Samstag, 9. November 2019

Auf der Suche nach Nachhaltigkeit – in der Weihnachtszeit



Weihnachten kommt immer schneller als man denkt, deshalb gibt es heute ein paar Tipps für eine nachhaltigere Weihnachtszeit.

Die Weihnachtszeit ist seit vielen Jahren auch gleichzeitig Konsum-Zeit. Zum einen ist Weihnachten DAS Geschenke-Fest schlechthin, zum anderen wird auch gern Geld für Weihnachtsdeko, Adventskalender, Weihnachtspost und mehr ausgegeben.

Ich liiieeebe aber die Weihnachtszeit und all die schönen Dinge (Hallo Konsum!), die mit ihr einhergehen. Schon letztes Jahr habe ich überlegt, wie ich die Zeit nachhaltiger gestalten und richtig genießen kann.

Zeit

Als erstes habe ich versucht, mir den Dezember möglichst frei zu halten. Das versuche ich jedes Jahr, mal klappt es super, mal weniger gut. Ich mag es, in der Adventszeit viel Raum für mich zu haben, zum Basteln, Backen, Kochen, Freunde bewirten, Stricken, Häkeln und mehr.

Ich habe über die Zeit neue Rituale etabliert, z.B. ein gemeinsames Essen mit Freunden in der Vorweihnachtszeit, Plätzchenbacken mit einer befreundeten Familie, Adventsessen mit meiner Mutter, ins Kino an Heiligabend.

Geschenke

Schon immer mache ich Weihnachtsgeschenke gern mal selbst und habe auch eine große Freude am Verpacken.
Letztes Jahr habe ich mir dann vorgenommen, hauptsächlich zu Recyceln und zu Upcyceln. Das hat überraschend gut geklappt und wird dieses Jahr fortgesetzt. Hier ein paar Tipps:

  • Selbstgemachte Geschenke machen mir am meisten Spaß, z.B. selbstgestrickte Stulpen oder Stirnbänder, selbst angerührte Salben oder Deocremes, selbstgemachter Schmuck, aber auch Geschenke aus der Küche wie Chutneys, Kekse, Gewürzmischungen ...
  • Noch nachhaltiger und einfacher ist das Verschenken von Dingen, die man schon im Haushalt hat, aber selbst nicht mehr nutzt. Das können tolle Bücher sein, die man nicht ein zweites Mal lesen wird, gut erhaltenes schönes Geschirr, das man nie benutzt, Dekokissen, Kerzen und Kerzenständer, alte Fotos, Schmuck und Accessoires, ... . Schaut euch einfach mal um, ob ihr Dinge habt, von denen ihr euch gern trennen möchtet, die aber Freunde oder Familie gefallen könnten.
  • Wer es noch nachhaltiger haben möchte, verschenkt Zeit. In Form von einem gemeinsamen Essen, einem Kino- oder Theaterbesuch, vielleicht ein gemütlicher Filmabend zu Hause, gemeinsames Pizzabacken, ein Ausstellungs- oder Museumsbesuch ... euch wird schon das Richtige einfallen.
  • Zum Verpacken kann man wunderbar schöne Magazin- oder Katalogseiten nutzen. Klebt man sie an den Rändern zusammen, kann man so auch größere Papierbögen herstellen, die sich für große Geschenke eignen. Aus solchen ausgerissenen Seiten kann man auch tolle Briefumschläge falten. Im letzten Jahr habe ich Seiten aus einem alten Schulbuch (Alt-Griechisch) genutzt, zu sehen auf dem obigen Foto. Die Bastel-Freaks können daraus auch Origami-Sterne oder -figuren falten.
    Auch super eignen sich aussortierte Schals und Tücher oder schöne (saubere!) Geschirrtücher als Verpackung. Zum Wickeln kann man die Furoshiki-Methode nutzen.
  • Bei Bändern kann man kreativ werden. Vielleicht habt ihr noch Paketschnur oder Wollreste? Außerdem lohnt es sich, Bänder aufzuheben, wenn sie einem begegnen, z.B. die Aufhängeschlaufen an gekauften Pullovern und Shirts, die ich meist rausschneide. Die sind zwar zu kurz, um ein Geschenk damit zu umwickeln, eignen sich aber hervorragend, um kleine Tütchen zuzubinden oder Geschenkanhänger anzubringen.
  • Geschenkanhänger braucht man viel seltener als man denkt. Oft übergibt man das Geschenk direkt an die zu beschenkende Person, so dass so ein Namensschildchen eigentlich überflüssig ist. Wieso also nicht darauf verzichten?
    Oder alternativ Schildchen selbst gestalten, z.B. aus einer zerschnitten Postkarte, kleinen Stücken Buntpapier oder dünner Pappe, die man noch bemalen, bestempeln und nach Belieben beschriften kann. Dazu noch mit dem Locher ein kleines Loch einstanzen, fertig ist der Geschenkanhänger.
  • Will man das Geschenk noch dekorieren, eignen sich Blätter, Tannenzapfen, kleine Äste, getrocknete Blumen oder auch kleine Figuren oder Nippes, den man zu Hause findet.
  • Geschenke aus der Küche lassen sich am besten in Gläsern oder Metalldosen verpacken. Habe ich noch Plastiktütchen von irgendwoher übrig, nehme ich auch mal die. Bei Gläsern und Dosen könnt ihr den beschenkten Personen auch anbieten, sie wieder zurückzunehmen und im nächsten Jahr neu zu befüllen. Oder sie gegenseitig hin und her schenken.
  • Wenn ihr Päckchen verschickt, lohnt es sich schon in den Monaten vorher Kartons aufzuheben, z.B. von Online-Bestellungen. So habt ihr gleich die passenden Größen parat und müsst keine neuen Kartons kaufen.
  • Nicht unerwähnt lassen möchte ich natürlich die Möglichkeiten, sich a) gar nichts zu schenken oder b) die Geschenke nicht zu verpacken. Ersteres ist natürlich die absolut nachhaltigste Option.

Adventskalender

Das war für mich das schwierigste Thema. Ich liebe, liebe, liebe Adventskalender und hatte über die Jahre ein gutes System erfunden: zu meinem Geburtstag im September habe ich mir von Freunden und Familie verpackte Kleinigkeiten gewünscht, die mein Mann dann in meinen Adventskalender gepackt und die noch fehlenden Türchen selbst gefüllt hat.

Dieses Jahr beschäftige ich mich intensiver damit, was ich wirklich brauche und haben will und merke, dass ich zwar alle kleinen Geschenke der letzten Jahre geliebt habe, aber natürlich nicht wirklich "brauchte". Deshalb habe ich mich entschieden, einen ungewöhnlicheren Weg zu gehen und den Kalenderinhalt selbst zusammenzustellen – ausDingen, die ich schon besitze.
Ich bin schon im September mit einem Beutel durch die Wohnung gelaufen und habe Kleinigkeiten eingesammelt, die ich noch gar nicht benutzt/gelesen habe, wie z.B. Sticker, Rezepthefte, Reclam-Bücher etc. Zusätzlich habe ich mir kleine Zettelchen mit Aufgaben für den Tag geschrieben und in den Beutel gepackt, z.B.: "Heute ist ein guter Tag, um einen Kuchen zu backen." oder "Widme dich doch heute deinem Terminkalender für's neue Jahr". Diese Zettelchen sollen quasi testen, ob ich es wirklich geschafft habe, mir im Dezember Zeit für mich frei zu halten.
Außerdem habe ich mir auch noch Geldscheine und Münzen eingepackt, um mir an dem jeweiligen Tag spontan ein Stück Torte, einen Kinobesuch oder ein Essen im Restaurant zu gönnen.
Den Beutel gebe ich dann Ende September meinem Mann und er befüllt dann den Adventskalender damit.
Ich bin wahnsinnig gespannt, wie diese Adventskalender-Lösung für mich funktioniert.

Adventskalender verschenke ich auch gern. Eine simple, nachhaltigere Variante sind kleine Päckchen, die in alte Stoffe/Tücher, Magazinseiten oder schon vorhandenes Geschenkpapier verpackt werden. Alle zusammen können dann in einen schönen Karton gepackt oder an einen Ast gehangen.
Als Inhalt eignen sich selbstgemachte Kleinigkeiten (Gestricktes, Gebackenes, Gebasteltes, Gekochtes etc.) oder Kleinigkeiten, die man schon im Haushalt hat und nicht (mehr) benutzt.

Je weniger neu gekauft wird, desto nachhaltiger der Adventskalender. Aber Achtung: Die Dinge sollten dem Beschenkten auch gefallen. Also keinen Schrott in den Kalender – dafür gibt es Schrottwichteln.;)

Weihnachtsdeko

Ich dekoriere generell eher dezent, weil unsere Wohnung durch knallige Wandfarben und viele Bilder sowieso schon sehr bunt ist. Letztes Jahr habe ich in der Herbstzeit meine Deko-Kiste sortiert und viele Deko-Artikel verschenkt. Übrig geblieben sind nur noch die Stücke, die ich wirklich gern mag und mit denen ich seit Jahren dekoriere. Neue Stücke brauche ich nicht, ich finde auch immer die gleichen Farben für die Adventszeit schön: Weiß, Rot, Dunkelgrün, Gold und Silber. Also ganz klassisch. Hinzu kommen Naturmaterialien wie Tannenzapfen, die ich bei Spaziergängen finde, Tannenzweige aus dem Garten meiner Mutter oder eine Schale voller Nüsse.
Auch meinen Kerzenvorrat möchte ich erst einmal aufbrauchen. Ich weiß auch nicht, für welchen Tag X ich eigentlich die besonders schönen Exemplare aufheben wollte. Der beste Moment, sie anzuzünden ist doch eigentlich immer jetzt, nicht wahr?


Welche Tipps habt ihr für eine nachhaltige Adventszeit und was ist euch besonders wichtig?



Mittwoch, 30. Oktober 2019

#monthlyfavourites – Oktober-Lieblinge


Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Oktober!




Zum Arbeiten/Urlauben

Fotos zum Arbeiten? Ja, irgendwie schon. In meinem Urlaub habe ich analoge Fotos gemacht und mir dann ein paar der Bilder eingescannt. Zwei Bilder sind das Wunschmotiv für meinen neuen Kalender für 2020. Aber dazu im nächsten Monat mehr.

 

Zum Aufhübschen

Wie, schon wieder Klamotten? Ehrlich gesagt ja, aber immerhin Secondhand. Meine Mutter hat Kleidung aussortiert und ich habe jetzt ein neues khaki-farbenes Blusenkleid, eine blau-grün karierte Bluse und einen schwarzen, weiten Pullover mit absurdem Skelett-Print im Kleiderschrank.

Gekauft habe ich mir – ebenfalls gebraucht bei Kleiderkreisel – eine Lidschattenpalette von Kiko mit dem schönen Namen "Sicilian Notes". Zwei Monate lang habe ich sie angeschmachtet und mir dann diesen Wunsch erfüllt.


Zum Lesen

Als ich meine Mutter besuchte, entdeckte ich am S-Bhf Karow einen kleinen öffentlichen Bücherschrank. Ein Buch fiel mir gleich ins Auge, weil es einfach wunderschön ist: "Arbeiten und nicht verzweifeln" von Thomas Carlyle. Von diesem Mann stammt auch mein Lieblingszitat: "Nicht was ich habe, sondern was ich schaffe, ist mein Reich.", das seit einiger Zeit als Motto auf meinen Flyern steht. Also MUSSTE das Buch mit. Ich mag auch den Titel und es macht Spaß, es immer wieder an einer beliebigen Stelle aufzuschlagen und in seinen Weisheiten (die teilweise natürlich schon sehr veraltet sind) zu stöbern.



Zum Essen

Als ich große Rote-Bete-Knollen im Supermarkt entdeckte, entschied ich mich, sie einzulegen. Sie sind eine leckere Beilage oder ein netter Snack zum Abendbrot. Hier das Rezept: Klick!

Und wie jeden Herbst hab ich süße Kürbis-Cupcakes mit Walnüssen gebacken. Auch dieses Rezept ist online: Klick!
Übrigens auf meinem bisher größten (aber dennoch kleinen) selbstgetöpferten Teller.



Zum Stöbern

Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:




Zum Hören

Ein neuer Element of Crime Song ist auf meinen iPod gewandert:
https://www.youtube.com/watch?v=J8jiQJGQ6V8




Zum Anschauen

Hier wieder ein bunter Empfehlungsmix von Dingen zum Anschauen.

Den Anfang macht meine ehemalige Gruppe "Die Hütchenspieler", die dieses Wochenende noch einmal auftreten. Kommet und staunet:
https://www.facebook.com/pg/huetchenspieler.berlin/events/?ref=page_internal

Begeistert war ich auch von "Zusammen Bauen", bei dem meine Freundin Eva mitspielt. Ich weiß nicht, ob es noch öfter gespielt wird, aber hier findet ihr alle Infos:
https://tanzkomplizen.de/zusammen-bauen/

Genial ist RuPauls Drag Race UK, sehr unterhaltsam, gibt's bei BBC:
https://www.bbc.co.uk/bbcthree/article/0034a2c5-91b0-4d82-b616-993a83a36ff5

Viel Spaß macht die Serie "Fett und Fett" über einen typischen Loser, der einfach zu gutmütig ist und eine amüsante Form des Single-Lebens in München und Berlin porträtiert:
https://www.zdf.de/serien/fett-und-fett/fett-und-fett-110.html#autoplay=true

Auf Netflix kann ich die Serie "Criminal" sehr empfehlen. Bis jetzt habe ich nur die England-Version geguckt, es gibt aber auch noch deutsche, spanische und französische Folgen. In jeder Folge führt ein Ermittler-Team ein Verhör durch, im immer gleichen Raum. Es ist ein intensives Kammerspiel, bei dem die Schauspieler komplett im Mittelpunkt stehen. Wirklich toll!
https://www.youtube.com/watch?v=r7nUgq3r_wo

Samstag, 12. Oktober 2019

Auf der Suche nach Nachhaltigkeit – beim Einkaufen / Konsumieren

Auf dem Gehweg gefundene Schätze, die jemand dort auf einer Decke zum Verschenken aufgebaut hatte.


Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mehr mit Nachhaltigkeit, Minimalismus und Zero Waste. Ich bin da vermutlich etwas spät, aber besser spät als nie.
Ich weiß, dass die Politik gefragt ist, und dass deutlich größere Entscheidungen gefällt werden müssen. Allerdings schließt das eine das andere nicht aus und für mein eigenes Wohlbefinden – und ja, gutes Gewissen – möchte ich meinen eigenen Konsum zurückfahren, nachhaltiger werden und weniger (Plastik-)Müll produzieren.
Deshalb starte ich jetzt eine Blogreihe, in der ich Tipps und Tricks mit euch teile, die für mich funktionieren. Jeder kann auf andere Dinge leicht verzichten, deshalb sollen es nur Anregungen sein, falls auch ihr gerade überlegt, etwas zu ändern, aber nicht wisst, wo anfangen. Und über Tipps von euch freue ich mich natürlich sehr!

Heute starte ich mit dem Thema Einkaufen bzw. Konsumieren.
So wenig Konsum wie möglich wäre natürlich das Ideal. Aber nach jahrelangem Shoppen, ist es gar nicht so einfach, wieder damit aufzuhören. Dass man lebensnotwenige Dinge kauft, ist selbstverständlich, aber oft genug kauft man auch Sachen, die man eigentlich nicht braucht. Nur aus Spaß am Konsum, am Neuen, an der Schönheit des Produkts etc. Das finde ich auch absolut normal und nicht verwerflich.
Besonders, wenn einem immer wieder verführerische Sonderangebote ins Haus flattern.
Dennoch möchte ich das für mich selbst einschränken. Ich habe Anfang des Jahres angefangen, meine Wohnung auszumisten und gemerkt, wie viel Zeug ich eigentlich hab, das hier nur rumliegt und nie benutzt wird.
Nach und nach kriege ich es immer besser hin, weniger zu kaufen. Folgende Tricks haben mir dabei geholfen:

  • Als erstes habe ich alle möglichen Newsletter von Online-Shops abbestellt. Wenn ich die Angebote nicht sehe, werde ich auch nicht in Versuchung geführt. Und das Mail-Postfach ist direkt leerer. Win-win.
  • Im klassischen Versandhandel habe ich nicht viel bestellt, aber von ein paar wenigen Shops bekomme ich Kataloge oder Prospekte per Post zugesandt. Das nervt mich allein schon wegen der Papierverschwendung alias Müllproduktion. Ich habe vor ein paar Tagen Bonprix angeschrieben und darum gebeten, dass sie mir keine Kataloge oder Prospekte mehr zuschicken. Ich habe eine nette Antwort zurückbekommen, dass mein Wunsch erfüllt wird, und die Support-Mitarbeiterin hat mir zusätzlich den Tipp gegeben, mich in die Robinson-Liste einzutragen, um keine Werbepost von fremden Firmen zu erhalten. Hier der Link: https://www.ichhabediewahl.de/?cid=39
  • Kleidung kaufe ich mittlerweile hauptsächlich Secondhand, am liebsten auf Kleiderkreisel, weil es dann kein klassisches Stöbern ist bis ich irgendwas finde, sondern weil ich dort gezielt nach Kleidungsstücken, Accessoires oder bestimmten Beautyprodukten suchen kann. Für Basics, die ich dort nicht finde, habe ich einen tollen Fair-Fashion-Shop entdeckt: https://www.grundstoff.net/
    Noch besser wäre es, Kleidung direkt im Secondhand-Laden zu kaufen, weil ich dann auf Verpackung und Versand verzichten kann. Dafür müsste ich mir mehr Zeit einplanen, um auch das finden zu können, was ich suche. Ich arbeite dran.
  • Auch bei anderen Dingen ist Secondhand eine gute Option. Bücher finde ich gebraucht bei ebay oder in öffentlichen Bücherschränken. Auch für Möbelstücke, Deko, Fahrräder, Geschirr usw. lohnt sich immer ein Blick in ebay Kleinanzeigen oder entsprechende Flohmarkt-Gruppen auf Facebook. Oder natürlich ein richtiger Flohmarkt-Besuch.
  • Haltet unbedingt die Augen auf, wenn ihr durch die Straßen lauft. Immer mal wieder stellen Leute Boxen vor ihre Haustür, um Dinge zu verschenken. In unserem Hausflur gibt es eine kleine Ablagefläche an der Wand, die die Nachbarschaft gern nutzt, um Bücher, DVDs, Vasen, Geschirr und vieles mehr zum Verschenken hinzustellen. Wichtig hierbei: vorher genau überlegen, ob man etwas wirklich braucht oder es nur haben will, weil es kostenlos angeboten wird.
  • Wenn ich etwas kaufen möchte, was ich nicht zwingend und dringend brauche, schreibe ich mir den Wunsch auf oder mache bei Onlinshops einen Screenshot vom Produkt. Dann warte ich eine Weile und gucke immer mal wieder meine Wunschliste durch, um zu checken, ob die Dinge immer noch so interessant für mich sind wie im ersten Moment. Wenn ich nach mehreren Wochen oder sogar Monaten immer noch begeistert bin und mein Herz sich danach sehnt, kaufe ich das Produkt.
  • Um unnötige Käufe einzudämmen, nutze ich die App "Daily Budget". Hier kann ich mein monatliches Einkommen, meine Fixkosten und meinen Wunsch-Sparbetrag eingeben und die App rechnet mir aus, wieviel Geld ich am Tag ausgeben darf. Dann kann ich täglich alle Ausgaben eintragen und sehen, ob ich mein tägliches Budget schon überzogen habe oder heute noch Geld übrig ist.
    Wichtig ist, wirklich ALLE Ausgaben einzutragen: jeden Supermarkteinkauf, jedes Croissant vom Bäcker, jeden Euro für einen U-Bahn-Musiker. So erkennt man auch gut, wofür man täglich Geld ausgibt und wo die eigenen Prioritäten liegen.
    Einen kleinen Trick wende ich aber dabei an: da ich als Selbständige ein sehr schwankendes Einkommen habe, trage ich monatlich nur den Mindestverdienst ein, also was ich durch laufende Kurse auf jeden Fall verdiene. Zusätzliche Einnahmen packe ich manchmal dazu, oft aber auch nicht. Dadurch spare ich noch mehr als meinen Wunschbetrag.
  • Verzicht auf Plastik ist für mich außerdem ein wichtiges Thema. Beim Einkaufen versuche ich so oft wie möglich plastikfreie Varianten zu finden. Gemüse und teilweise auch Obst kaufe ich einmal wöchentlich lose auf dem Markt, auch ab und zu Fleisch, das ich mir dann in eine mitgebrachte Box füllen lasse. Brot, Kuchen und Kekse backen wir fast immer selbst, nur jetzt in der Herbstzeit werde ich bei Lebkuchen und Spekulatius schwach.
    Am schwierigsten finde ich es bei Süßigkeiten. Ich nasche wahnsinnig gern und viel und finde es extrem schwierig, bezahlbare, lose Süßigkeiten zu finden, besonders Schokolade. Gummitiere etc. bekommt man gut als lose Ware bei z.B. IKEA sowie Hussel und anderen Süßigkeitenläden. Aber Schokoladentafeln sind fast immer verpackt oder – in besonderen Läden mit loser Bruchware – sehr teuer.
  • Wenn ich mir was vom Bäcker hole, nutze ich alte Bäckertüten und verwende sie wieder, indem ich darum bitte, mir den Kuchen in meine mitgebrachte Tüte zu packen. Das kostet mich meist noch Überwindung, aber bisher waren damit fast immer alle einverstanden. Solche Papiertüten kann man auch easy zusammengefaltet immer in der Tasche parat haben, sie wiegen ja fast nichts.
    Noch lieber möchte ich mir für solche Momente aber noch Bienenwachstücher bzw. -beutel herstellen, da die Papiertüten vom Bäcker auch oft beschichtet sind.
  • Es gibt eine App, mit der man im Supermakt Barcodes von Produkten einscannen kann, die man sich ohne oder mit weniger Plastikverpackung wünscht. Die Einsendungen werden gesammelt und an dern Hersteller weitergeleitet. Sie ist einfach zu bedienen und ich nutze sie sehr gern: https://www.kueste-gegen-plastik.de/unterstuetzen
  • Seit einer Weile verzichte ich außerdem auf Kassenzettel und merke mir stattdessen den gezahlten Betrag auswendig, um ihn direkt nach dem Einkauf in die oben genannte App "Daily Budget" einzutragen. Hier noch eine interessante Info zu Kassenzetteln: https://www.umweltbundesamt.de/themen/bons-gehoeren-nicht-ins-altpapier

Ich tue mich noch wahnsinnig schwer mit dem Thema Süßigkeiten und Chips. Ich liebe beides, kriege es aber selten ohne Plastikverpackung. Chips gibt es nie ohne Plastik, was vermutlich am Knusprigkeitsverlust liegt. Ich möchte probieren, selbst herzhafte Kekse/Cracker zu backen, um in dem Bereich Plastik einzusparen ... auch wenn das kein vollwertiger Ersatz ist. Selber Chips machen funktioniert leider nicht so einfach bzw. wird nicht so wie gewünscht.
Auch Milchprodukte wie Frischkäse, Sahne, Schmand oder H-Milch finde ich nicht ohne Plastik, auch nicht im Bio-Markt. Nur Joghurt im Glas habe ich entdeckt.

Jetzt bin ich gespannt auf eure Tipps. Wie macht ihr das beim Einkaufen und was fällt euch besonders schwer?



Montag, 30. September 2019

Welcher Kurs passt zu mir?

Meine Gruppendrang-Website habe ich heute mal ein bißchen aufgeräumt und neu sortiert, neue Kurstermine sind jetzt endlich online.
Und dieser schöne Test:


Ihr wollt bei einem Workshop oder Kurs dabei sein? Dann einmal hier entlang:

Mittwoch, 25. September 2019

#monthlyfavourites – September-Lieblinge


Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im September!




Zum Arbeiten/Urlauben

Eine Anschaffung, die ich wirklich Monate vor mir hergeschoben habe, war dieses Leder-Etui im A5-Format. Im Frühjahr hatte ich ein Bild auf Pinterest entdeckt von solch einer Mappe, allerdings von einem anderen Hersteller. Dessen Ledertaschen waren selbst zusammenstellbar, aber auch wahnsinnig teuer. Ich habe nach einer günstigeren Alternative gesucht und dann auf ebay ein Modell für ca. 50 € gefunden. Das war für mich bezahlbar, aber ich habe die Anschaffung noch rausgeschoben. Im August war es dann soweit und diesen Monat habe ich die Mappe endlich richtig benutzt – im Urlaub auf Hiddensee. Sie bietet Platz für einen Zeichen- oder Notizblock sowie andere schmale Dinge wie Visitenkarten, Lineal, Notizbücher etc.

Ebenfalls neu ist das kleine Notizbuch mit echtem Holzeinband. Ich habe schon vor einer Weile Field Notes für mich entdeckt und zu meiner bevorzugten Notizbuch-Marke für den Alltag erkoren. Die kleinen Büchlein sind superleicht und dünn, aber gleichzeitig sehr resistent und unkaputtbar. Letzteres ist mir sehr wichtig, weil ich selten besonders pfleglich mit Dingen umgehe, die müssen bei mir einiges aushalten. Mit der Bestellung der Notizbücher durfte auch gleich das schmale Messinglineal mit einziehen.

 

Zum Aufhübschen

Wow, eine volle Kategorie! Das liegt natürlich an meinem Geburtstag, an dem ich mich traditionell reichlich selbst beschenke.
Deshalb habe ich mir einige Wünsche gegönnt und mehrere Stücke aus meiner Kleiderkreisel-Wunschliste gekauft: eine rostrote Bluse mit spitzem Kragen, eine cognacfarbene Lederjacke, eine altgoldene Schwalbenkette und eine silberne mit einem Adler.

Um die Bolo Tie (Cowboykrawatte) bin ich auch eine ganze Weile rumgeschlichen und habe sie mir dann zum Geburtstag gegönnt. Mit einem echten Tigerauge als Stein war sie auch nicht so superbillig. Ich liebe sie aber schon seeeehr! Gefunden habe ich sie auf ebay.

Neu sind auch der dunkelrote Cord-Minirock von H&M und der Lippenstift von Manhattan in der Farbe "Crushed Cinnamon".



Zum Lesen

Ich versuche mich mal wieder an "Nightwood" von Djuna Barnes, was ich letztes Jahr irgendwann weggelegt habe, weil mir das Englisch zu schwer und anstrengend war. Let's try again!



Zum Essen

Auch wenn es in meinem letzten Keramik-Kurs mit der Lehrerin etwas geknirscht hat, sind schöne Stücke entstanden, die ich sehr liebe. Relativ neu sind diese kleinen Schalen. Sie sollten eigentlich ganz schwarz werden, mit kleinen weißen Punkten als Sterne und den Raketen als Kontrast. Ich habe sie wohl etwas zu dick glasiert und somit sind sie eher Grau geworden – aber nicht weniger schön.

Spekulatius und Lebkuchen standen diesen Monat natürlich ganz hoch im Kurs sobald sie in den Geschäften erhältlich waren!



Zum Stöbern

Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:



    Zum Hören

    Zwei Songs haben mich diesen Monat besonders oft begleitet:

    "Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin" von Element of Crime:
    https://www.youtube.com/watch?v=_uEP5C1h2nc

    "500 Miles" in der Film-Version aus "Inside Llewyn Davis":
    https://www.youtube.com/watch?v=HAZJAzCshN4




    Zum Anschauen

    Diesen Monat ist es hier nicht so voll. Ich hatte beruflich viel zu tun, habe meinen Geburtstag gefeiert und war im Urlaub, so dass gar nicht viel Neues im Film- und Serien-Universum aufgetaucht ist.
    Aber man kann ja auch noch andere Sachen angucken und deshalb sind die Tipps dieses Mal etwas weiter gefasst.

    Unbedingt anschauen solltet ihr euch "Tristan Otto", den Tyrannosaurus Rex im Museum für Naturkunde in Berlin. Der steht dort zwar schon eine Weile, aber vielleicht hat ihn jemand noch nicht besichtigt?
    https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/museum/ausstellungen/tristan-berlin-zeigt-zaehne

    Ebenfalls sehenswert ist die wunderschöne Ostsee-Insel Hiddensee. Hinfahren, Angucken, Entspannen!
    https://www.seebad-hiddensee.de/

    Im Deutschen Theater läuft gerade die Inszenierung "Fabian", nach Erich Kästners bekanntem Roman. Sie könnte nicht zeitgemäßer sein, also absolut lohnenswert! Hier habe ich darüber geschrieben:
    https://theaterberlin.blogspot.com/2019/09/fabian-deutsches-theater-berlin.html

    Auf Netflix habe ich die 11. Staffel von RuPauls Drag Race gesehen. Anfangs war ich nicht so begeistert, aber im Laufe der Staffel wurde es dann immer besser. Wer die Show noch nicht kennt, unbedingt diese Bildungslücke der Popkultur schließen!
    https://www.youtube.com/watch?v=uyiDn9YXe3g

    Montag, 9. September 2019

    "Fabian" - Deutsches Theater Berlin

    Foto: Arno Declair, Bildquelle: https://www.deutschestheater.de/



    "Es bricht meinem Kopf das Herz und meinem Herz das Genick."

    Viele werden den Roman "Fabian" von Erich Kästner in der Schule gelesen haben. Oder auch einfach so, aus purer Liebe zu Erich Kästner, dem ewigen Moralisten, der uns immer wieder vor Augen führt, wie simpel und kompliziert und schrecklich und schön die Welt ist.

    Die Geschichte des Romans dreht sich um eben diesen Fabian, einen Mann, der nicht weiß, wofür er in die Zukunft planen soll, wo doch momentan alle Zeichen auf Weltuntergang stehen. Ein Mann zwischen zwei Weltkriegen, der keine Wünsche hat, aber dennoch das Leben genießt. Er ist ein Beobachter, er wandelt durch Tag und durch Nacht, bestaunt die Menschen und lebt im Augenblick.
    Sein bester Freund Labude ist anders, er will etwas verändern, es drängt ihn nach vorn, nach Revolution, nach Aktion. Da kann Fabian nur staunen. Doch dann tritt Fräulein Battenberg in sein Leben und auf einmal ist da ein Funken Hoffnung – auf Zukunft, auf Liebe, auf Gemeinsamkeit.

    Kästner ist ein Mann der schönen Sätze, der Wahrheiten so einfach und dennoch geistreich verpacken kann wie kaum ein anderer.
    Somit lebt auch diese Inszenierung von der schön-traurigen Story – die tagesaktueller nicht sein könnte – und den wunderbaren Sätzen, die man sich am liebsten alle einzeln einrahmen und an die Wand hängen möchte.

    Die Bühne ist knall-orange gestrichen, aber in ihrer Funktion so simpel wie ein Kinderbuch von Kästner selbst. Verschieden große zwei-dimensionale Papp-Requisiten, Symbole und Sprechblasen sind mit Magneten befestigt und werden von den drei Schauspieler*innen wie ein Wirbelwind mal ganz kurz, mal etwas länger in die Hand genommen und an neuer Stelle festge"pinnt".

    Alle drei Schauspieler*innen überzeugen in wechselnden Rollen. Birgit Unterwegers Körperlichkeit ist beeindruckend, die Stimme noch viel mehr. Božidar Kocevski überrascht besonders in den kleinen Rollen mit zurückgenommener Komik. Und Thorsten Hierse als Fabian muss man einfach lieben. Lässig, charmant, lakonisch schlendert er dahin, immer die Hände in den Hosentaschen, gleichzeitig unbeeindruckt und überrascht von allem, was ihm auf seinem Weg begegnet.
    Diese Inszenierung ist nicht nur eine Empfehlung für Kästner-Fans, sondern für alle, die momentan die gleiche Untergangsstimmung empfinden, wie sie im Berlin der 20er/30er Jahre allgegenwärtig war. Diese Inszenierung fängt sie ein, macht keinen Mut, schenkt in ihrer traurigen Leichtigkeit aber dennoch Trost.

    Donnerstag, 5. September 2019

    Fünf Fragen am Fünften – September 2019


    Inspiriert von Luzia Pimpinella bin ich jetzt auch bei ihren Fünf Fragen am Fünften dabei. Enjoy!



    1. Wofür bist du dir zu schade?

    Für Veranstaltungen, die mich nicht interessieren. Ich gehe wahnsinnig gern ins Theater und ins Kino, manchmal auch in eine Ausstellung bzw. ins Museum. Aber wirklich nur, wenn es mich thematisch wirklich interessiert. Kulturelle Veranstaltungen sind für mich keine sozialen Events, die ich mit Freunden besuche, damit man irgendwas mit den Freunden macht. Interessiert mich das Thema nicht, spare ich mir Geld und Zeit.


    2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

    Absolutes Lieblings-Comfort-Food ist Pizza. Margharita oder Salami, gern auch selbst gemacht. 


    3. Wann bist du zum letzten Mal in Vergnügungspark gewesen? 

    Im Alter von 15 Jahren, im Spreepark Berlin, den es schon lange nicht mehr gibt. Das war auch das einzige Mal.






    4. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

    Cola oder Ginger Ale oder einen Virgin Mojito. Ich trinke keinen Alkohol und mag es gern süß und erfrischend. Im Winter aber auch gern Tee.;)


    5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?  

    In Kleidung, die gut sitzt und meine Persönlichkeit und momentane Stimmung widerspiegelt. Meine Kleidung ist für mich eine wichtige Ausdrucksform, die ich glücklicherweise täglich nutzen kann. Oft überlege ich schon Wochen im Voraus, was ich auf einem bestimmten Event tragen möchte.
    Ein Outfit, in dem ich mich wohlfühle, sollte außerdem bequem sein und mich in meiner Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Momentan bestehen meine Lieblings-Outfits aus einer bunten Bluse (gemustert oder einfarbig), einer Herrenhose, schönen Sandalen oder Ankle Boots und großen Ohrringen oder einer Kombi aus Statement-Kette und kleinen Ohrringen.


    Die Fotos sind alle aus dem Naturkundemuseum, das ich diese Woche an meinem Geburtstag besucht hab.

    Mittwoch, 28. August 2019

    #monthlyfavourites – August-Lieblinge


    Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im August!




    Zum Arbeiten

    Nichts Neues! Diese Kategorie ist dieses Mal ausnahmsweise leer. Die Kugelschreiberminen vom letzten Monat sind noch eifrig im Einsatz, ich musste inzwischen nochmal wechseln.

     

    Zum Aufhübschen

    Neue Schuhe sind eingezogen. Sandalen halten bei mir leider in der Regel nur zwei Sommer lang, dann sind sie meist so abgetragen, dass man auch nicht mehr groß was reparieren kann.
    Jetzt habe ich ein schönes braunes (das gleiche Modell habe ich vorher in Weiß besessen) und ein blaues Paar Keilabsatzsandalen, beide von Deichmann.

    Eine schöne Jeansbluse habe ich schon lange gesucht und auf Kleiderkreisel ein sehr weit geschnittenes Modell mit Fledermausärmeln gefunden, das ich gleich ins Herz geschlossen habe.

    In unserem Haushalt fällt oft Handwäsche an, besonders seitdem ich auf Periodenunterwäsche umgestiegen bin. Mein selbstgemachtes Waschpulver eignet sich dafür nur bedingt, aber vor einer Weile habe ich mir zum Testen ein Stück Wäscheseife gekauft (die blau-weiße rechteckige im Bild), das man auch super mit auf Reisen nehmen kann (dafür schneide ich sogar einfach nur eine Ecke ab, da man unterwegs ja nur ein bißchen was für den Notfall braucht). Im Gegensatz zu Rei in der Tube o.ä. Produkten kommt diese Seife ohne Plastikverpackung aus. Und sie reinigt sehr gut! Gefunden habe ich sie online bei Savion – und jetzt gleich mehrere Stücke auf Vorrat nachbestellt.

    Bisher habe ich meist Haarseife von der Dangaster Seifenmanufaktur verwendet, aber mich hat interessiert, ob ich nicht etwas ähnliches selbst herstellen kann. Ich habe auf Pinterest Rezepte für festes Shampoo gefunden und mir selbst welches gemacht. Das feste Shampoo ist zwar etwas zerbrechlich, aber reinigt sehr gut und die Haare fühlen sich leicht und seidig an.

    Ein weiteres Produkt, das ich ersetzen wollte, war Schaumbad. Ich bade wahnsinnig gern, besonders mit viel Schaum. Ich wollte aber auf gekauftes Schaumbad verzichten, weil es auch meist in Plastik verpackt ist und sich schnell aufbraucht. Als eine mögliche Lösung habe ich ein Rezept für schäumendes Badesalz gefunden. Ich finde es sehr gut, werde aber bei Gelegenheit auch noch flüssiges Schaumbad ausprobieren.



    Zum Lesen

    Natürlich noch immer "Terror" von Dan Simmons, denn es ist ein wahnsinnig dicker Wälzer. Ich bin immer noch begeistert und mit jeder Seite wird das Buch immer grausamer. Ich hoffe, dass wenigstens eine Person überlebt.



    Zum Essen

    Mein aktueller Keramik-Kurs ist mal gut und oft weniger gut. Ich hatte ja in einem vorherigen Blogartikel beschrieben, dass es mit der Lehrerin nicht so gut passt und jetzt hatte ich gerade wieder einen etwas schwierigen Termin. Ich denke dann immer an meine anderen beiden Workshops bei o-ton-keramik zurück, in denen ich mich freier gefühlt habe. Alle Gefäße aus diesen Workshops habe ich noch gar nicht präsentiert, dieser kleine Teller z.B. ist mir nach und nach immer mehr ans Herz gewachsen. Im Juni war er fertig und seitdem habe ich ihn schon oft benutzt, für Obst, Kekse, Kuchen und ähnliche Kleinigkeiten.

    Als Naschkatze konnte ich diesen Monat nicht an einer Großpackung Haribo-Erdbeeren vorbeigehen. Ich liebe diese feste, klebrige Konsistenz!

    Im SchokoLaden am Kudamm habe ich zum ersten Sawade-Pralinen gekauft und sie sind wirklich sehr gut!




    Zum Stöbern

    Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:

    Und mein absoluter Lieblings-Link diesen Monat:

    https://www.instagram.com/der_businesslion



    Zum Hören

    Ich war bei einem Konzert von Jade Pearl Baker und ihre Stimme ist fantastisch:
    https://www.youtube.com/watch?v=fkfz5D948oQ

    Und sie hat auch diesen wunderbaren Song gesungen, den man gar nicht oft genug hören kann:
    https://www.youtube.com/watch?v=Vx6aKAMYDHk




    Zum Anschauen

    Diesen Monat habe ich gar nicht soviel Neues geguckt, aber ein paar Tipps gibt es natürlich trotzdem:

    "Glow" ging in die 3. Staffel und es war fantastisch!
    https://www.youtube.com/watch?v=xQaCxIJX0J0

    Auch die  neue Staffel von "Mindhunter" war sehr unterhaltsam:
    https://www.youtube.com/watch?v=PHlJQCyqiaI

    Sehr interessant und aufschlussreich ist folgende Doku-Reihe über das "Spielen":
    https://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/m00077gc/animals-at-play-series-1-1-the-power-of-play