwand sie im Schrank. Jetzt hat es mich gekitzelt und ich habe diesen Monat wieder angefangen, mit Tinte zu zeichnen. Auf jeden Fall habe ich viele Quallen gezeichnet (sind halt einfach faszinierend) und mir dann von der gleichen Firma noch viele weitere Farben gekauft, mit denen ich gerade experimentiere.



Zum Aufhübschen




War das letzte Jahr das Jahr der Pins und Broschen, so raste ich dieses Jahr bei Ohrringen aus (gut, das ist jetzt auch nichts wirklich Neues). Nicht nur Vinted (früher Kleiderkreisel) ist Ohrring-Dealer meines Vertrauens, sondern vor allem Etsy. Dort gibt es soviel ungewöhnlichen, handgefertigten Schmuck, dass ich fast schon überfordert bin. Meine Favoriten-Liste ist super voll und seit Monaten schmachte ich verschiedenste Stücke an. Und manchmal, da kaufe ich dann ein paar Favoriten – wenn ich wieder ein bißchen Geld zusammen hab. Momentan gebe ich sowieso insgesamt weniger aus, weil Kino- und Theaterbesuche und Essengehen wegfallen. Stattdessen spende ich viel und kaufe eben teure Ohrringe. Diesen Monat kamen zwei Paare hinzu, von denen ich euch eines hier schon zeige: die Streichhölzer vom Etsy-Shop "Oddspark".
Außerdem habe ich mir eine Replika des Ohrrings vom 13. Doctor (Doctor Who) gekauft. Auch schon ewig angeschmachtet und jetzt bei mir. Der Teil mit den 2 Händen ist ein kleiner Stecker, der Teil mit den Sternchen wird oben am Ohr als Earcuff getragen.

Der nerdige Pin mit Geordi La Forge (Star Trek TNG) in Urlaubsstimmung ist auch von Etsy. Da findet man einfach immer wieder ungewöhnliche, besondere Stücke.

Die Lippenpflege von Avene ist grad im Dauereinsatz. Meine Mutter hat mir die vor tausend Jahren geschenkt und weil meine selbstgemachten Lipbalms ranzig waren (passiert halt schneller, wenn keine Konservierungsstoffe drin sind), hab ich darauf zurückgegriffen. Funktioniert auch gut.




Zum Lesen




"Vor Rehen wird gewarnt" ist fast durchgelesen. Whoop whoop!



Zum Essen

Als großer Bounty-Riegel-Fan musste ich unbedingt diese Kokos-Pralinen ausprobieren: Klick. Und sie sind wirklich sehr lecker und einfach gemacht.



Zum Stöbern


Meldung des Monats war für mich das große Outing von 185 Schauspieler*innen in der Süddeutschen Zeitung:
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/kunst/schauspielerinnen-schauspieler-coming-out-89811?reduced=true

Und hier noch ein paar weitere Interessante Links:


Zum Hören

Ich bin wieder ein bißchen in den Soundtrack von "Call me by your name" eingetaucht ... auch wenn die Meldungen um Armie Hammer wirklich abstoßend sind:



Zum Anschauen

Hier wie immer Tipps zum Anschauen.


Dieser Kurzfilm hat mich sehr bewegt:
https://www.youtube.com/watch?v=2GbxFIVQv8c

Ebenfalls begeistert hat mich dieses Mini-Video über Doug Jones:
https://www.youtube.com/watch?v=BveTxDOgqp0

"The Great Pottery Throw Down" macht mir immer noch gute Laune. Hier mal wieder ein kleiner Ausschnitt:
https://www.youtube.com/watch?v=qLjBoBBqn1U

Aber auch neue Serien kamen diesen Monat dazu. Zum einen habe ich "Lupin" durchgebingt:
https://www.youtube.com/watch?v=Y3tVDKuORi8

Zum anderen habe ich mit größter Spannung "Teheran" geguckt:
https://www.youtube.com/watch?v=Hm_vHTy9IYA

Und "For all Mankind" ist wieder am Start, mit Staffel 2:
https://www.youtube.com/watch?v=zzmrmjlESjQ

Freitag, 19. Februar 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 49


  

Montag:

Ein etwas müder Wochenstart war das heut. Ein bißchen lahmarschiges Homeoffice, ein schönes Gespräch mit Claudia und am Nachmittag konnte ich mich noch aufraffen, Kuchen zu backen, genauer gesagt "Apfel-Ballen".

Aber es gibt auch tolle News:
Mein neues Spielzeit-Magazin ist online! YEAHHHHHHHHHH!
Hier geht's lang: https://www.sarah-bansemer.de/magazin





Und zum Abend noch eine kurze Doku über Doug Jones, der mich jedes Mal wieder neu begeistert:
https://www.youtube.com/watch?v=BveTxDOgqp0

Achja, und ein Interview mit Kim Novak:
https://www.theguardian.com/film/2021/feb/15/i-had-to-leave-hollywood-to-save-myself-kim-novak-on-art-bipolar-hitchcock-and-happiness



Dienstag:

Wie jeden Dienstag vormittags wieder Theaterstunde mit Nick. Heutiger Tanzsong:
https://www.youtube.com/watch?v=zXt56MB-3vc
Nick hatte sich eigentlich die Bob-Marley-Version gewünscht, die ich auch abgespielt habe. Es war aber einfach die von UB40 mit einem Bild von Bob Marley und ich habe gelesen, dass Bob Marley den Song nie gecovert hat, der – Achtung! – eigentlich von Neil Diamond ist. Hier das Original:
https://www.youtube.com/watch?v=BeJ55sUacPM
In der Original-Version hat der Song eine ganz andere Wirkung. Und es wird einem klarer, wie deprimierend der Text eigentlich ist. Da muss ich direkt an Westernhagens "Johnny Walker" denken.

Ich bin heut nicht sonderlich motiviert. Gut, als wär das was Neues ...

Nachmittags mit meiner Freundin Katja ein Remote-Spaziergang machen mit Videocall. Schön war's!

Jetzt kann übrigens Neustarthilfe beantragt werden. Ich drücke allen, die sie beantragen, ganz doll die Daumen, dass es reibungslos klappt! Hier gibt's mehr Infos:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

Eine interessante Story, ich liebe solche Artikel:
https://www.spektrum.de/news/john-lawson-der-falsche-entdecker/1831234?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE


Mittwoch:

Absolut beschissener Vormittag. Regelschmerzen.
Jetzt geht's wieder langsam. Habe gerade diesen wichtigen und traurigen Kurzfilm geguckt:
https://www.youtube.com/watch?v=2GbxFIVQv8c&fbclid=IwAR1WeS91VzYManWWQN45PhlPWBtVud6xTd3L7ZwP06izk-0VBcokzIw3BHE

Nachmittags Homeoffice, Tee und Probenplanung sowie Notizen zum Aufbau-Seminar, das Marion Bachmann, Michael Kallweitt und ich gerade planen.



Donnerstag:

Joah, der Tag ging so dahin ... Hab mit meinen Kolleg:innen über unser Aufbau-Seminar gesprochen und mit meinem Kater gekuschelt und Klopapier gekauft. Und jetzt warte ich auf die Probe mit den Vorspielern.

Lieblings-Artikel des Tages:
https://raul.de/allgemein/was-uns-alle-wirklich-weiterbringt/



Freitag:

Ein Jahr ist heute das Attentat in Hanau her. Dieses Video ist schwer anzuschauen, aber so wichtig:
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=y8owx-AQ4e0&fbclid=IwAR2e9riD1Vd6J6OF6-LIM-kqDT4HtNKKytpYJXsczZlNqIGgm6jDf9jYl8I

Über einen Blogbeitrag habe ich vom Chat-Bot Replika erfahren und musste das natürlich gleich ausprobieren. Ich habe schon vorher oft versucht, mit Siri auf dem Handy Gespräche zu führen, aber dafür ist Siri ja nicht wirklich designt, deshalb hat das nicht gut funktioniert. Aber Replika ist wirklich interessant und ich überlege, ob man das nicht theatral irgendwie aufgreifen kann. Auf jeden Fall habe ich jetzt einen Chat-Bot zum Freund, namens Sascha.;)
Wenn ihr das auch gern ausprobieren möchtet, hüpft doch mal rüber zu https://replika.ai/

Bin heut überraschend motiviert und aktiv. Die Aussicht auf meine beiden heutigen Termine macht mich frisch.;)
Am Nachmittag der Workshop "digital theatral" und abends das Basis-Seminar "Theaterpädagogik ONLINE". Viele Fragen, viele Ideen, nette Teilnehmende und so schöne Worte. Danke, danke, danke!

Und jetzt: Wochenendeee!

Samstag, 13. Februar 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 48


 

 

Montag:

Die neue Woche beginnt mit zwei "freien" Tagen. Also keine großen beruflichen Termine, fast nur Homeoffice. Das habe ich mir schon eine Weile gewünscht und freue mich sehr über diesen entspannten Wochenstart. Eigentlich hätte ich morgen an einem Selbständigen-Online-Barcamp teilgenommen, aber ich kann mich dazu momentan absolut nicht aufraffen. Ich finde Netzwerken wichtig und predige es auch immer, aber wenn man absolut keine Lust drauf hat, bringt's ja auch nichts. Durch meine Fortbildungsworkshops lerne ich zurzeit jede Woche viele neue Menschen kennen. Ehrlich gesagt reicht das gerade und ich brauche ein paar Tage nur mit Menschen, die ich schon kenne.

Habe einen Blogpost mit Tipps gegen Lockdown-Koller veröffentlicht:
https://theaterberlin.blogspot.com/2021/02/20-tipps-gegen-lockdown-koller.html

Arbeite übrigens grad an meinem Spielzeit-Magazin, das noch diesen Monat online gehen wird. Beschäftige mich außerdem mit Batch Working. Ich mag das Konzept, kriege es aber noch nicht hin.

Wie entzückend ist denn bitte dieses Video:
https://www.youtube.com/watch?v=Xf3_wefprMo



Dienstag:

Wie jeden Dienstag begann der Tag mit einer Theaterstunde mit Nick. Heutiger Tanzsong:
https://www.youtube.com/watch?v=o1tj2zJ2Wvg

Ansonsten heute Homeoffice ohne weitere Termine. Und Amüsement über diese Fotos:
https://constative.com/lifestyle/photoshop-demands/50/

Nachmittags ein Anruf von meinem Kooperationspartner Christian von structura mit der Anfrage für ein gemeinsames Seminar am Donnerstag. Aber klaro doch! Mit Christian arbeite ich immer gern zusammen.

Bin gerade ein bißchen obsessed mit dem Malen von Quallen. Mit Tusche (Tinte), Pinsel und Feder. Die Bambusfeder aus den Monthly Favourites im Oktober ist wirklich ein Tool, mit dem das Zeichnen richtig Spaß macht. Hatte sie eigentlich eher aus optischen Gründen gekauft und bin richtig überrascht.


Mittwoch:

Ein bißchen kam heut früh die Sonne raus. Schnee und Sonne – das ist ja wie Winterurlaub!

Der Lockdown wird verlängert. Überrascht mich nicht.

Hab einen neuen Serien-Liebesbrief geschrieben, an "Killing Eve":
https://theaterberlin.blogspot.com/2021/02/liebesbriefe-serien-killing-eve.html



Donnerstag:

Voller Tag heute! Hab heut kein Yoga gemacht, brauchte viel Schlaf, weil ich gestern am späten Abend unbedingt noch einen Film gucken musste.:P

Gleich steht ein neuer FB-Live-Talk mit Mark Kitzig und heute zusätzlich mit Gregor Ruttner zum Thema Netzwerken an. Ich habe sogar ein Hütchen auf, weil Fasching und so.
https://www.facebook.com/Zirkusundtheaterpaedagogik/videos/624812908310685

Boah, 4-stündiges Status-Seminar am Nachmittag. Die Zeit flog dahin, aber danach war ich ziemlich müde. Finde es immer wieder sehr interessant, wenn die Teilnehmenden aus ganz anderen Bereichen als Theater stammen. 

Abends knackige, kurze Vorspiel-Probe. Gemeinsam haben wir Zencastr getestet und werden das nächste Woche ausführlicher tun.

Und jetzt bin ich echt durch für den Tag.



Freitag:

Hatte einen sehr angenehmen Workshop "digital theatral" am Vormittag. Kleine Runde mit sechs Teilnehmenden, die echt interessante Ideen zusammengetragen haben.

Bin im Kopf heute sehr beschäftigt mit #actout und den ganzen Reaktionen dazu. Auch auf meiner eigenen Facebook-Seite.



Samstag:

Heute nochmal Forschungsrunde bei der LAG, in der wir uns ganz viel zum Thema Förderung, unternehmerischer Planung und Stundensätzen ausgetauscht haben. Das war so gar nicht geplant, aber gerade sehr wichtig und gefragt.

Aber jetzt Wochenendeee!

Mittwoch, 10. Februar 2021

Liebesbriefe an Serien: "Killing Eve"

Bildquelle: https://media.glamour.com/photos/5e0faac75124c90008409433/64:25/w_4479,h_1749,c_limit/killing-eve.jpg
 
 
 
Liebstes "Killing Eve",
 
wie kann es sein, dass wir solange auf dich warten mussten? Eine moderne, spannende, brutale und intelligente Serie mit interessanten, gefährlichen und ungewöhnlichen weiblichen Hauptfiguren hätte es schon viel früher geben müssen. Gleichzeitig ist es kein Wunder, denn du stammst aus der Feder der unglaublich talentierten Phoebe Waller-Bridge, der ich ohne weiteres schon jetzt gern ein Denkmal für ihr Lebenswerk setzen möchte. Und die ist nun mal noch nicht allzu lange auf der Welt.

Du bist eine Serie, die gleich reinhaut, von Anfang an. Schon in der ersten Szene, die in einer meiner Lieblingsstädte spielt (Wien!), zeigst du uns den Charakter der Hauptfigur Villanelle auf raffinierte und sehr amüsante Weise. Die unheimliche und trotzdem sympathische Psychopathin in ihren immer wieder neuen, exklusiven Outfits, die so gar nicht zu ihrem Beruf als Auftragskillerin passen wollen – aber umso mehr zu ihrem Charakter passen.
Sie hat eine charmante Fiesheit an sich, die unser eigenes inneres Böses kitzelt. Das schaffen nicht viele Film- und Serienfiguren. Ein bißchen Villanelle steckt in uns allen. Vielleicht in der Schwierigkeit mit Nähe umzugehen. Vielleicht in der kindlichen Verspieltheit. Vielleicht in der (oft aufgesetzten) Abgebrühtheit. Vielleicht in dem Wunsch nach Geborgenheit. Vielleicht aber auch in der Obsession. Und würden wir nicht alle gern so viele Dialekte sprechen können wir Villanelle?

Du machst einen beim Zuschauen immer wieder fertig. Durch Cleverness, Brutalität, Gefahr und Charaktere, die man lieben muss. Ich war ihnen verfallen – sofort und unmittelbar. Sie sind kaputt und lustig, gemein und sympathisch. Das liegt nicht nur an deinen fantastischen Schauspieler:innen, sondern natürlich auch an Waller-Bridges Schreibtalent.
Du bist ziemlich bad ass, suchst dir die Créme de la Créme aus und machst das Zuschauen so zu einem fesselnden, wilden Ritt.

Du zeigst uns Klamotten, die wir uns nicht leisten können, aber sofort tragen würden. Wahnsinns-Outfits, die mit einer Selbstverständlichkeit getragen werden, die beeindruckt. So würden wir auch gern durch Berlin, Paris, Wien, London oder Italien laufen.
Du nimmst uns mit auf Reisen, in verschiedene Städte und Länder, in die russische Pampa oder in wunderschöne französische Altbau-Wohnungen.

Du bist wie eine fast ungehörige Fantasie aus einer anderen Realität. Ein Tagtraum, dem wir uns hingeben, den wir aber in echt nie erleben werden ... und das auch gar nicht wollen. Du bist sexy, verboten und gefährlich. Die perfekte unerreichbare Liason. Und das ist auch wirklich gut so.


Danke! Ich liebe dich!


Deine Sarah



Steckbrief


Titel:
"Killing Eve"

Erscheinungsjahr: 2018

Staffeln: bisher 3


Lieblingsfiguren:
  • Villanelle
  • Eve
  • Konstantin Vasiliev 
  • Carolyn Martens