Freitag, 22. September 2017

#freitagsgedanken – Das ist halt so.



Das ist halt so.

Als ich in der letzten Woche meiner Freundin von der Situation bei der Ärztin berichtete (ihr erinnert euch ...), da schrieb sie mir: "Wie du es selbst sagen würdest, Sarah: ist halt so."

Diese Woche habe ich öfter darüber nachgedacht. Wir sind alle so verschieden, mit unserer ganz eigenen Geschichte, unseren ganz eigenen Ängsten. Wir können reflektieren und eigene Probleme in Angriff nehmen. Zumindest klingt das so einfach in dem Selbstoptimierungswahn, der einen schnell packen kann, wenn man sich in den sozialen Medien umsieht.

Aber ganz ehrlich: wenn mich etwas an mir nicht stört, dann will ich es auch nicht ändern. Ich will einfach nur machen, was mir Freude macht.
Das braucht natürlich Selbstvertrauen. Hat ja auch nicht jeder. Und wer hat es denn schon immer und zu hundert Prozent? Ich nicht. Dennoch habe ich vermutlich mehr Selbstvertrauen als einige andere. Da hab ich Glück gehabt. Hätte ja auch anders laufen können. Den Rest erarbeite ich mir nach und nach. Warum? Weil ICH das gern will. Weil ich ein Idealbild habe, das sehr nah an Howard Roark aus "The Fountainhead" herankommt.
Dafür musste ich erstmal lernen, dass Dinge, die einem andere sagen, nicht automatisch weiterhelfen. Im Gegenteil. Oft sind sie einfach nur einschränkend.

Schon während meiner Ausbildung habe ich angefangen, im Theaterbereich selbständig zu arbeiten. Die Ausbildung zur Theaterpädagogin ging mit Unterbrechung insgesamt 4 Jahre. Im ersten Jahr habe ich schon meine erste Gruppe gegründet und die ersten Workshops gehalten. Warum? Weil ich meinen Kolleginnen voraus sein wollte, wenn wir alle fertig sind. Und weil ich am besten lerne, wenn ich etwas tue. Es einfach ausprobiere. Try and Error.
Ich erinnere mich, dass eine meiner Kommilitoninnen während einer Intensivwoche im Gespräch gesagt hat, dass sie es nicht gut findet, dass ich schon in dem Bereich arbeite, obwohl die Ausbildung noch gar nicht zu Ende ist.
Mich hat das natürlich angepickt, ich war getroffen. Das war ja auch ihr Ziel. Aber ich habe deshalb nicht spontan alles hingeworfen, sondern habe einfach weitergemacht. Ich merkte: andere wollen mich gern aufhalten. Nicht aus böser Absicht, es geschieht ganz unbewusst, um meinen Status zu senken. Und ihren eigenen somit zu erhöhen. Das ist halt so.



Manchmal, wenn ich mit fremden Menschen zu tun habe, scheue ich zuviel Nähe. Man könnte dann denken, ich sei bindungsscheu. Das bin ich nicht. Ich bin einfach nur ein eher distanzierter Persönlichkeitstyp. Ich zitiere gern aus dem Buch "Wie die Gruppe laufen lernt":


Bei dem distanzierten Persönlichkeitstyp handelt es sich um einen Menschen, dem die Eigenständigkeit und Autonomie und alles, was damit zusammenhängt, Bedingung zu einem befriedigenden Leben ist. [...] Der Wunsch, mit anderen in Beziehung zu stehen, ist trotzdem vorhanden, aber nicht immer prioritär. [...]
Das Leben im Kollektiv der Gruppe kostet den Distanzierten Kraft. Seine Erstorientierung zu Beginn einer Arbeit gelingt ihm am besten über interessante Sachthemen, mit denen er zunächst ein „Ich-Thema- Bündnis“ eingehen kann, welches ihm Sicherheit gibt. Während des Gruppengeschehens erlebt man ihn häufig mit einem Bein draußen stehend, was sich im Zurückziehen in den Pausen und im verstärkten Wahrnehmen von Außenbeziehungen äußern kann, im zurückhaltenden Einlassen am Anfang und in fast blitzartiger Abreise am Ende. Während man andere gewissermaßen auf die Realität des Endes hinweisen muss, ist er längst weg! [...]
Als Schutz vor allzu verbindlicher Nähe nutzt er auch gern die Gelegenheit, persönliche Inhalte in Sachinhalte umzumünzen. Lässt man ihm nicht den Raum, den er zu seinem Wohlbefinden braucht, so droht er von Eigenständigkeit in Eigensinnigkeit und Verbohrtheit überzuwechseln und damit auch aus der Gruppe herauszufallen. Ein konstantes Kontaktangebot auf sachlicher Ebene dagegen, das ihm gleichzeitig die Möglichkeit zur Distanz lässt, macht ihn offen für sehr konstruktive Mitarbeit, in der er dann auch sein meist differenziertes Wissen gern zur Verfügung stellt und Witz und Spontaneität zeigt.

Ich gehe seit letztem Jahr zu vielen Networking-Events.
Mein Ziel war es bisher, das Reden mit fremden Menschen zu üben, die Kontaktaufnahme hinzukriegen. Ich dachte, ich müsse doch irgendwann in der Lage sein, locker-flockig mit jedem zu quatschen. Kann doch nicht so schwer sein.
Aber ganz ehrlich: ich möchte meist nicht mit Menschen einfach nur reden um des Redens willen. Ich möchte mit Menschen etwas erschaffen.
Etwas zum Anfassen, etwas zum Nachdenken, etwas zum Ändern, etwas zum Essen, etwas zum Anschauen, etwas zum Ablehnen.
Wenn ich erfolgreich über ein Sachthema kommuniziert hab, kann ich auch gern quatschend in der Bar um die Ecke versacken. Dann kann ich Unsinn reden, rumspinnen und bin ganz anhänglich und nähesuchend.

Deshalb liebe ich Barcamps so sehr. Den ganzen Tag redet man über Sachthemen. Das entspannt mich und gibt mir Raum, auch ganz persönlich zu werden. Heute ist das NewWorkCamp, es wird wie ein Klassentreffen, nur in schön. Und es gibt Themen, über die man reden kann. Wundervoll!


Ich werde immer ein distanzierter Typ bleiben. Ich bin es sehr gern. Das ist halt so.



P.S.:
Einen Workshop über Persönlichkeitstypen gibt´s von mir im November während der Gründerwoche: Klick!
Der nächste Status-Workshop ist im Oktober: Klick!









Mittwoch, 20. September 2017

#monthlyfavourites - September-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im September! 




Zum Arbeiten


Bei neuen Schnupperterminen kommt immer meine Stifte-Tasche zum Einsatz, die ich für´s Brainstorming brauche. Ich habe sie vor Ewigkeiten mal bei Tiger gekauft. Die gleiche wird es wohl nicht mehr geben, aber es gibt dort immer tolle Täschchen in verschiedenen Größen.

In der flow war ein Extraheft zum Thema Handynutzung. Ein guter Impuls, um mir mal eine Woche lang mein Handyverhalten genauer anzusehen. Positive Folge: ich kann es mittlerweile viel besser ignorieren, bin entspannter und konzentrierter.

 
Zum Aufhübschen


Der Monat startete mit meinem Geburtstag und somit mit viel Glitzer. Diese Schuhe habe ich Secondhand bei Kleiderkreisel gefunden, den Ring und das Holo-Portemonnaie bei H&M.

Für´s Gesicht nutze ich momentan am liebsten meine neue Lidschattenpalette von Revolution. Den Namen "Fortune favors the brave" finde ich blöd, aber die Farben sind wunderschön.
In die fischförmigen Schminkpinsel habe ich mich sofort verliebt und nutze sie für Bronzer und Rouge. Ich habe sie von Amazon (grün & blau-lila).


Zum Lesen

Ich schwöre, das ist das letzte Mal, dass "The Fountainhead" von Ayn Rand in den #monthlyfavourites auftaucht!
Ein Jahr habe ich gebraucht, endlich habe ich es fast durchgelesen. Nur noch 25 Seiten! Ich bin noch immer begeistert und macht euch auf was gefasst: es werden hier im Blog noch einige Zitate folgen!



Zum Essen


Falls ihr euch fragt, wer die Idioten sind, die schon im September Lebkuchen und Spekulatius kaufen – ich bin's!!! Ich fiebere schon Monate vorher auf die 36. Kalenderwoche hin, in der die "Saisonware" in die Läden kommt. Ihr seht, ich bin informiert.

Zum Geburtstag habe ich eine meiner Lieblingsschokoladen – Bambina – in Riegelform geschenkt bekommen. Yeah!

Aber das absolute Highlight ist ein Tee, den ich seit Jahren vermisst habe. Den Tazo "Wild Sweet Orange" gab es früher bei Starbucks bis sie ihre Teemarke gewechselt haben. Seitdem habe ich immer mal online gesucht, aber immer nur amerikanische Shops gefunden, bei denen der Versand ungefähr zehnmal soviel kostet wie der Tee.
Nun endlich habe ich einen Shop gefunden, bei dem die Bestellung bezahlbar war. Nun schwebe ich im siebten Himmel. Und der Tee passt auch perfekt zu den Lebkuchen!



Zum Stöbern

Im September habe ich meine neue Reihe #freitagsgedanken gestartet, hier findet ihr den neuesten Artikel:
"Meine Ängste und ich"

Vorher wurde die Reihe #wertekatalog noch mit meinen Top Ten beendet, schaut mal rein:
http://theaterberlin.blogspot.de/2017/08/wertekatalog-top-ten.html

Für alle Bastler habe ich auch erstmalig ein DIY online gestellt, in dem ich zeige, was man praktisches aus ungeliebter Fachliteratur zaubern kann:
http://theaterberlin.blogspot.de/2017/09/theatrediy-visitenkartenhalter-aus.html




Zum Hören

Eine neue Narcos-Staffel ist online! Und mit ihr kam der Ohrwurm wieder zurück. Hier der wunderschöne Titelsong:





Zum Anschauen

Wie schon erwähnt: Narcos! Staffel 3! Seeeehr geil!





Wer Menschen gern beim Häuserbauen zuschaut, dem sei "Grand Designs" (deutscher Titel: "Große Träume, Große Häuser") auf Netflix empfohlen. Unterhaltsam UND interessant. Hier der Trailer zur Episode mit einem meiner Lieblingshäuser:










Montag, 18. September 2017

#theatreDIY – Visitenkartenhalter aus altem Buch




Habt ihr auch Bücher, die ihr blöd findet? Die ihr deshalb auch nicht weiterverschenken wollt? Aber wegwerfen wollt ihr sie auch nicht?

Dann wird es Zeit für eine kleine simple Bastelrunde. Aus einem ungeliebten Buch lässt sich nämlich immer noch ein geliebtes Schreibtisch-Accessoires basteln, das als Visitenkarten-, Flyer- und Briefhalter eine gute Figur macht.
Und so geht's:


1.
Such dir ein Buch, das du nicht magst.

2.
Schlaue Menschen lösen zuerst den Bucheinband ab. Ich gehöre anscheinend nicht zu ihnen.



3.
Nimm die äußere Ecke der ersten Seite und falte den oberen Teil der Seite nach unten. (s. Bild)



4.
Nun folgt auch die untere äußere Ecke, mit der du den unteren Teil der Seite nach oben faltest. Auf diese Weise ist ein Dreieck entstanden.


5.
Genauso verfährst du mit dem Rest der Buchseiten. Ich bin Rechtshänderin, evt. ist es für Linkshänder angenehmer die Seiten umzublättern und jeweils auf der Rückseite zu falten.


6.
Da das ewig dauert, ist zwischendurch Zeit für eine Pause zum Katzenstreicheln.


7.
Weiter geht's.
 


8.
Ein Tee zwischendurch ist auch nicht übel. Mittlerweile ist auch der Buchdeckel ab ...



9. Fertig!!!


Jetzt könnt ihr dieses Wunderwerk nach Lust und Laune bestücken. Vielleicht hänge ich meines auch an die Wand ... 



Freitag, 15. September 2017

#freitagsgedanken – Meine Ängste und ich



Meine Ängste und ich

Eigentlich finde ich mich relativ mutig. Ich habe keine Angst nachts allein in Berlin, ich habe keine Angst vor anderen Menschen, ich habe keine Angst vor dem Reden vor Publikum, ich habe keine Angst vor Nähe, ich habe keine Angst vor Liebeserklärungen, ich habe keine Angst vor Emotionen, ich habe keine Angst vor Entscheidungen, ich habe keine Angst vor Lebensveränderungen.

Aber da gibt es so ein paar Sachen, vor denen ich wirklich Angst hab. Generell nämlich ein bißchen vor Schmerzen und im Besonderen vor Arztbesuchen und im ganz, ganz Besonderen vor Spritzen, Nadeln, Kanülen ... you name it.

Seit einer paar Jahren habe ich Heuschnupfen. Das hatte ich früher nicht, aber plötzlich im Erwachsenenalter entwickelte sich das nach und nach. Seit Jahren nehme ich mir vor, einen Allergietest machen zu lassen.
Einen habe ich mal als Teenager gemacht und Wochen vorher Panik geschoben, weil da ja "die Haut eingeritzt wird", wie mir Freunde dramatisch erklärten. Nach vielen Weinkrämpfen an den Tagen davor, war der eigentlich Pricktest natürlich pille-palle. Absolut schmerzfrei. Um das Gesicht zu wahren, antwortete ich auf die Frage, ob es denn wirklich so schlimm war: "Es war erträglich ..."

Dieser Test ist allerdings etwa 18 Jahre her. Ich googelte gefühlte 1000 Stunden wie Allergietests ablaufen, was es für Desensibilisierungsmöglichkeiten gibt (ja, auch sublingual mit Tropfen, ohne Spritzen!) und war dann diesen Montag endlich, endlich, endlich so weit, einen Termin auszumachen. Für mich eine große Überwindung.
Die Arzthelferin sagte genau das, womit ich nicht gerechnet hätte: "Gern, sie können direkt heute kommen, passt Ihnen 11:30 Uhr?". Whaaaaat? Okay, durchatmen, Ja-sagen.
Um 11:25 Uhr sitze ich im Warteraum und versuche, entspannt zu sein. Die Arzthelferin hat mir gesagt, dass die Ärztin erst mal ein Gespräch mit mir führt, dann guckt man mal, ob der Test am gleichen Tag gemacht wird. Na gut. Das Entspanntsein klappt nur so halb, ich atme tief in den Bauch und zähle bis 10. Dreimal. Wartezimmer empfinde ich immer als bedrückend, ich fühle mich in Arztpraxen einfach generell nicht wohl. Zuviel Weiß, zuviel Licht, es wirkt immer, als wäre man schon im OP.

Die Ärztin ist ganz in Ordnung, wenn auch nicht super sympathisch. In Ordnung halt. Sie fragt nach den Allergiesymptomen, ich berichte, sie fragt nach Haustieren. Das übliche.
Und dann sagt sie genau das, weshalb ich nie zum Arzt gehe: "Gut, dann würden wir jetzt erst mal eine Blutabnahme machen."
Blutabnahme ist mein Horrorwort. Schlimmer geht es kaum. Ich habe ja schon vor Akupunktur Angst, finde Spritzen extrem scheiße, aber Blutabnahme geht gar nicht. No way.
Panik macht sich in mir breit. Ich gucke sie entsetzt an und sage: "Äh, das geht nicht."
Sie fragt warum und ich sage, dass ich zuviel Angst davor habe und dachte, dass ein Pricktest gemacht wird. Sie meint, mit einer Blutabnahme UND Pricktest hat man ein genaueres Ergebnis.
Ich denke: "Maaaaaan, weißt du, wieviel Überwindung es mich gekostet hat, überhaupt hierher zu kommen? Ich hatte einen Fanfarenzug und Konfetti dafür erwartet! Und ein genaues Ergebnis ist mir doch wurscht, ich will nur wissen, ob Birke und/oder Gräser!!!!"
Ich sage: nix (vor Schreck). Sie meint, ich kann am Donnerstag wiederkommen, dann machen wir den Pricktest, denn der dauert länger. Und ich kann mir ja dann überlegen, ob ich dann auch gleich den Bluttest machen will. HAHA! Natürlich! Am Donnerstag habe ich plötzlich total Bock da drauf. Bestimmt!

Ich bedanke und verabschiede mich, gehe aus der Praxis, stelle mich in den nächsten Hauseingang – und weine eine Runde. Über diese Anspannung in mir, die sich nun Bahn bricht, bin ich selbst überrascht. Aber ich kann es nicht ändern, die Angst ist groß.
Diese Angst kann ich im Notfall überwinden. Beziehungsweise ignorieren. Das weiß ich. Ich hatte schon Zahn-Notoperationen. Kein Ding. Aber das hier ist kein Notfall. Im Gegenteil. Und durch die fehlende Not ist die Angst umso größer.

Am Donnerstag bin ich wieder etwas angespannt, aber nicht so extrem. Die Arzthelferin ist lieb und beantwortet mir alle meine doofen Fragen, die ich nur stelle, um mich von meiner Nervosität abzulenken. Als sie die kleinen Ministiche beim Pricktest sticht, befehle ich mir einen ruhigen Atem.
Der rechte Arm mit den ganzen Pollenarten und Gräsern sieht heftig aus und juckt wie blöde. Einige Stellen schlagen sehr stark aus. Ich hatte Recht: Birke und Gräser. Aber dazu noch Hasel, Erle und einige Getreide.

Die Ärztin erklärt mir etwas widerwillig, wie die sublinguale Desensibilisierung abläuft. Sie würde es lieber sehen, wenn ich die Spritzenvariante nehme. Weil das sicherer für mich ist. Ich denke: Kommt drauf an, wie man "sicher" definiert. Emotional sicherer fühle ich mich, wenn ich zu Hause jeden Tag Tropfen nehme.
Über´s Wochende habe ich jetzt Zeit drüber nachzudenken. Mal sehen ...

Soviel zu meiner ängstlichen Woche. Und ihr so?





Freitag, 8. September 2017

#freitagsgedanken – Menschen und so ...




Menschen und so ...

Früher war das mal leichter, die langen Nächte einfach so wegzustecken und am nächsten Tag fit zu sein.

Nach dem Premierenwochenende mit dem Reinfeiern in meinen Geburtstag habe ich diese Woche ganz schön geschwächelt.
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn alles ein bißchen schwerer fällt und jede Bewegung anstrengend wird? Als würde man gerade krank werden, aber irgendwie wird man es doch nicht. Kurios.

Obwohl ich diese Woche viele Termine hatte, habe ich versucht, mal etwas piano zu machen, wie der Berliner sagen würde.
Alles in Ruhe eben. Ging so halbwegs.

Diese Woche war auch wieder Networking dran und wenn ich so viele Events mit vielen Menschen hintereinander habe, strengen sie mich immer mehr an. Also die Menschen, nicht die Events.

Ich kann sehr gut mit Menschen. Ich kann mich gut auf sie einstellen, mich gut unterhalten.
Aber dieses Reservoir ist dann auch irgendwann aufgebraucht.

Am Wochenende hatte ich durch die Theateraufführung viele Menschen um mich herum, das hätte eigentlich gereicht. Es war schön, ich war gesättigt, müde und glücklich. Aber mich erwartete eine menschenreiche Woche ...

Montag war ich mit meinem Vater frühstücken, was schon immer ein bißchen Nerven kostet. Dienstagabend ging es auf ein Xing-Event, bestehend aus Theaterbesuch und gemeinsamem Essen im Restaurant im Anschluss. Die Leute dort sind nett, keine Frage. Aber ich merkte, wie sich mein Reservoir der Entspanntheit an dem Abend so langsam erschöpfte. Meine Begleitung und ich haben die Runde durch ein paar Kommentare teilweise in etwas unangenehme Stimmung gebracht ... (Gruß an Michael an dieser Stelle! ;)).
Mittwochfrüh war ich direkt beim nächsten Networking und hatte Gespräche mit tollen Menschen wie Jesta Phoenix, aber auch Gespräche mit Leuten, zu deren Business ich keinerlei Bezug habe. Ich sag nur Multi-Level-Marketing. Und Esoterik. Puuh ...
Und dann abends - Zack - noch der Schnuppertermin zum neuen Gruppendrang-Kurs ...

... ,der dann richtig, richtig gut war! Tolle Teilnehmer, die mit Spaß und Freude bei der Sache waren. Viel Lachen, viele schöne Ideen, ein angenehmes Miteinander.

Dennoch war ich am nächsten Morgen echt durch. Ich bin ausnahmsweise nicht zu meinem Yogakurs gegangen, sondern habe lange ausgeschlafen und bin entspannt ohne Menschen in den Tag gestartet. Diese kleine Pause musste sein, um das Reservoir für den Rest der Woche wieder aufzufüllen.
Und es hat erstaunlicherweise sehr gut geholfen. Mittags habe ich mit viel Humor mit einer Freundin in einem rohveganen Restaurant Mittag gegessen (und festgestellt, dass das dann doch eher das passende Essen für Sommerhitze ist statt für herbstliche Kälte). Abends ging es dann dick eingepackt mit den Vorspielern ins Freilufttheater zu "Der Sturm". Es war toll, ich hatte Lust auf die Truppe und wir hatten Spaß.
Was so eine kleine Auszeit doch ausmachen kann ...

Am Wochenende ist dann erstmal Menschenpause. Und nächste Woche dürfen sie gern wieder auf mich einstürmen.
Kommet in Scharen!






Freitag, 1. September 2017

#freitagsgedanken – Ein neuer Anfang



Heute startet meine neue Reihe #freitagsgedanken.
Jeden Freitag werde ich frisch und frei Gedanken runterschreiben, die mich gerade beschäftigen. Mal bunt durcheinander, mal fokussiert auf ein Thema. 

Ein neuer Anfang

Das Sommerloch ist vorbei. Endlich. So sehr ich es genieße im Sommer Zeit für Planung und Nichtstun zu haben, so sehr sehne ich mir dann doch die neue Saison herbei.

Ich bin ja eher der Wintertyp. Ich hasse Schwitzen, ich mag keine Wespen, keine Hitze und keine blendende Sonne. An heißen, schwülen Tagen fühlt sich mein Körper an wie ein vollgesogener, schwerer Schwamm, der einfach nicht ausgewrungen wird. Ich bin müde und platt, vermisse irgendwann das Schminken (im Gesicht hält ja sowieso nix) und fange an, Pläne für Weihnachtsgeschenke und Adventskalender zu machen.

Kaum rückt dann der September näher, blühe ich schlagartig auf. Anfang September habe ich Geburtstag, genauer gesagt übermorgen. And I fucking love it!
Neben Weihnachten ist mein Geburtstag mein Lieblingstag im Jahr. Es wird gefeiert, dass ich geboren wurde. Wenn das mal nicht fantastisch ist! Das feiere ich natürlich innerlich das ganze Jahr über, aber an diesem Tag machen meine Mitmenschen mit. Yes!

Mein Geburtstag läutet immer die neue Saison ein. Einige Leute sind zwar noch im Urlaub, aber der Großteil startet nun in die Arbeit. Viele neue Menschen kommen im Herbst nach Berlin, für ein Studium oder einen neuen Job. Oder einfach so. 
Es ist die Zeit der neuen Projekte. Mein Gruppendrang-Kurs startet am Mittwoch und ich bin gespannt, wie die Schnuppertermine laufen.
Fehler, die ich beim letzten Kurs gemacht habe, will ich dieses Mal nicht machen, aber dafür wird es mit Sicherheit neue Fehler geben. Man lernt ja nie aus.

Wie die meisten habe ich natürlich auch etwas Angst vor diesen ersten Terminen: Wer wird kommen? Wie sind die Leute drauf? Verstehen sich alle? Passt die Chemie? Und für mich essentiell: kommen genug Interessierte zusammen, um eine Gruppe zu gründen?

Diese Unsicherheit am Anfang ist immer schwierig und jedes Mal wieder eine Herausforderung. Aber es gibt einen tröstlichen Gedanken: nach ein bis zwei Monaten haben sich alle miteinander eingegroovt. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Ebenfalls neu ab September sind die ganzen neuen Termine. Den Sommer über habe ich fleißig genetzwerkt und geprobt und plötzlich stehen lauter neue Events und Kooperationen ins Haus. Heute abend findet die Premiere von "Maria Stuart" statt, einem Extraprojekt einiger Vorspieler, bei dem ich als Technik mit an Bord bin. Beim "Business Netzwerken Berlin" werde ich nächste Woche einen Impulsvortrag über "Tipps gegen Lampenfieber" halten. Mit dem Meeet West plane ich eine Kooperation zur Gründerwoche. Ganz eventuell plane ich gerade meine erste Dienstreise.

Überhaupt Networking. Früher haben alle zu mir gesagt Kontakte sind das A und O. Ich habe immer müde abgewunken und es mir auf dem Sofa bequem gemacht. Ich hab eben nicht gern mit fremden Menschen gesprochen (und es fällt mir jetzt noch schwer), da hatte ich absolut gar keine Lust auf Networking. Schön dumm war ich. Seit letztem Jahr ist mir endlich mal bewusst geworden, dass die anderen Recht haben. Und vor allen Dingen: dass Networking Spaß machen kann! Es kommt eben nur auf die Events und die Leute an. Schreierische Motivationscoach-Events sind eher nichts für mich, genauso wenig wie Sing-a-long-Bandabende mit Xing-Unternehmern einer ganz anderen Generation. Überhaupt Xing-Events. Manchmal ganz schön, oft aber schon vom Titel her wahnsinnig abschreckend. Ich werde garantiert nicht zum "Kampf der Geschlechter Bowling" gehen. Ich liebe Bowling, aber da kräuseln sich mir die Fußnägel hoch.

So richtig passe ich in keine Schublade oder Szene, also picke ich mir nach und nach Events raus, die mir besonders Freude machen, bei denen ich mich wohlfühle. Try und Error eben. Vielleicht sollte ich zum Thema Networking mal wieder 'nen aktuellen Blogpost machen ...
Ein Event mache ich ja auch selbst, das Theater Meet Up. Steht auch bald wieder an, am 06. Oktober. Die Zeit rennt, sag ich euch!
Insgesamt fühlt sich gerade alles nach Neubeginn an. Ich spüre viel Energie in mir, das Feuer für neue Aktionen. Singen, Tanzen, viel Erleben. Ideen schmieden, Neues lernen.

Ick freu mir!



Mittwoch, 30. August 2017

"Theaterspielen ist entspannend für den Kopf." - Interview mit André Schneider

Bei einem meiner Theater Meet Ups lernte ich André Schneider kennen. Er ist Veranstalter der Theaterreihe "Theater à la carte" und auch sonst im Theaterbereich sehr aktiv. Es wurde also Zeit für ein Interview!


André, ich kenne dich als Veranstalter von „Theater à la carte“, habe zugeschaut und bin dort auch selbst schon aufgetreten. Was ist das für ein Veranstaltungsformat und wie bist du darauf gekommen?

Foto: Kodo Miura
Ich hab halt vor ein paar Jahren wieder Lust bekommen, Theater zu spielen und da hätte ich mir auch eine Theatergruppe suchen können oder sowas. Aber da ich hier in dem Verein bin und hier die Möglichkeit habe, die Räumlichkeiten zu nutzen, und das quasi mein zweites Wohnzimmer ist, hatte ich Lust, selber etwas zu machen und habe mit zwei Leuten angefangen hier Theater zu machen, kleine Sketche. 
Es hat sich dann bei der Arbeit mit den beiden herausgestellt, dass es ganz gut war, dass wir mit den Sketchen angefangen haben, denn es waren immer 2-Personen-Szenen und wir haben es irgendwie nie geschafft, uns zu dritt zu treffen. 
Dann ruhte es ein bißchen, weil die beiden andere Dinge zu tun hatten und abgesprungen sind. Da hatte ich dann die Idee zu „Theater à la carte“. Mir ging es darum, eine regelmäßige Veranstaltung zu machen mit kleinen Szenen, zu denen ich mir Gastgruppen einlade, denn ich allein schaffe es nicht, alle zwei Monate ein volles Programm zu machen.
Tatsächlich auf die konkrete Idee kam ich bei einem Firmenevent von der Firma, für die ich arbeite. Wir waren bei einem Abendessen und da dachte ich mir: warum nicht eine Speisekarte mit Theaterstücken drauf?
Außerdem haben wir hier im Verein eine Bar, die uns mitfinanziert. So war auch noch der Hintergedanke dabei, eine Veranstaltung mit mehreren Pausen zu machen, in denen die Zuschauer Getränke kaufen können. Also ein Event, das die Bar beleben kann. So entstand „Theater à la carte“. 
Ich bereite dafür eine Speisekarte vor mit Theaterstückchen, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise. Pro Gang gibt es zwei Wahlmöglichkeiten und das Publikum wählt sich sein Menü aus. Ein bis zwei Gänge bestreite ich selbst, für den Rest lade ich mir Gastgruppen ein.


Wie bist du noch im Verein WerkStadt e.V. aktiv, außer mit Theater? Und wie bist du in den Verein gekommen?

Die WerkStadt gibt es seit 2008 und von den sieben Gründungsmitgliedern kannte ich drei Leute, hab hier also oft rumgehangen und auch Barschichten übernommen. So bin ich dann langsam in den Verein reingekommen.
Seit drei Jahren bin ich im Vorstand und helfe mit, wo ich kann. Es ist ein Kunst- und Kulturverein, wir haben wechselnde Ausstellungen und Ateliers für günstige Preise, die wir an Künstler vermieten. Hier passiert viel Projektarbeit. Unser größtes Projekt ist der Kinder-Kultur-Monat, ein Programmheft voll mit kostenfreien Kunst-und-Kulturveranstaltungen für Kinder, z.B. eine Führung durch die Philharmonie. Es sind teilweise Angebote, die es schon gibt, und teilweise neue Angebote, die extra für den Kinder-Kultur-Monat entwickelt werden. Wir übernehmen dafür die Öffentlichkeitsarbeit.
Es gibt auch Kunstprojekte für Schulklassen, in denen Künstler mit Pädagogen zusammen mit einer Klasse über mehrere Wochen hinweg ein Kunstprojekt machen. Oder auch Umweltprojekte und Projekte für´s Quartiersmanagement.


Dein Engagement in der WerkStadt ist rein ehrenamtlich, oder?


Ja, das mache ich nur in meiner Freizeit, ich verdiene hier keine müde Mark. Ich bin eigentlich von Beruf Softwareentwickler. In meiner Arbeitszeit bin ich zum Glück recht flexibel und arbeite nur 4 Tage die Woche. So habe ich Zeit für Theaterprojekte, auch außerhalb der WerkStadt.


Stimmt, ich habe dich mit den „Polyrealisten“ auf der Bühne gesehen.


Ja, das ist ein Theaterprojekt an der Schaubühne. Das war total interessant und ich kann es jedem empfehlen. Es wird aber immer schwieriger, sich dort zu bewerben. Im ersten Jahr haben sich 16 Leute beworben, die sind alle reingekommen. Im zweiten Jahr waren es 90, da mussten sie dann auslosen, wer mitmachen darf. Bei uns waren es 170 und dieses Jahr werden es bestimmt mindestens 200 Bewerber sein. 
Ich werde mich aber dieses Jahr nicht nochmal bewerben, weil ich Lust habe, noch andere Sachen auszuprobieren. Vielleicht einen Schauspielkurs, der mehr in die Tiefe geht, oder die Spielleiter-Ausbildung an der Volkshochschule Neukölln. Mal schauen.


Für die WerkStadt inszenierst du ja kleine Stücke. Schreibst du die Texte selbst?


Wir haben mit Fremdtexten angefangen und wollten dann irgendwann was anderes ausprobieren. Erst wollte ich Texte umschreiben, habe aber gemerkt, dass es schwierig ist, da passende Vorlagen zu finden, also habe ich angefangen, die Texte für die Szenen komplett selbst zu schreiben. Der Vorteil ist natürlich auch, dass die Rechte an den Texten dann auch komplett bei uns liegen.


Und natürlich noch die Standard-Frage: Warum Theater?

Es gibt häufig die Antwort: „Weil ich da andere Sachen ausprobieren kann, andere Leben ausprobieren kann.“ Das empfinde ich eigentlich nicht so. 
Ich würde mal sagen, auf der Bühne weiß ich, was ich zu tun hab. Es gibt keine Fragen. Im wirklichen Leben muss man immer was bedenken, auch bei den Proben kann man sich fragen, ob es sinnvoll ist, was man da macht. Aber wenn ich auf der Bühne stehe, dann zieh ich mein Ding durch. Dann gibt es nichts außer das Spiel. Und irgendwie ist das schön. Einfach mal quasi meinen Kopf zu entspannen. Theaterspielen ist entspannend für den Kopf.


Ja, finde ich auch!

Einfach mal loslassen. Wenn man selber Theater macht und selber Sachen schreibt und inszeniert, dann fragt man sich natürlich: Ist das gut? Was kann ich anders machen?  Dann hat man auch mal Zweifel und es gibt kurz vor den Aufführungen hier in der WerkStadt immer so den Moment, wo ich denke: Wozu mach ich den Scheiß hier eigentlich? Aber da bin ich auch Veranstalter, das ist der Grund. Das ist so ein Moment der emotionalen Erschöpfung. Aber sobald es auf die Bühne geht, ist das alles weg. Das macht Spaß, das ist gut, ich weiß, was ich zu tun habe, mein Kopf ist frei von allem anderen Scheiß.
Ich hab auch das Gefühl, auf der Bühne kann ich mehr. Mehr sein. Auf der Bühne bin ich frei, Sachen zu machen, weil sie notwendig sind. Weil sie jetzt, in dieser Situation, sein müssen. Ich hab keine Zweifel.
 


Findest du dann das Schauspielen besser als das Inszenieren?

Es hat beides seine schönen Seiten. Das Inszenieren ist anstrengender, weil es mehr mit Zweifeln verbunden ist. Man kann aber auch mehr gewinnen, finde ich. Wenn was Gutes bei raus kommt, ziehe ich da mehr raus als wenn ich bloß eine Rolle gespielt hab. Theaterspielen ist eher Entspannung und beim Inszenieren kann ich mehr stolz auf das Endprodukt sein. Weil ich weiß, das ist von mir.


Alle weiteren Informationen zu WerkStadt und zu "Theater à la carte" findet ihr hier:
https://werkstadt.berlin/

Freitag, 25. August 2017

#wertekatalog – Top Ten



68 Wochen, 68 Blogartikel.

In jedem ging es um einen Wert aus der Werte-Liste im Kalender "Ein guter Plan".

Nachdem ich in einem Workshop zum Thema "Authentiziät" mit dieser Liste gearbeitet habe, war ich angefixt und habe mir diese Challenge gestellt. Ich wollte über jeden dieser Werte nachdenken und schreiben.
Manchmal fiel mir viel ein, manchmal weniger. Es gab Werte, die waren weit weg von mir ("Spiritualität" z.B.), andere gehörten zu den für mich wichtigsten Werten (u.a. "Humor").
Manche Artikel gingen mir leicht von der Hand, mit anderen habe ich mich geplagt. Und ab und zu gab es Gastartikel.

Ich habe noch einmal alle Artikel überflogen und meine persönlichen Top Ten gefunden. Hier sind sie, in chronologischer Reihenfolge (ohne Prioritäten!):

Verantwortung

... weil ich die kleine Szene so mag, von der ich im Artikel erzähle.


Zeit für mich

... weil ich in dem Bereich mittlerweile – besonders diesen Sommer – starke Fortschritte gemacht habe!


Gesundheit

... weil wegen griechischem Essen. Reicht das als Grund? Wenn nicht: es ist ein toller Gastartikel meiner Freundin Anne.


Hoffnung

... weil Doctor Who und Babylon 5 in einem Artikel auftauchen. Und weil es um Hoffnung geht. Die verdient einen Ehrenplatz.


Ordnung

... weil es noch immer Thema bei mir ist ... und vermutlich immer sein wird.


Gerechtigkeit

... weil es für meine Arbeit ein essentieller Wert ist.


Schönheit

...weil mir dieses Thema extrem am Herzen liegt und der Schönheitswahn der Theaterarbeit so oft im Weg steht.


Sicherheit

... weil sich in den Artikel auch eines meiner liebsten Johnstone-Zitate geschmuggelt hat. Es ist eben DER Impro-Anti-Wert schlechthin.


Genauigkeit

... weil es ein toller Theaterwert ist und ich den Text einfach mag.


Nähe

... weil mich der Text an den Tod meiner Katze erinnert – auf eine schöne Weise.



Ich danke allen Lesern und hoffe ihr hattet Freude am #wertekatalog. Ich selbst hatte viel Spaß mit der Challenge.

Der Blog ist für mich eine wunderbare Übungswiese zum Schreiben. Eigentlich schreibe ich nämlich nicht besonders gern, aber ich will mich einfach darin üben. Es regelmäßig tun.

Nächste Woche startet die Reihe #freitagsgedanken. Das Wort ist nicht neu, der Hashtag bekannt. Aber ich mag die Idee, sich am Ende einer Arbeitswoche ein paar Gedanken zu machen. Worüber ich schreiben werde, weiß ich jetzt natürlich noch nicht. Und genau deshalb freu ich mich drauf!