Samstag, 8. August 2020

Corona-Theatertagebuch – Woche 21

Montag:

Hier also der erste wöchentliche Tagebucheintrag.

Seit dem 13. März sind schon 21 Wochen vergangen. Die Zeit verschwimmt noch immer. Manchmal denke ich, es ist noch Frühjahr, aber die Natur zeigt, dass der Herbst bald kommt.

Diese Woche beschäftige ich mich gedanklich viel mit alternativen Kursangeboten. Was kann ich online machen, was draußen. Vor allen Dingen in der kalten Jahreszeit.
Vor Corona hatte ich jede Woche vier (!!!) Kurse sowie regelmäßig Seminare bei der LAG und für die Verwaltungsakademie, immer wieder Workshops und Aufführungen. Bin ins Theater gegangen (sowohl die großen Bühnen als auch Amateurtheater), war bei Netzwerkveranstaltungen etc.
Also wahnsinnig viele Events mit vielen Menschen.
Das geht momentan nicht. Und auch in den nächsten Monaten (oder Jahren) nicht.
Ich muss meine Kontakte weiterhin zwingend minimieren, um nicht zum Superspreader zu werden. Ich werde mit der LAG und den Vorspielern auf jeden Fall weiterarbeiten, also regelmäßig mit diesen Menschen zusammentreffen. Zwei Kurse pausieren noch, die irgendwann fortgeführt werden sollen. Den Basiskurs könnte ich auch an längeren Terminen draußen machen, im September, wenn es tagsüber noch warm genug ist. Der Schnellzünder-Kurs, der eigentlich im Mai auftreten sollte, ist schwieriger. Da warte ich erstmal noch die Entwicklungen im September ab. Online möchten sie nicht. Also bleibt notfalls nur weiter aufschieben oder eine andere Inszenierungsform finden.
Aber neue Kurse offline starten? Das sehe ich nicht für dieses Jahr.
Gern möchte ich Online-Kurse anbieten. Ich habe auch schon Ideen. Aber das Hauptproblem: Will das jemand? Bis jetzt nicht wirklich. Vielleicht beim nächsten Lockdown? Wenn allen dann richtig langweilig ist ...


Dienstag:

Ich liebe Dating-Shows. So ganz generell, ich finde sie einfach unterhaltsam. Viele sind grottenschlecht, manche eigenartig, aber ein paar wenige sind wirklich zauberhaft. Zur letzten Kategorie gehört "Liebe im Spektrum" auf Netflix. Wenn ihr Dating-Shows mögt, ist das eine ganz große Empfehlung!


Mittwoch:

Es wird so langsam heiß.

Ob der Outdoor-Workshop am Samstag stattfindet, ist noch nicht ganz klar. Von den acht Anmeldungen sind nur vier fest. Eine Person hat abgesagt, der Rest meldet sich nicht.


Donnerstag:

Ghosting von Kund*innen finde ich immer anstrengend. Ich würde mir einfach nur eine kurze Mail mit Absage wünschen, mehr muss es jar gar nicht sein. Einfach nur ein "Ich bin doch nicht dabei.".
Muss auf jeden Fall den für Samstag angedachten Outdoor-Workshop in Nassenheide leider absagen. Von den angemeldeten Teilnehmenden kommt die Hälfte nicht. Eine Person hat abgesagt, die anderen haben gar nichts mehr gesagt.


Samstag:

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass der Workshop heute nicht stattgefunden hat. Es ist viel zu heiß draußen. Stattdessen werden wir einen Termin Mitte/Ende September ausprobieren. 

Bis dahin zerfließe ich in meiner Dachgeschoss-Wohnung. Verbringe den ganzen Tag mit Trinken, in kaltem Wasser liegen (wir haben einen Holz-Zuber auf dem Balkon) und Lesen. Später noch Freiluftkino auf dem Balkon: die letzten Folgen von "The Mandalorian".

Freitag, 31. Juli 2020

Corona-Theatertagebuch – Freitag, 31. Juli 2020

8:11 Uhr:

Ich habe unruhig geschlafen und mir war zwischendurch so heiß, dass ich dachte, ich hätte plötzlich Fieber. Hab ich aber nicht. Jetzt ist wieder alles normal.
Heute gehe ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten zum Offline-Netzwerken, bei Barbara Fischer & Friends. Es findet in der Schwartzschen Villa draußen statt und ich hoffe darauf, dass sie leckeren Kuchen da haben.


18:32 Uhr:

Netzwerken war wunderbar entspannend. Es waren hauptsächlich Menschen, die ich schon kannte, aber auch zwei neue Personen. Eine tolle Runde mit lebhaften Gesprächen. Gerne wieder!

Dann ging es nach Weißensee zum Audiowalk "Theater geht" in der Brotfabrik. Der Walk begann im Innenhof an einem hübschen, schattigen Plätzchen, führte dann durch's Foyer über eine Treppe in den Theatersaal, von dort durch verschiedene kleine Nischen hinter den Vorhängen in den Backstage-Bereich, die Künstlergarderobe und dann wieder zurück nach draußen, auf den Vorplatz.
Der Walk war oft berührend, besonders auf der Treppe ins Theater, bei der jede Stufe mit einem Datum versehen war, dass ein bestimmtes Event (neue Regelungen, Lockdown, erste Öffnungen ...) der aktuellen Pandemie-Zeit markierte. Am meisten Spaß hatte ich beim Tanzen und der Drag-Lipsynch-Nummer auf der leeren Bühne vor dem leeren Zuschauerraum, doch als es um Interaktion mit fremden Menschen ging, habe ich gekniffen. Aber genau das fand ich gut an dem Audiowalk, dass er mich mit meiner eigenen Komfortzone konfrontiert hat. Ich tue mich nämlich ganz schwer mit alleiniger Darbietung im öffentlichen Raum, wenn die Situation nicht für alle als Vorführungssituation definiert ist. Also mitten auf der Straße auf einmal irgendwas spielen, laut ein Lied singen, tanzen etc. finde ich extrem unangenehm. Auf einer Bühne in einem definierten Theaterrahmen ist das hingegen kein Problem. Die Bühne ist für mich ein Schutzraum, sie liefert mir die "Erlaubnis" mich so zu verhalten. Der öffentliche Raum tut das nicht. Dort kommt es unter Umständen zu Interaktionen, die ich nicht möchte. Und das macht mir Angst.
Auf jeden Fall eine schöne und intensive Erfahrung und eine tolle Gelegenheit, um die Brotfabrik besser kennenzulernen.

Die Vorspieler finden alle die Hörspiel-Idee gut. Ich werde mal noch die pausierenden Vorspieler fragen, ob von denen noch jemand dabei sein möchte. Nächste Woche sammeln wir dann erste Textvorschläge. Der Gedanke ist beflügelnd, weil es etwas ist, was wir auch mit einer zweiten Welle realisieren können. Kein Bangen und Warten mehr, einfach ein Plan, der jetzt mal für eine Weile feststeht. Und gleichzeitig wieder frischer, neuer Wind.

Das Corona-Theatertagebuch werde ich voraussichtlich jetzt erstmal eine Weile wöchentlich schreiben, weil täglich einfach gerade nicht genug Input da ist. Außerdem kann ich dann nächste Woche auch mal ein paar Tage Social-Media-Pause machen.

Feierabend.

Donnerstag, 30. Juli 2020

Corona-Theatertagebuch – Donnerstag, 30. Juli 2020


8:59 Uhr:

Irgendwie gibt es gerade nicht viel zu erzählen. Das Sommerloch und die Krise sind nicht besonders unterhaltsam. Vielleicht sollte ich das Tagebuch eher wöchentlich schreiben statt täglich ...?


13:06 Uhr:

Yoga im Park war wundervoll. Der Blick in die Bäume, der blaue Himmel ...
Habe mich mit meiner Freundin Eva, die den Yoga-Kurs leitet, noch lange unterhalten. Wir beide arbeiten normalerweise im gleichen Studio, geben dort unsere Kurse. Das Studio ist klein und schmal (aber sehr schön!), so dass wir den Mindestabstand bei unseren Gruppengrößen nicht einhalten können. Die Vermieterin möchte natürlich gern, dass wir wieder ins Studio kommen, ihr fehlen im Moment ja unsere Mieten. Aber Eva meinte, sie kann sich das noch nicht vorstellen. Mir geht es genauso. Wir beide genießen es gerade sehr unter freiem Himmel zu arbeiten. Und bei den sich erhöhenden Temperaturen in Deutschland können wir das vermutlich noch bis in den Herbst rein. Und dann? Wir wissen es nicht.
Kleine Gruppengrößen bedeuten in meiner Theaterarbeit Geldverlust und Spaßverlust. Richtig Stimmung kommt erst in größeren Gruppen auf. Dann trauen sich die Teilnehmenden auch eher aus sich heraus zu kommen. In kleineren Gruppen fühlt man sich schnell beobachtet (ist ja auch so) und ist vorsichtiger.


16:07 Uhr:

Seid ihr auch Audiowalk-Fans? Ich mag daran, dass es quasi "Kultur on the go". Man ist allein, aber doch nicht allein, weil man eine oder mehrere Stimmen im Ohr mit sich trägt, die einen durch eine Geschichte und gleichzeitig durch einen Ort führen. Es ist wie ein Tagtraum, eine Schleierschicht, die sich über die Realität legt, in der ich wandeln kann.
Um selbst noch mehr Audiowalks kennenzulernen, habe ich mal ein bißchen gegoogelt und ein Padlet mit Audiowalks angelegt. Wenn ihr euch welche in Berlin oder für Zuhause kennt, fügt sie gern hinzu:
https://padlet.com/sarahbansemer/audiowalks


22:34 Uhr:

Die Vorspieler haben sich heute ein Alternativprojekt überlegt, da die momentane Inszenierung unter den aktuellen Umständen nicht wirklich realisiert werden kann. Jetzt müssen wir mal abwarten, was die Vorspieler sagen, die heute nicht da waren.

Feierabend.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Corona-Theatertagebuch – Mittwoch, 29. Juli 2020



9:32
Uhr:

Morgens gleich im Bett zusammen mit meinem Mann die Steuererklärung fertig gemacht und abgeschickt. Endlich wieder was zum Abhaken.
Danach mein Magazin fertiggestellt.


12:37 Uhr:

Die #monthlyfavourites sind online!


14:39 Uhr:

Ich freue mich in der momentanen Krise noch mehr als sonst, wenn sich jemand für einen Workshop anmeldet. Gerade weil es nur so wenige Menschen sind. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.


15:39 Uhr:

Im Origami-Kurs gab es eine Hausaufgabe: aus Papier drei Dinge basteln, ganz frei, ohne Vorlage. Ich habe mich für ein Boot, einen Stuhl und eine Fliege entschieden. Bin gespannt, was wir damit heute machen. Wenn denn der Kurs weitergeht. Wenn nur ich allein dabei bleibe, macht es ja wenig Sinn.


18:35 Uhr:

Es ist wie befürchtet: ich bin allein im Kurs. Der Kursleiter entscheidet jetzt, ob es Sinn macht zu zweit, aber eigentlich ist das Quatsch, zumal es auch nur noch 2 Termine wären. Schade-Pomade. Ich fand die Idee richtig cool.


19:15 Uhr:

Mich nervt die aktuelle Warterei und Ungewissheit. Habe deshalb beschlossen, das nächste Theater Meet Up im Oktober ebenfalls online zu machen. So muss ich nicht ständig abwägen und hoffen, sondern kann es einfach festlegen und schon in den Kalender eintragen. Das ist ein Vorteil bei Online-Angeboten: man ist auf der sicheren Seite (sofern das Internet mitspielt).

Feierabend.


#monthlyfavourites – Juli-Lieblinge


Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Juli!



Zum Arbeiten / Freizeiten

Diesen Monat habe ich mit Gebärdensprache angefangen. Um auch unterwegs ein bißchen üben zu können, habe ich ein kleines Vokabelheft angelegt, in das alle gelernten Vokabeln/Gebärden reinkommen.

Auf BBC lief die sehr lustige Serie "Staged" mit David Tennant und Michael Sheen. Auf Etsy gab es passend dazu Sticker mit Zitaten aus der Serie. Musste ich haben! Die verzieren nun Kalender, Notizbücher etc. Ein paar der Sticker habe ich auch schon verschenkt.



Zum Aufhübschen

Ich habe gebastelt und herausgekommen sind die roten Ohrringe mit kleinen Quasten. Wer sie nachbasteln will – hier gibt es die Anleitung für die Quasten aus Stickgarn (ich habe sie noch mit einem feinen Kamm gekämmt):
https://flamingotoes.com/wp-content/uploads/2014/02/Mini-Tassel-Steps.jpg
Und hier die Anleitung für die Ohrringe:
https://thestripe.com/diy-tassel-earrings/

Schon letzten Monat habe ich meine Sommergarderobe bei Kleiderkreisel aufgestockt und diese grün-gelb-weiße Kombi ist gerade eine meiner liebsten, bestehend aus grünem Stricktop, weiter Leinenhose mit Blätterprint und großen Ananas-Ohrringen aus Strass.



Zum Lesen


Bei Habe ich "Inland" aus den letzten beiden #monthlyfavourites schon zu Ende gelesen? Nein. Aber ich bin ein Stückchen weitergekommen.
Dafür habe ich dieses Heftchen gelesen, vom Festival Theaterformen:




Zum Essen

Endlich Zitronensirup gekocht und viel Eistee getrunken!

Ebenfalls lecker und sehr hübsch sind diese gefüllten Bonbons. Habe sie bei Norma gefunden.

Außerdem habe ich ein Abo bei etepete abgeschlossen und schon meine erste Box bekommen. Ich fand die Auswahl an Obst und Gemüse sehr inspirierend, um damit kreativ in der Küche zu werkeln. Das Abo habe ich zweiwöchentlich gewählt, ich bekomme also alle zwei Wochen freitags eine Obst-Gemüse-Box nach Hause geliefert. Wie lange ich das Abo laufen lasse, weiß ich noch nicht, ich wollte es einfach mal ausprobieren.



Zum Stöbern

Interessante Artikel:


Zum Hören

Eine Podcast-Empfehlung:
https://kanackischewelle.podigee.io/



Zum Anschauen

Hier wie immer Tipps zum Anschauen.

Ein gutes, informatives Video über Rassismus:
https://www.instagram.com/tv/CC81Gd6i0YR/?utm_source=ig_embed

Ich habe "Deep Space Nine" zu Ende geguckt und geweint und geweint und geweint ... Wenn Serien nach vielen Staffeln enden, ist das immer so traurig. Für alle Fans hier ein Panel:
https://www.youtube.com/watch?v=Zb3Ha-dtvmA

Natürlich ging es gleich mit der nächsten Star Trek Serie weiter. Jetzt gucke ich "Voyager" und finde auch diese Serie – natürlich! – gut. Es sind angenehm wenig Klingonen zu sehen und es gibt einen weiblichen Captain. Captain Janeway ist grandios! Zur Stimmungshebung die wunderschöne Intro-Musik von Jerry Goldsmith:
https://www.youtube.com/watch?v=Z_OylbFmMJU

Wie oben schon erwähnt, kann ich euch nur wärmstens die Serie "Staged" ans Herz legen. In Zoom gedreht und einfach richtig gut und sehr lustig geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=HNvre0lsvvI

Auf Netflix gibt es gerade die Mini-Serie "Hollywood", die eine fiktive Geschichte des Hollywoods der 40er Jahre zeigt. Was wär gewesen, wenn ...:
https://www.youtube.com/watch?v=Q3EASLgzOcM

Dienstag, 28. Juli 2020

Corona-Theatertagebuch – Dienstag, 28. Juli 2020


9:00
Uhr:

Heute kann ich wenige Minuten später losfahren, denn Nick und ich treffen uns am U-Bhf Tegel, um gemeinsam unseren Audiwalk zu testen. Am Wochenende habe ich die Rohfassung geschnitten, noch ohne Musik, nur unsere Stimmen. Jetzt probieren wir aus, ob man gut folgen kann und die Textabschnitte lang genug sind, um die Wege in den Zeiten zu schaffen.


16:20 Uhr:
Müüüüde. Wir sind den Audiowalk abgelaufen und dabei ist Nicks Flip Flop kaputt gegangen. Ganz tapfer ist er den Großteil des Walks barfuß gelaufen. Er ist mein Held des Tages.
Einige Zeiten habe ich falsch eingeschätzt, da muss ich nochmal ran.

Danach war ich mit meiner Freundin und Kollegin Katja in Tegel Mittagessen und anschließend noch einmal am See, um ein paar letzte Zeiten des Walks nachzumessen und uns den Seewind um die Ohren wehen zu lassen. Wie ein kleines Meer.


16:39 Uhr:

Eigentlich wollte gleich ein junger Mann fünf Regale abholen, die wir nicht mehr brauchen. Habe sie alle in den Hausflur gestellt und jetzt schreibt er, dass er keinen Transporter gekriegt hat.😒 Ebay Kleinanzeigen, immer wieder ein Traum ...


19:41 Uhr:


Mir ist heiß.
Ich bin heut übrigens 11.115 Schritte gelaufen (7,9 km). Fühle mich wahnsinnig sportlich.

Das neue Spielzeitmagazin ist fast fertig. Gerade habe ich noch einmal die Interviews mit meinen Kolleg*innen gelesen, die im Magazin über ihre Arbeit in der Krise berichten. Mich berühren die Antworten sehr und ich freue mich darauf, das Magazin bald zu veröffentlichen.

Außerdem habe ich auf meinen Websites alle kommenden Workshops und Events aktualisiert:
08. August – Outdoor-Workshop "Theater & Natur"
09. September – Übungsworkshop Status, draußen im Park
11. September – Online-Workshops Gruppendynamik
16. Oktober – Online-Workshop Machtspielchen
30. Oktober – Online Theater Meet Up
06. November – Online-Workshop Machtspielchen II

Feierabend.

Montag, 27. Juli 2020

Corona-Theatertagebuch – Montag, 27. Juli 2020


8:44
Uhr:

Guten Mooorgen! Heute halbwegs fit. Meine Email-Challenge geht diese Woche zuende, hab grad die vorletzte Mail rausgeschickt.

Im Büro ist es wahnsinnig heiß. Werde jetzt duschen und dann verbringe ich den ganzen Tag mit der Family.
Arbeitet ihr eigentlich unterwegs, wenn ihr mit den Öffentlichen fahrt? Ich habe meistens ein Notizbuch dabei und arbeite irgendwas, was ich ohne Rechner machen kann. Werde mir heute ein Vokabelheft für die Deutsche Gebärdensprache anlegen.


20:32 Uhr:

Langer Tag mit viiieeel Familie. Es war schön und lustig und müdemachend. Eine Reise in die Vergangenheit, denn ich war in einem Restaurant in Blankenburg (Norden von Berlin), in dem ich das letzte Mal vor vermutlich 20 Jahren oder so war. Gut, vielleicht 18 Jahre.
Habe alle mit Gebärdensprache vollgetextet (bzw. -gebärdet).

Ich habe ganz entzückende Post von meiner Freundin und Kollegin Katja bekommen. Sie ist auch angefixt von dem Gedanken, nach Rostock zu ziehen. Vorletzte Woche waren wir nämlich zusammen dort und haben diese kleine Reise sehr genossen.
Aus Rostock kam heut auch noch eine Nachricht, denn ich selbst hatte auch Post verschickt an Marie-Theres Schwinn, die dort seit kurzem lebt und als Schauspielerin arbeitet. Schaut unbedingt mal bei ihr rein, sie postet wunderschöne Fotos vom Meer, schreibt Blogartikel und Slam-Texte und steht diesen Sommer auch am Meer auf der Bühne:
https://www.patreon.com/mariestheater

Feierabend.

Freitag, 24. Juli 2020

Corona-Theatertagebuch – Freitag, 24. Juli 2020



7:04
Uhr:

Letzter Tag Gebärdensprachkurs. Zumindest letzter Tag von DGS 1 (DGS= Deutsche Gebärdensprache). Gestern habe ich schon den Kurs für DGS 2 gebucht. Findet zwar erst im November statt, aber dann habe ich Zeit, mir bis dahin noch tausendmal meine eigenen Videos anzugucken.

Nach dem Kurs gehen wir heute noch gemeinsam Mittagessen, als Abschluss. Außerdem haben wir jetzt auch eine Whatsappgruppe. Whoop whoop!


16:56 Uhr:

Und schon ist der DGS-1-Kurs vorbei. Irgendwie komisch. Hab vorgeschlagen, bald mal im Videochat zusammen zu üben.
Das Mittagessen war in einem wunderschönen Restaurant (Essen nicht überwältigend, aber okay).

Gutes Video entdeckt:
https://www.instagram.com/tv/CC81Gd6i0YR/?utm_source=ig_embed


18:59 Uhr:

So, alle Videos mit den neuen Vokabeln aufgenommen. Eine ganz neue Welt, in die ich da eintauche.

Habe noch einen bestürzenden Rückblick auf das Loveparade-Unglück in Duisburg gelesen. 10 Jahre ist das jetzt her:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/loveparade-2010-in-duisburg-leben-mit-der-katastrophe-16874697.html

Feierabend.