Freitag, 15. Januar 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 44


 


Montag:


Vor mir liegt wieder eine volle Woche mit ganz vielen Workshops, Seminaren und Proben. Wochenziel: Trotzdem ab und zu an die frische Luft kommen.
Hab ich heute auch erfüllt und sogar morgens 20 min Yoga gemacht. Kann es kaum glauben.

Die Infektionszahlen sind weiterhin erschreckend hoch.

Dienstag:

Morgens wieder Unterricht mit Nick. Wir haben seit ein paar Wochen ein neues Ritual beim WarmUp: Nick wünscht sich einen Song, den ich dann aus Youtube abspiele. Dazu tanzen wir, mal mit unterschiedlichen Vorgaben, manchmal aber auch einfach nur so, ganz frei. Heutiger Song:
https://www.youtube.com/watch?v=MnkspIm5tU0

Der Tag ist heute recht entspannt, ich fühle mich aber nicht so fit. Morgens gingen die Heizungen nicht richtig und es war schweinekalt. Jetzt am Abend ist alles wieder gut.
Basis-Seminar läuft heute sehr smooth und wir sind sogar im Zeitrahmen. Whoop whoop!

Mittwoch:

Müder Tag, der Lockdown zehrt ... nur so ganz dezent im Hintergrund, ganz leise. Aber er zehrt.

Abends Theaterprobe mit meiner neuen Gruppe. Wir steigen jetzt ins ausgewählte Stück ein.


Donnerstag:

Morgens eine Stunde Yoga online, kurz danach noch ein Spaziergang im Park. Fühle mich ja geradezu stolz.

Das Nachmittagstief hat heute echt reingehauen. Konnte aber mit meiner Oma sprechen, weil meine Mutter bei ihr im Heim war und meinen Bruder und mich per Jitsi dazugeschaltet hat. Das war toll!

Abends Vorspiel-Probe in kleiner Runde. Wir waren produktiv und haben jetzt unser Script fertig. Jetzt geht's an Textproben und dann nehmen wir unser Hörspiel auf ... vermutlich jede*r für sich zuhause. Haben am Schluss noch eine Weile gequatscht, das war sehr lustig. In meiner Gruppe ist auch eine Journalistin, die schon hat anklingen lassen, dass vermutlich noch stärkere Beschränkungen. Ist für mich persönlich jetzt auch egal, ich mach ja eh schon nix außer ab und zu mal zum Supermarkt oder spazieren gehen.


Freitag:

Früh aufgestanden. Müde.

Der Workshop "digital theatral" am Vormittag war munter und austauschreich, die Machtspielchen-Workshops am Abend ebenso.

Diese Woche bin ich wortkarg, ich weiß. Freue mich auf zwei freie Tage mit "Nichtstun". Die nächsten Wochen sind nämlich auch wieder voll.
Hab ein paar Aufführungen, die ich am Wochenende gern gucken möchte:
1. https://www.facebook.com/events/470350733966776/
2. https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/index-2.html?ID_Vorstellung=4443
3. https://dringeblieben.de/videos/onkel-wanja

Und jetzt alle im Chor: Wochenendeeeee!

Freitag, 8. Januar 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 43


 


 

Montag:

Happy New Year! Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

Zwischen Weihnachten und Silvester war ich ziemlich müde und durch, aber jetzt hab ich wieder neue Energie und saß die letzten beiden Tage bereits am Rechner, um neue Termine zu planen und online zu stellen. Ab Mitte Februar wird es wieder einen neuen Basiskurs geben und ick freu mir wie Bolle!

Zum Start in die Woche einen interessanten Artikel:
https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-12/verschwoerungstheorien-corona-krise-wort-des-jahres-2020

Heute ist es trübe und dunkel. Dennoch war ich kurz draußen und habe ein Päckchen vom Kiosk abgeholt. Homeoffice ist heute dran, besonders die Buchungen vom letzten Quartal (ich bin ja umsatzsteuerpflichtig). Hab ich Lust drauf? Nein. Muss ich es trotzdem machen? Ja. Nebenbei höre ich Filme und Podcasts, die ich mir vor Ewigkeiten abgespeichert hab. Irgendwann muss man das ja alles mal "weghören".

Highlight heute: Ich habe eine Mail von meinem Vergangenheits-Ich bekommen, die ich vor 3 Jahren an mich selbst geschickt habe, über FutureMe. Damals stand ich kurz vor meiner ersten Geschäftsreise, nach Hamburg. Sehr coole Sache, diese Mails aus der Vergangenheit, kann ich nur empfehlen:
https://www.futureme.org/letters/new

Weiteres Highlight: Der Kollegiale Austausch. Und jetzt bin ich echt durch für den Tag.

Dienstag:

Nach dem Schauspielunterricht mit Nick am Vormittag habe ich gefühlt nur Mails beantwortet. Ok, ich hab auch Mittag gegessen und war kurz einkaufen, aber ansonsten: Mails, Mails, Mails. Jetzt ist es abends und ich hab das Mailprogramm erstmal zugemacht, weil ich den Workshop für morgen "updaten" will: da gebe ich meinen Workshop "digital theatral" für die Theaterpädagog*innen der Theaterakademie Köln. Ich freu mich drauf und bin auch ziemlich aufgeregt.

Bin mit der Arbeit für heute durch und hab mir alte Facebook-Videos von mir angeguckt, vor Corona. Das hier z.B.: https://www.facebook.com/173404419361717/videos/770406543374634
Was für eine Selbstverständlichkeit es noch war, in einem Probenraum zu arbeiten. Und vor allen Dingen in diesem kleinen, engen Probenraum, den ich aufgrund seiner Gemütlichkeit immer sehr geliebt habe. Ist jetzt komplett undenkbar, dort zu arbeiten. By the way: Ich bin weiterhin Untermieterin dort (obwohl ich gerade nix zahle, weil ja auch nix stattfindet), auch wenn ich in dem Video gesagt habe, dass ich nur noch bis Ende des Jahres drinbleibe. Das hatte sich dann geändert, weil die Mieterin ihren Mietvertrag verlängert hat. Aber seit März habe ich den Raum nicht mehr betreten.

Mittwoch:

Wow, der Workshop heute hat richtig viel Spaß gemacht. Die Kölner Theaterpädagog*innen waren echt eine tolle Gruppe mit vielen Fragen und viel Freude dabei. Danke, danke, danke!

Abends Thema Status bei meiner neuen Theatergruppe. Ich liebe das Thema immer noch heiß und innig. Und morgen gibt es am Vormittag gleich noch einen Live Talk mit Mark Kitzig auf Facebook – zum gleichen Thema.


Donnerstag:

Was ist denn bitte in den USA los??? Kapitol erstürmt??? Alter Verwalter. Ich hab mir schon gedacht, dass 2022 noch viele böse Events für uns bereit hält. Das Jahr geht ja bombig los ...

Der Tag heute teilweise recht zäh und anstrengend. Seit dem Aufstehen war ich müde, hatte aber Spaß beim Live-Talk (er heißt jetzt "Donnerstags-Talk") und mit meiner Mutter beim Ausprobieren der Lernplattform mit BigBlueButton-Videochat für ihre Schüler*innen. Am späten Nachmittag war ich mit der lieben Ille, die ich aus dem Kollegialen Austausch kenne, und meinem Mann ein Stündchen spazieren, was mir wieder ein bißchen Energie gegeben hat, um mich den Buchungen für die Umsatzsteuer zu setzen, an denen ich seit Tagen rumdoktere. Das letzte Quartal lief sehr gut für mich, was mich total glücklich macht, weil es zu Beginn der Krise ja eher sehr mau aussah.
Die vielen Termine sind gleichzeitig aber ganz schön heftig. Ich habe momentan mehr Workshops und Proben und Netzwerktermine pro Woche als vor Corona, eben weil ich mir den Arbeitsweg spare und somit mehr Zeitfenster zur Verfügung habe. Sind ja auch so Sachen, wo das Homeoffice einen Vorteil hat.


Freitag:

Mal wieder müde, mal wieder dunkel draußen. Bin dennoch in Vorfreude auf morgen, denn da spiele ich mit den Vorspielern ein Krimi-Dinner. Meine Rolle heißt "Teophil Taubnessel", ein katholischer Pfarrer. Weiter entfernt von mir könnte die Rolle kaum sein. Muahaha!

Heute habe ich schon yogisiert (wie man Mann sagen würde), heißt: Yoga gemacht, und mit einer Kollegin für ihr Projekt gebrainstormt.

Jetzt lausche ich meiner Kollegin Marion Bachmann während ihres dritten Blocks unseres gemeinsamen Seminars "Theaterpädagogik ONLINE".

Habt ein wunderbares Wochenende!



Dienstag, 29. Dezember 2020

Jahresrückblick 2020




Ganz traditionell blicke ich am Ende des Jahres noch einmal zurück auf alles, was passiert ist.


Und was war DAS bitte für ein Jahr?! Ich bin geplättet und überrascht, aber auch fasziniert, dass ich in meinem Leben so etwas erlebe. Das meine ich ganz neutral, einfach als Tatsache. Das ist doch unglaublich, nicht wahr?

Ja, wie war es denn nun für mich, dieses Jahr? Jetzt bitte einmal alle laut lachen, denn letztes Jahr habe ich in meinem Jahresrückblick geschrieben:
"Was ich mir für's neue Jahr wünsche? Mehr Zeit ohne Internet und ohne Handy."

Tjaaa ... das absolute Gegenteil trat ein. Die Pandemie brachte nicht nur den Zwang, sondern auch die Gelegenheit mit sich, digital Theater zu machen. Diese Chance habe ich ergriffen und nicht mehr losgelassen.
Ein volles, volles Jahr liegt hinter mir. Voller Zoom-Termine, voller Internetstunden, voller Online-Fortbildungen, voller Online-Gespräche mit Kolleg*innen, voller Streams und Inszenierungen, die ich angeschaut habe. Ich bin angefüllt mit neuem Wissen, neuen Kontakten, neuen Erkenntnissen, neuen Erfahrungen und neuen Ideen.

Aber der Reihe nach:
Der 13. März 2020 war der Tag, der alles veränderte. Klar, Corona war vorher schon Thema und in den Wochen zuvor hatten wir oft in meinen Kursen (ich hatte zu dem Zeitpunkt vier Kurse) darüber gesprochen. Mein damals aktueller Theatergruppenkurs wollte im April aufführen. Immer wieder wälzten wir das Thema "Was machen wir, wenn wir nicht aufführen dürfen?". Und immer wieder entschieden wir uns, erstmal weiterzuproben und abzuwarten. Bis zum Abend des 12. März, an dem die Regierung sagte, dass alle Veranstaltungen, die nicht dringend notwendig sind, abgesagt werden müssen. Bumm!
Am nächsten Morgen schnappte mir ein leeres Blatt und schrieb einen Krisenplan. Mit allen Gruppen und Kursen musste ich mich kurzschließen, teilweise Online-Krisensitzungen veranschlagen und Lösungen finden. Nach dem Erstellen der Liste ging ich auf Facebook und gründete eine neue Gruppe: "Theaterschaffende & Corona-Krise – Ideen, Lösungen, Austausch". Diese Gruppe hat mich durch das Jahr getragen. Ich habe dort soooo wunderbare Kolleg*innen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte. Gemeinsam haben wir Video-Tools getestet, uns über Übungen und Fortbildungen ausgetauscht, gelernt, gelitten und viel – SEHR viel – gelacht.
Ich schrieb an diesem Tag auch meinen ersten Corona-Theatertagebuch-Eintrag. Und ich schreibe noch immer.
Am Abend des 14. März reservierte ich mir eine neue Domain. Zwei Tage später war meine neue Website online: http://www.theaterkurse-online.de/
Ab da ging es los: Lernen, lernen, lernen! Jeden Tag probierte ich Dinge aus, testete Videofunktionen, nahm an Workshops teil, hatte Krisensitzungen und schrieb unendlich viele Mails.
Zwei Wochen später fand mein erster Online-Workshop statt. Es funktionierte.

Jetzt sitze ich hier, 26 Online-Workshops und viele Online-Probentermine später und bin neu verliebt. Neu verliebt in meine Arbeit.
Diese neue digitale Arbeit wäre aber nicht ohne die Unterstützung vieler Menschen möglich gewesen. Ich danke allen voran meinen Kund*innen, die mich nicht nur durch ihr Teilnehmen mit Neugierde und Offenheit, sondern auch durch Spenden unterstützt haben.
Und natürlich danke ich meinen Kolleg*innen, besonders Vera Hüller von der LAG, die sich sofort auf die Online-Fortführung der Spielleiter*innen-Ausbildung eingelassen hat. Gemeinsam probieren und entwickeln wir unsere Arbeit weiter und ermöglichen so auch angehenden Theaterpädagog*innen einen Einstieg in die digitale Theaterpädagogik.
Von meiner Kolleg*innen-Clique aus der Facebook-Gruppe habe ich super viel gelernt, danke dafür! Mit Marion Bachmann und Michael Kallweitt gebe ich sogar seit November Seminare zum Thema Online-Theaterpädagogik.
Dieses Jahr war das Jahr, in dem ich angefangen habe, zu lehren und Wissen an Kolleg*innen weiterzugeben. Das fühlt sich gut an.
Vernetzung war ein weiteres Stichwort in diesem Jahr. Und so tauchte ich auch in Podcasts auf und mache mit Mark Kitzig regelmäßig Live Talks auf Facebook. Hier ein paar Links:
Interview in Stefan Peters Podcast zu "Psychologie trifft Gruppendynamik"
Interview in Mark Kitzigs Podcast zu "Status & Gruppendynamik"
Interview in Mark Kitzigs Podcast zu "Online-Theaterpädagogik"

Als gegen Sommer die ersten Lockerungen eintraten, rückte die Theaterarbeit an der frischen Luft in den Fokus. Bisher hatte ich kaum draußen gearbeitet, aber diesen Sommer habe ich es sehr genossen. Selten habe ich soviel Zeit draußen verbracht wie im Sommer 2020. Darauf freue ich mich auch im Jahr 2021: wieder draußen arbeiten – im Park, auf dem Tempelhofer Feld und auf dem wunderbaren Waldgrundstück in Nassenheide, das mir einer meiner Kunden im Sommer für einen Workshop zur Verfügung gestellt hatte.

Fortbildung war für mich DAS Thema in 2020. Zum Thema Online-Unterricht und digitale Theaterarbeit habe ich viele Workshops besucht, aber ich habe noch viel mehr gelernt und ausprobiert, z.B.:


Podcasts habe ich gehört, sehr viele. Blogartikel habe ich gelesen, sehr viele. Und dabei neue Begriffe gelernt, z.B.:

  • Relaxed Performance
  • Blackfishing
  • Transmysogynie
  • #cottagecore
  • Manic Pixie Dream Girl
  • The Magical Negro
  • Both-Side-ism

Aufführungen mit meinen Gruppen gab es in diesem Jahr nicht. Das war für mich eigenartig, da diese Aufführungen normalerweise meinem Jahr Struktur geben und es in "Sinnabschnitte" teilen. So fühlte sich das Jahr wie eine gemischte Sauce an und die Zeit verschwomm.

Ich selbst alias Orangeplaty stand im Januar auf der Bühne, mit Teil 3 meiner Meeres-Trilogie: "Bailey". Fotos findet ihr hier: https://orangeplaty-berlin.blogspot.com/p/blog-page.html
Als Orangeplaty habe ich mich danach dem Thema Audiowalks gewidmet. Wenn es keine Bühne zum Auftreten gibt, dann gibt's mich eben auf die Ohren. Einen Audiowalk gestaltete ich zusammen mit meinem Privatschüler Nick, einen weiteren dann im Herbst allein. Wer weiß, vielleicht folgt noch einer ...?
Die Audiowalks könnt ihr euch hier runterladen und anhören:
https://orangeplaty-berlin.blogspot.com/p/audiowalks.html

Ich war sogar verreist! Im Januar vier Tage und im Spätsommer zwei Tage in Rostock. Und der Wunsch dorthin zu ziehen wurde fest ins Auge gefasst.

Im Theater war ich auch – online und offline. Gesehen habe ich u.a. folgende Inszenierungen:

Durch Corona hatte ich die Gelegenheit, viel mehr Theaterinszenierungen zu sehen und zu erleben als sonst, weil ich die Streams auch zu Uhrzeiten anschauen konnte, an denen ich nicht arbeiten muss. Ich hoffe sehr, dass es auch in Zukunft oft die Möglichkeit geben wird, digital an Inszenierungen teilzuhaben.

Das Jahr ist fast vorbei und ich habe viel mitgenommen. Eine vollkommen verzerrte Zeitwahrnehmung zum Beispiel. Viele neue Kolleg*innen. Wahnsinnig viel neues Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten. Meinen ersten Online-Theatergruppenkurs. Zu wenig Bewegung. Ein paar Kilos mehr. Die Erkenntnis, dass der Lockdown selbst bei mir, die sich ja für ach so entspannt hält, Spuren hinterlässt.

Was ich mir für's neue Jahr wünsche? Gar nichts. Ich lasse alles auf mich zukommen.


Meine Favoriten 2020



Meine liebsten Blogartikel:

Corona-Theatertagebuch, 13. März 2020

Liebesbriefe an Serien: Halt and Catch Fire

Liebesbriefe an Serien: Star Trek



Meine liebstenTheaterinszenierungen des Jahres:

Die Pest


werther.live

Apollo 13: The Dark Side of the Moon

Der Tod in Venedig

Professor Bernhardi



Mein liebstes Foto des Jahres:

Während meines Workshops "Theater & Natur" in Nassenheide.






Meine liebsten Filme des Jahres:

Call me by your name

Three Bilboards Outside Ebbing, Missouri

Booksmart

Rocketman

Onward

The Boys in the Band




Meine liebsten Serienentdeckungen des Jahres:

The Mandalorian

Picard

Halt & Catch Fire

Staged

Star Trek Voyager

The Office

For All Mankind

Hollywood



Meine liebsten Podcasts des Jahres:

Gut zu Vögeln

Kanackische Welle

David Tennant does a Podcast with ...





Meine liebsten Songs/Musikstücke:

Mandalorian Theme

What becomes of the broken hearted (Jimmy Ruffin)


Blue Eyes (Elton John)

Love My Way (The Psychedelic Furs)



Fortbildung des Jahres:

Meine Gebärdensprachkurse. Tolle Sprache!



Mal sehen, was 2021 bringt ... ich bin bereit!

Sonntag, 27. Dezember 2020

#monthlyfavourites – Dezember-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Dezember!



Zum Arbeiten / Freizeiten

Dezember ist der Weihnachtsmonat, ganz klar! Mit meinem Kollegialen Austausch und den Vorspielern gab es Weihnachtsfeiern, für die ich mir diesen genialen Haarreif (bei six) gekauft habe. Ich freue mich darauf, ihn im nächsten Jahr auch wieder zu tragen – ob online oder offline, wer weiß ...



Zum Aufhübschen


Die Matrjoschka- und die Weihnachtskranz-Brosche sowie der Lippenstift (gleiche Sorte wie in den letzten Monthly Favourites, in der Farbe "Rubin") waren Adventskalender-Geschenke.

Die karierte Hose habe ich mir schon im Spätsommer auf Vinted alias Kleiderkreisel gekauft, aber sie war bisher zu warm. Jetzt im Dezember war sie für das Homeoffice und an den nicht ganz so kalten Tagen auch für draußen perfekt und mit dem Karomuster und dem roten Samtstreifen sehr weihnachtlich.

Als eigenes Weihnachtsgeschenk habe ich mir außerdem Schmuck aus einem meiner liebsten Etsy-Shops (DearPrudence) gekauft. Zum Geburtstag hatte ich mir ja schon die Fuchs-Ohrringe gegönnt. Jetzt haben sich eine Kette mit Schleiereulen, eine Motten-Brosche sowie eine Brosche mit einem kleinen Mann auf dem Mond dazugesellt.


Zum Lesen




Lesen funktioniert diesen Monat ein biiiiißchen besser.
"Theater hassen" vom Theaterkritiker Jan Küveler war unterhaltsam und abschreckend und sehr hübsch gestaltet. Möchte es jemand haben? Es darf gern weiterziehen.
Außerdem habe ich angefangen Vicki Baums Roman "Vor Rehen wird gewarnt" zu lesen. Er war in der vorletzten Bücherbox der Büchergilde und ist recht dick ... da sitze ich also noch ein Weilchen dran.
Habe ich "Erebus" aus den letzten #monthlyfavourites zuende gelesen? Nein, noch nicht.



Zum Essen


Mandarinen und viele, viele Süßigkeiten. Diese Mandeln sind also eher ein Symbolbild.;)



Zum Stöbern


Interessante Artikel:


Zum Hören



Eine neue (alte) Weihnachtsschallplatte ist eingezogen, von Bing Crosby. Yeah! (Gefunden auf ebay)



Zum Anschauen

Hier wie immer Tipps zum Anschauen.


In der Adventszeit habe ich – wie immer – "Das fliegende Klassenzimmer" geguckt. Schöner geht's einfach nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=Q3J-4tDC1OE&t=9s

Die neue Staffel "The Crown" habe ich durchgesuchtet:
https://www.youtube.com/watch?v=OiXEpminPms

Außerdem "Dash & Lily" auf Netflix:
https://www.youtube.com/watch?v=AmW5GO6btMM

Unterhaltsam ist auch "Weihnachten zu Hause" auf Netflix. Bitte im Original auf Norwegisch gucken (mit Untertitel)!
https://www.youtube.com/watch?v=goW8kqf05j4

"Midnight Sky" ist ein neuer Netflix-Film und ziemlich hart ... aber auch ziemlich gut:
https://www.youtube.com/watch?v=DXUUqr3AFKs

Ebenfalls super: "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"
https://www.youtube.com/watch?v=Jit3YhGx5pU

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Corona-Theatertagebuch – Woche 41



Montag:

Das Wochenende war super entspannt und mein Mann und ich haben ein neues Ritual etabliert: jeden Morgen ein kurzer Spaziergang, vor dem Frühstück. Um mindestens einmal am Tag rauszukommen.
Trotzdem hatte ich gestern so ein bißchen Corona-Koller, weil ich auf nichts von den Dingen Lust hatte, die ich in letzter Zeit halt viel Zuhause gemacht hab: backen, basteln, lesen, Filme oder Serien gucken, aufräumen, aussortieren, Mann und Katzen bekuscheln, arbeiten.
Mit Freunden in einem Restaurant sitzen und quatschen wäre toll. Oder ins Kino gehen. Oder auf einer Party tanzen. Irgendwie sowas.

Jetzt ist wieder Arbeitswoche und ich bin etwas lustlos. Ich geh mal einkaufen.

Dienstag:

Ein Tag voller Menschen – online natürlich!
Morgens Schauspielunterricht mit Nick, nachmittags Filmgucken mit Kolleg*innen, abends Improauftritt von 7Wiesen.
Ich habe es sehr genossen, nochmal mit den Menschen zu sprechen, die mir dieses Jahr sehr ans Herz gewachsen sind.


Mittwoch:

Letzter Tag vor Weihnachten. Also für mich persönlich ist Heiligabend Weihnachten, auch wenn sich da jetzt bei manchen die Zehennägel kräuseln.

Verbringe den Tag in der Küche, koche Sirup und herzhafte Kekse und gucke nebenbei "Das fliegende Klassenzimmer" und "Crazy Rich Asians". So darf es gern alle nächsten Tage weitergehen.

Ich beende jetzt offiziell diese Woche vorzeitig, denn Arbeit ist bis Ende der Woche erstmal nicht angesagt. Stattdessen Essen, Chillen, Schlafen, Filme gucken und Weihnachten feiern.

Habt wunderbare Feiertage, bis bald!

Freitag, 18. Dezember 2020

Corona-Theatertagebuch – Woche 40


Montag:

Ein gutes Wochenende war das. Mit kurz die Beine vertreten und leckerem Essen, ein bißchen arbeiten und viel "Creative Time".
Ich bin bereit für die Feierwoche! Heute Mittag das langersehnte Adventsessen mit meiner lieben Freundin bei uns zuhause und abends Weihnachtsfeier mit den Kolleg*innen vom Kollegialen Austausch.


Dienstag:

Im Kopf bin ich diese Woche immer schon einen Tag weiter. Keine Ahnung, warum. Denke, es ist Mittwoch, aber es ist erst Dienstag.
Starte den Tag mit einem Netzwerk-Event zum Thema Veränderungskultur.

Nachmittags lange Schlange vor dem Zeitungskiosk, in dem die Postannahmestelle ist. Bringe die ersten 11 Weihnachsbriefe und Päckchen weg. Der Kiosk ist ein einziges Paketlager. Das sieht so genial aus, dass ich es am liebsten als Bühnenbild nutzen würde. Weihnachten findet dieses Jahr definitiv per Post statt.

Rest des Tages Rumgedümpel, gebrannte Mandeln machen, "The Crown" gucken und viel Quatschen mit meinem Mann.


Mittwoch:

Es ist ziemlich grau draußen – wie die letzten Tage auch. Der Tag startet mit dem letzten "digital theatral"-Workshop für dieses Jahr.
Dann mache ich die nächsten 5 Briefe und Päckchen fertig. Freu mich schon auf die Postschlange ... nicht.

Postschlange war gleich lang, Pakete sind weg. Einkauf im Plus war nervig ... jetzt weiß ich wieder, warum ich da so selten hingehe.

Die Arbeit schleicht sich langsam aus. Heute abend machen meine neue Theatergruppe und ich ein Online-Krimidinner, morgen ist abends Weihnachtsfeier der Vorspieler. Und dann gibt es am Dienstag nur noch einen kleinen Arbeitstermin, der Rest ist frei.
In die Online-Arbeit habe ich mich sehr verliebt und ich weiß, dass ich nach wenigen Tagen arbeitsfrei es kaum erwarten kann, wieder loszulegen. Aber jetzt gerade freue ich mich sehr auf die freie Zeit.


Donnerstag:

Das Krimi-Dinner war sehr spaßig (und fasst alle waren in Verkleidung!), ging aber bis halb zwölf.
Ich bin müde und kam heute früh einfach nicht aus dem Bett, um am Yoga teilzunehmen. Unsere Heizungen haben gerade zu wenig Wasserdruck und werden nicht warm (ja, trotz Entlüften). Ein alljährliches Problem, das aber nach einer Benachrichtung von der Hausverwaltung meist recht zügig behoben wird. Das heißt jetzt etwa zwei bis x Tage Kälte, je nachdem wann jemand von der Heizungsfirma kommt. Bei meiner Mutter ist die Heizung direkt kaputt gegangen. Noch größerer Mist!

Nutze den Tag ein bißchen zum Entspannen und gemütlichen Home-Officen (neue Wortschöpfung). Arbeite an meinem neuen Spielzeit-Magazin, das im Februar online geht.

Letztes Paket zum Paketshop gebracht, heute ohne Schlange. Schaue begeistert "Professor Bernhardi" (Inszenierung der Schaubühne). Ihr könnt die Aufzeichnung noch bis 19. Dezember gucken:
https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/professor-bernhardi.html?ID_Vorstellung=4427&m=398

Weihnachtsfeier mit meiner Gruppe Vorspiel. Auch Pausierende waren dabei und es war laut und lustig und so schön, die Menschen wiederzusehen.
Jetzt bin ich müde. Jahresendmüde.


Freitag:

Heute kein wirklich langes Ausschlafen, weil ich um 10 Uhr in Pankow sein will. Treffe mich zu einem Spaziergang im Park mit meiner Freundin und Kollegin Katja. Vorher noch ein bißchen Mails beantworten, um den Rest des Tages nicht mit Arbeit zu verbringen. Brauche eine Auszeit.

Bürgerpark Pankow war wie immer wundervoll und nach einem weiteren kleinen Spaziergang mit meinem Mann war ich dann eben noch motiviert genug, einen Weihnachts-Newsletter zu verschicken und ein Video mit Geschenke-Tipps aufzunehmen:
https://www.facebook.com/sarahbansemertheater/videos/216199530003033

Und jetzt: Wochenende!

Freitag, 11. Dezember 2020

Corona-Theatertagebuch – Woche 39


 

Montag:

Ein richtiges Wochenende! Mit Geschenke einpacken, Weihnachtskarten schreiben, Plätzchen backen mit der Family, Serien gucken. Und Maskenshopping auf Etsy. Zum Geburtstag habe ich von meiner Mutter mehrere Masken geschenkt bekommen, aber bei einigen sind schon die Gummis ausgeleiert oder andere Schwächeerscheinungen aufgetreten (z.B. an den Nähten). Also brauchte ich ein paar neue, denn gerade bei Arbeitsterminen brauche ich immer mindestens zwei: eine für den Weg, eine vor Ort. Jetzt bei den kalten Temperaturen werden die Masken durch den Atem auch wahnsinnig schnell feucht, so dass ich öfter wechsle. Ich war begeistert, was es alles für Muster und Motive gibt und bin ein bißchen ausgeflippt.😂 Jetzt freue ich mich auf Masken mit Weltraumraketen, Piratenschiffen, Karomuster und Katzen.

Der Sonntag endete mit einem Highlight: "werther.live", eine Online-Inszenierung, die mich wirklich geflasht hat! Unbedingt anschauen! Hier habe ich auch noch einen Blogbeitrag dazu geschrieben:
https://theaterberlin.blogspot.com/2020/12/wertherlive-online-inszenierung.html

Heute morgens und abends jeweils mein Workshop "digital theatral". Und damit ist der Tag auch schon irgendwie voll.

Dienstag:

Morgens Unterricht mit Nick, abends wieder Basis-Seminar mit Marion und Michael.

Momentan passiert irgendwie nicht so viel an den Tagen. Ich gleite so hindurch, freue mich auf die Weihnachtstage und lese endlich wieder ein bißchen ... ein kleines bisschen. Ich mag es noch immer sehr, online zu arbeiten. Und ich merke auch noch immer, dass das allein nicht so super gesund ist. Ein Ausgleich wär ganz gut. Bei Präsenveranstaltungen habe ich immerhin immer ein bißchen Bewegung bekommen.
Ansonsten habe ich noch immer keine Empfindung zum Lockdown. Auch mein Körper reagiert nicht mehr sensibel darauf. Ich scheine mich darauf eingestellt zu haben.


Mittwoch:

Ich bin sehr früh aufgestanden, nur um zu sehen, dass es draußen regnet. Bin um 8 Uhr wieder zum morgendlichen Spaziergang verabredet (ihr wisst schon, meine liebe neue Bekannte vom Kollegialen Austausch). Regen lässt grad nach.

Interessanter Einblick in Theaterproben während Corona:
https://www.youtube.com/watch?v=TcxWvmyqlHQ&fbclid=IwAR3htt2fDvMtISLZAo7zSjQ19mJkKoGYv3pZZjwXUvYdl50ppb62oDZ7A4U
 
Habe gerade Merkels sehr emotionale Ansprache gesehen und bin gespannt, was für politische Lösungen bzw. Regelungen kommen. Ich fänd einen ganz krassen Lockdown gut, knallhart. Ich glaube, nur so kriegen wir die Zahlen wieder runter. Die Infektions- und Sterbezahlen (durch und mit Corona) in Deutschland sind gerade so hoch wie nie. Bald doppelt so hoch wie im Frühjahr. Erschreckend ...


Donnerstag:

Als mein Wecker geklingelt hat, war ich ein bißchen fassungslos. Ich hatte mich doch gerade eben erst hingelegt, wieso ist es schon morgens????
Aber gut, ich werde den Tag schon überstehen. 

Ein bißchen müde bin ich durch den Tag geeiert, ich gebe es zu. Immerhin mit einer Stunde Yoga. Wollte mir online eine Gorki-Inszenierung im Stream angucken, für die ich gestern ein Ticket gekauft habe. Fand sie unterirdisch und hab mich nur durchgescrollt, um es dann nach 15 Minuten einfach sein zu lassen.
Dafür habe ich dann nachmittags mit meiner Oma im Heim Weinachtslieder gesungen. Ich weiß, Singen ... schwierig. Ich hatte aber eine Maske auf und saß drei Meter von meiner Oma entfernt. Sie hat sich darüber sehr gefreut und meinte, sie müsste mal öfter singen.
Auf dem Heimweg musste ich noch einkaufen und war ein bißchen WIE VOLL der Kaufland war. Meine Fresse!

Habe einen tollen Blogpost über Verantwortung in der Corona-Krise gelesen ... besonders bezogen auf die Weihnachtszeit:
https://www.luziapimpinella.com/einfach-mal-nicht-alles-machen-nur-weil-es-geht/


Freitag:

Total gerädert aufgewacht. Das gestrige Yoga sitzt mir in den Knochen und vermutlich auch eine Erkältung.

Wer von euch hat Lust auf ein bißchen "Tatsächlich ... Liebe"-Bashing? Hier ist ein schöner, kritischer Artikel zu dem Film:
https://www.amazedmag.de/film-tatsaechlich-liebe/
Mir ging es beim Gucken auch so, dass ich die Liebesgeschichten nicht besonders romantisch fand ... eher eigenartig.
Aber ich habe einen Ersatz für euch, falls euch der Film jetzt verleidet wurde. Als Ersatz für die Liebesgeschichte(n) lege ich euch diesen süßen Film sehr ans Herz:
https://www.youtube.com/watch?v=S3jbL_iBckk
Und falls es euch um die Weihnachtsstimung geht – wie wär's mit "Das fliegende Klassenzimmer" in der alten Verfilmung? Den gucke ich jedes Jahr in der Adventszeit und weine dann beim Plätzchenbacken still vor mich hin:
https://www.dailymotion.com/video/x7xczrp

Dödel entspannt durch den Tag, arbeite ein bißchen im Homeoffice. Und läute jetzt schon mal frühzeitig das Wochenende ein.
Zur Unterhaltung hier noch ein Film zum Anschauen:
https://www.arte.tv/de/videos/060740-000-A/in-den-gaengen

Montag, 7. Dezember 2020

"werther.live" – Online-Inszenierung

 

Bildquelle & Copyright: http://www.werther-live.de/


 
"Auf ebay Kleinanzeigen gibt's bestimmt ganz viele andere nette Leute."

Die weltweite Pandemie hat der Theaterwelt einen gehörigen digitalen Schub gegeben. Immer mehr Online-Inszenierungen gehen an den Start. Manche sind ganz nett, andere langweilig und einige herausragend. "werther.live" gehört für mich zur letzten Kategorie.

Auf der Website des Online-Inszenierung, die von einem Team junger Künstler*innen entwickelt wurde, kann man sich recht unkompliziert ein Ticket für einen der Live-Streams kaufen. Am Aufführungsabend gibt es einen Live-Stream-Link auf der Website, über den man dann per Zugangscode oder QR-Code eintritt.

Die Inszenierung ist keine reine Zoom-Inszenierung, sondern spielt mit vielen verschiedenen Programmen. Social-Media-Unterhaltung pur. Und weil man immer wieder den ganzen Bildschirm einer Figur sieht, wird man direkt in den digitalen "Beziehungs-"Alltag hineingeworfen. Diese Inszenierung schafft etwas ganz erstaunliches: sie zeigt mir meine eigene Online-Welt – bei jemand anderem. Genauso wie ich switchen die Figuren – vor allem Werther – zwischen WhatsApp, Facebook, ebay Kleinanzeigen, Pinterest und Instagram hin und her (okay, ich habe keine Instagram, aber trotzdem ...). Das eigene Auge ist an diese Switches gewöhnt und kann so der Online-Inszenierung überraschend flink folgen.

Der Clou dabei: alle diese Facebook- und Instagram-Profile gibt es wirklich im digitalen Raum. Während der Inszenierung kann ich nicht widerstehen und schicke eine Freundschaftsanfrage an Werther ... um mich dann wie ein Kleinkind zu freuen, als mein Name als Push-Nachricht am Bildschirmrand auftaucht. Manchmal google ich Bücher, die erwähnt werden. Ich scrolle die Profile durch. Ich muss auch zu ebay Kleinanzeigen. Collagen könnte ich mal wieder gestalten! Und meine Schreibmaschine sollte ich vom Wohnzimmer ins mein Büro holen!

Wenn sich dann Werther und Lotte per Zoom verlieben, bin ich entzückt über das liebevolle, authentische Spiel und wandere im Geist ins Jahr 2005 zurück, in dem ich meinen Mann im Unicum-Forum kennenlernte und genauso mit ihm in Skype saß und stundenlang telefoniert habe.
Bei uns ging es zum Glück gut aus – wir sind seitdem zusammen.

Die Inszenierung ist nah an meiner Lebensrealität, aber gleichzeitig ganz weit weg. Genau das hat mich gepackt, begeistert und oft zum Lachen gebracht – trotz der eigentlich traurigen Vorlage.

"werther.live" zeigt wie digitales Theater am Puls der Zeit funktionieren kann. Tagesaktuell, interaktiv und voller Leichtigkeit. Unbedingt anschauen!

http://www.werther-live.de/