Samstag, 12. Oktober 2019

Auf der Suche nach Nachhaltigkeit – beim Einkaufen / Konsumieren

Auf dem Gehweg gefundene Schätze, die jemand dort auf einer Decke zum Verschenken aufgebaut hatte.


Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mehr mit Nachhaltigkeit, Minimalismus und Zero Waste. Ich bin da vermutlich etwas spät, aber besser spät als nie.
Ich weiß, dass die Politik gefragt ist, und dass deutlich größere Entscheidungen gefällt werden müssen. Allerdings schließt das eine das andere nicht aus und für mein eigenes Wohlbefinden – und ja, gutes Gewissen – möchte ich meinen eigenen Konsum zurückfahren, nachhaltiger werden und weniger (Plastik-)Müll produzieren.
Deshalb starte ich jetzt eine Blogreihe, in der ich Tipps und Tricks mit euch teile, die für mich funktionieren. Jeder kann auf andere Dinge leicht verzichten, deshalb sollen es nur Anregungen sein, falls auch ihr gerade überlegt, etwas zu ändern, aber nicht wisst, wo anfangen. Und über Tipps von euch freue ich mich natürlich sehr!

Heute starte ich mit dem Thema Einkaufen bzw. Konsumieren.
So wenig Konsum wie möglich wäre natürlich das Ideal. Aber nach jahrelangem Shoppen, ist es gar nicht so einfach, wieder damit aufzuhören. Dass man lebensnotwenige Dinge kauft, ist selbstverständlich, aber oft genug kauft man auch Sachen, die man eigentlich nicht braucht. Nur aus Spaß am Konsum, am Neuen, an der Schönheit des Produkts etc. Das finde ich auch absolut normal und nicht verwerflich.
Besonders, wenn einem immer wieder verführerische Sonderangebote ins Haus flattern.
Dennoch möchte ich das für mich selbst einschränken. Ich habe Anfang des Jahres angefangen, meine Wohnung auszumisten und gemerkt, wie viel Zeug ich eigentlich hab, das hier nur rumliegt und nie benutzt wird.
Nach und nach kriege ich es immer besser hin, weniger zu kaufen. Folgende Tricks haben mir dabei geholfen:

  • Als erstes habe ich alle möglichen Newsletter von Online-Shops abbestellt. Wenn ich die Angebote nicht sehe, werde ich auch nicht in Versuchung geführt. Und das Mail-Postfach ist direkt leerer. Win-win.
  • Im klassischen Versandhandel habe ich nicht viel bestellt, aber von ein paar wenigen Shops bekomme ich Kataloge oder Prospekte per Post zugesandt. Das nervt mich allein schon wegen der Papierverschwendung alias Müllproduktion. Ich habe vor ein paar Tagen Bonprix angeschrieben und darum gebeten, dass sie mir keine Kataloge oder Prospekte mehr zuschicken. Ich habe eine nette Antwort zurückbekommen, dass mein Wunsch erfüllt wird, und die Support-Mitarbeiterin hat mir zusätzlich den Tipp gegeben, mich in die Robinson-Liste einzutragen, um keine Werbepost von fremden Firmen zu erhalten. Hier der Link: https://www.ichhabediewahl.de/?cid=39
  • Kleidung kaufe ich mittlerweile hauptsächlich Secondhand, am liebsten auf Kleiderkreisel, weil es dann kein klassisches Stöbern ist bis ich irgendwas finde, sondern weil ich dort gezielt nach Kleidungsstücken, Accessoires oder bestimmten Beautyprodukten suchen kann. Für Basics, die ich dort nicht finde, habe ich einen tollen Fair-Fashion-Shop entdeckt: https://www.grundstoff.net/
    Noch besser wäre es, Kleidung direkt im Secondhand-Laden zu kaufen, weil ich dann auf Verpackung und Versand verzichten kann. Dafür müsste ich mir mehr Zeit einplanen, um auch das finden zu können, was ich suche. Ich arbeite dran.
  • Auch bei anderen Dingen ist Secondhand eine gute Option. Bücher finde ich gebraucht bei ebay oder in öffentlichen Bücherschränken. Auch für Möbelstücke, Deko, Fahrräder, Geschirr usw. lohnt sich immer ein Blick in ebay Kleinanzeigen oder entsprechende Flohmarkt-Gruppen auf Facebook. Oder natürlich ein richtiger Flohmarkt-Besuch.
  • Haltet unbedingt die Augen auf, wenn ihr durch die Straßen lauft. Immer mal wieder stellen Leute Boxen vor ihre Haustür, um Dinge zu verschenken. In unserem Hausflur gibt es eine kleine Ablagefläche an der Wand, die die Nachbarschaft gern nutzt, um Bücher, DVDs, Vasen, Geschirr und vieles mehr zum Verschenken hinzustellen. Wichtig hierbei: vorher genau überlegen, ob man etwas wirklich braucht oder es nur haben will, weil es kostenlos angeboten wird.
  • Wenn ich etwas kaufen möchte, was ich nicht zwingend und dringend brauche, schreibe ich mir den Wunsch auf oder mache bei Onlinshops einen Screenshot vom Produkt. Dann warte ich eine Weile und gucke immer mal wieder meine Wunschliste durch, um zu checken, ob die Dinge immer noch so interessant für mich sind wie im ersten Moment. Wenn ich nach mehreren Wochen oder sogar Monaten immer noch begeistert bin und mein Herz sich danach sehnt, kaufe ich das Produkt.
  • Um unnötige Käufe einzudämmen, nutze ich die App "Daily Budget". Hier kann ich mein monatliches Einkommen, meine Fixkosten und meinen Wunsch-Sparbetrag eingeben und die App rechnet mir aus, wieviel Geld ich am Tag ausgeben darf. Dann kann ich täglich alle Ausgaben eintragen und sehen, ob ich mein tägliches Budget schon überzogen habe oder heute noch Geld übrig ist.
    Wichtig ist, wirklich ALLE Ausgaben einzutragen: jeden Supermarkteinkauf, jedes Croissant vom Bäcker, jeden Euro für einen U-Bahn-Musiker. So erkennt man auch gut, wofür man täglich Geld ausgibt und wo die eigenen Prioritäten liegen.
    Einen kleinen Trick wende ich aber dabei an: da ich als Selbständige ein sehr schwankendes Einkommen habe, trage ich monatlich nur den Mindestverdienst ein, also was ich durch laufende Kurse auf jeden Fall verdiene. Zusätzliche Einnahmen packe ich manchmal dazu, oft aber auch nicht. Dadurch spare ich noch mehr als meinen Wunschbetrag.
  • Verzicht auf Plastik ist für mich außerdem ein wichtiges Thema. Beim Einkaufen versuche ich so oft wie möglich plastikfreie Varianten zu finden. Gemüse und teilweise auch Obst kaufe ich einmal wöchentlich lose auf dem Markt, auch ab und zu Fleisch, das ich mir dann in eine mitgebrachte Box füllen lasse. Brot, Kuchen und Kekse backen wir fast immer selbst, nur jetzt in der Herbstzeit werde ich bei Lebkuchen und Spekulatius schwach.
    Am schwierigsten finde ich es bei Süßigkeiten. Ich nasche wahnsinnig gern und viel und finde es extrem schwierig, bezahlbare, lose Süßigkeiten zu finden, besonders Schokolade. Gummitiere etc. bekommt man gut als lose Ware bei z.B. IKEA sowie Hussel und anderen Süßigkeitenläden. Aber Schokoladentafeln sind fast immer verpackt oder – in besonderen Läden mit loser Bruchware – sehr teuer.
  • Wenn ich mir was vom Bäcker hole, nutze ich alte Bäckertüten und verwende sie wieder, indem ich darum bitte, mir den Kuchen in meine mitgebrachte Tüte zu packen. Das kostet mich meist noch Überwindung, aber bisher waren damit fast immer alle einverstanden. Solche Papiertüten kann man auch easy zusammengefaltet immer in der Tasche parat haben, sie wiegen ja fast nichts.
    Noch lieber möchte ich mir für solche Momente aber noch Bienenwachstücher bzw. -beutel herstellen, da die Papiertüten vom Bäcker auch oft beschichtet sind.
  • Es gibt eine App, mit der man im Supermakt Barcodes von Produkten einscannen kann, die man sich ohne oder mit weniger Plastikverpackung wünscht. Die Einsendungen werden gesammelt und an dern Hersteller weitergeleitet. Sie ist einfach zu bedienen und ich nutze sie sehr gern: https://www.kueste-gegen-plastik.de/unterstuetzen
  • Seit einer Weile verzichte ich außerdem auf Kassenzettel und merke mir stattdessen den gezahlten Betrag auswendig, um ihn direkt nach dem Einkauf in die oben genannte App "Daily Budget" einzutragen. Hier noch eine interessante Info zu Kassenzetteln: https://www.umweltbundesamt.de/themen/bons-gehoeren-nicht-ins-altpapier

Ich tue mich noch wahnsinnig schwer mit dem Thema Süßigkeiten und Chips. Ich liebe beides, kriege es aber selten ohne Plastikverpackung. Chips gibt es nie ohne Plastik, was vermutlich am Knusprigkeitsverlust liegt. Ich möchte probieren, selbst herzhafte Kekse/Cracker zu backen, um in dem Bereich Plastik einzusparen ... auch wenn das kein vollwertiger Ersatz ist. Selber Chips machen funktioniert leider nicht so einfach bzw. wird nicht so wie gewünscht.
Auch Milchprodukte wie Frischkäse, Sahne, Schmand oder H-Milch finde ich nicht ohne Plastik, auch nicht im Bio-Markt. Nur Joghurt im Glas habe ich entdeckt.

Jetzt bin ich gespannt auf eure Tipps. Wie macht ihr das beim Einkaufen und was fällt euch besonders schwer?



Montag, 30. September 2019

Welcher Kurs passt zu mir?

Meine Gruppendrang-Website habe ich heute mal ein bißchen aufgeräumt und neu sortiert, neue Kurstermine sind jetzt endlich online.
Und dieser schöne Test:


Ihr wollt bei einem Workshop oder Kurs dabei sein? Dann einmal hier entlang:

Mittwoch, 25. September 2019

#monthlyfavourites – September-Lieblinge


Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im September!




Zum Arbeiten/Urlauben

Eine Anschaffung, die ich wirklich Monate vor mir hergeschoben habe, war dieses Leder-Etui im A5-Format. Im Frühjahr hatte ich ein Bild auf Pinterest entdeckt von solch einer Mappe, allerdings von einem anderen Hersteller. Dessen Ledertaschen waren selbst zusammenstellbar, aber auch wahnsinnig teuer. Ich habe nach einer günstigeren Alternative gesucht und dann auf ebay ein Modell für ca. 50 € gefunden. Das war für mich bezahlbar, aber ich habe die Anschaffung noch rausgeschoben. Im August war es dann soweit und diesen Monat habe ich die Mappe endlich richtig benutzt – im Urlaub auf Hiddensee. Sie bietet Platz für einen Zeichen- oder Notizblock sowie andere schmale Dinge wie Visitenkarten, Lineal, Notizbücher etc.

Ebenfalls neu ist das kleine Notizbuch mit echtem Holzeinband. Ich habe schon vor einer Weile Field Notes für mich entdeckt und zu meiner bevorzugten Notizbuch-Marke für den Alltag erkoren. Die kleinen Büchlein sind superleicht und dünn, aber gleichzeitig sehr resistent und unkaputtbar. Letzteres ist mir sehr wichtig, weil ich selten besonders pfleglich mit Dingen umgehe, die müssen bei mir einiges aushalten. Mit der Bestellung der Notizbücher durfte auch gleich das schmale Messinglineal mit einziehen.

 

Zum Aufhübschen

Wow, eine volle Kategorie! Das liegt natürlich an meinem Geburtstag, an dem ich mich traditionell reichlich selbst beschenke.
Deshalb habe ich mir einige Wünsche gegönnt und mehrere Stücke aus meiner Kleiderkreisel-Wunschliste gekauft: eine rostrote Bluse mit spitzem Kragen, eine cognacfarbene Lederjacke, eine altgoldene Schwalbenkette und eine silberne mit einem Adler.

Um die Bolo Tie (Cowboykrawatte) bin ich auch eine ganze Weile rumgeschlichen und habe sie mir dann zum Geburtstag gegönnt. Mit einem echten Tigerauge als Stein war sie auch nicht so superbillig. Ich liebe sie aber schon seeeehr! Gefunden habe ich sie auf ebay.

Neu sind auch der dunkelrote Cord-Minirock von H&M und der Lippenstift von Manhattan in der Farbe "Crushed Cinnamon".



Zum Lesen

Ich versuche mich mal wieder an "Nightwood" von Djuna Barnes, was ich letztes Jahr irgendwann weggelegt habe, weil mir das Englisch zu schwer und anstrengend war. Let's try again!



Zum Essen

Auch wenn es in meinem letzten Keramik-Kurs mit der Lehrerin etwas geknirscht hat, sind schöne Stücke entstanden, die ich sehr liebe. Relativ neu sind diese kleinen Schalen. Sie sollten eigentlich ganz schwarz werden, mit kleinen weißen Punkten als Sterne und den Raketen als Kontrast. Ich habe sie wohl etwas zu dick glasiert und somit sind sie eher Grau geworden – aber nicht weniger schön.

Spekulatius und Lebkuchen standen diesen Monat natürlich ganz hoch im Kurs sobald sie in den Geschäften erhältlich waren!



Zum Stöbern

Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:



    Zum Hören

    Zwei Songs haben mich diesen Monat besonders oft begleitet:

    "Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin" von Element of Crime:
    https://www.youtube.com/watch?v=_uEP5C1h2nc

    "500 Miles" in der Film-Version aus "Inside Llewyn Davis":
    https://www.youtube.com/watch?v=HAZJAzCshN4




    Zum Anschauen

    Diesen Monat ist es hier nicht so voll. Ich hatte beruflich viel zu tun, habe meinen Geburtstag gefeiert und war im Urlaub, so dass gar nicht viel Neues im Film- und Serien-Universum aufgetaucht ist.
    Aber man kann ja auch noch andere Sachen angucken und deshalb sind die Tipps dieses Mal etwas weiter gefasst.

    Unbedingt anschauen solltet ihr euch "Tristan Otto", den Tyrannosaurus Rex im Museum für Naturkunde in Berlin. Der steht dort zwar schon eine Weile, aber vielleicht hat ihn jemand noch nicht besichtigt?
    https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/museum/ausstellungen/tristan-berlin-zeigt-zaehne

    Ebenfalls sehenswert ist die wunderschöne Ostsee-Insel Hiddensee. Hinfahren, Angucken, Entspannen!
    https://www.seebad-hiddensee.de/

    Im Deutschen Theater läuft gerade die Inszenierung "Fabian", nach Erich Kästners bekanntem Roman. Sie könnte nicht zeitgemäßer sein, also absolut lohnenswert! Hier habe ich darüber geschrieben:
    https://theaterberlin.blogspot.com/2019/09/fabian-deutsches-theater-berlin.html

    Auf Netflix habe ich die 11. Staffel von RuPauls Drag Race gesehen. Anfangs war ich nicht so begeistert, aber im Laufe der Staffel wurde es dann immer besser. Wer die Show noch nicht kennt, unbedingt diese Bildungslücke der Popkultur schließen!
    https://www.youtube.com/watch?v=uyiDn9YXe3g

    Montag, 9. September 2019

    "Fabian" - Deutsches Theater Berlin

    Foto: Arno Declair, Bildquelle: https://www.deutschestheater.de/



    "Es bricht meinem Kopf das Herz und meinem Herz das Genick."

    Viele werden den Roman "Fabian" von Erich Kästner in der Schule gelesen haben. Oder auch einfach so, aus purer Liebe zu Erich Kästner, dem ewigen Moralisten, der uns immer wieder vor Augen führt, wie simpel und kompliziert und schrecklich und schön die Welt ist.

    Die Geschichte des Romans dreht sich um eben diesen Fabian, einen Mann, der nicht weiß, wofür er in die Zukunft planen soll, wo doch momentan alle Zeichen auf Weltuntergang stehen. Ein Mann zwischen zwei Weltkriegen, der keine Wünsche hat, aber dennoch das Leben genießt. Er ist ein Beobachter, er wandelt durch Tag und durch Nacht, bestaunt die Menschen und lebt im Augenblick.
    Sein bester Freund Labude ist anders, er will etwas verändern, es drängt ihn nach vorn, nach Revolution, nach Aktion. Da kann Fabian nur staunen. Doch dann tritt Fräulein Battenberg in sein Leben und auf einmal ist da ein Funken Hoffnung – auf Zukunft, auf Liebe, auf Gemeinsamkeit.

    Kästner ist ein Mann der schönen Sätze, der Wahrheiten so einfach und dennoch geistreich verpacken kann wie kaum ein anderer.
    Somit lebt auch diese Inszenierung von der schön-traurigen Story – die tagesaktueller nicht sein könnte – und den wunderbaren Sätzen, die man sich am liebsten alle einzeln einrahmen und an die Wand hängen möchte.

    Die Bühne ist knall-orange gestrichen, aber in ihrer Funktion so simpel wie ein Kinderbuch von Kästner selbst. Verschieden große zwei-dimensionale Papp-Requisiten, Symbole und Sprechblasen sind mit Magneten befestigt und werden von den drei Schauspieler*innen wie ein Wirbelwind mal ganz kurz, mal etwas länger in die Hand genommen und an neuer Stelle festge"pinnt".

    Alle drei Schauspieler*innen überzeugen in wechselnden Rollen. Birgit Unterwegers Körperlichkeit ist beeindruckend, die Stimme noch viel mehr. Božidar Kocevski überrascht besonders in den kleinen Rollen mit zurückgenommener Komik. Und Thorsten Hierse als Fabian muss man einfach lieben. Lässig, charmant, lakonisch schlendert er dahin, immer die Hände in den Hosentaschen, gleichzeitig unbeeindruckt und überrascht von allem, was ihm auf seinem Weg begegnet.
    Diese Inszenierung ist nicht nur eine Empfehlung für Kästner-Fans, sondern für alle, die momentan die gleiche Untergangsstimmung empfinden, wie sie im Berlin der 20er/30er Jahre allgegenwärtig war. Diese Inszenierung fängt sie ein, macht keinen Mut, schenkt in ihrer traurigen Leichtigkeit aber dennoch Trost.

    Donnerstag, 5. September 2019

    Fünf Fragen am Fünften – September 2019


    Inspiriert von Luzia Pimpinella bin ich jetzt auch bei ihren Fünf Fragen am Fünften dabei. Enjoy!



    1. Wofür bist du dir zu schade?

    Für Veranstaltungen, die mich nicht interessieren. Ich gehe wahnsinnig gern ins Theater und ins Kino, manchmal auch in eine Ausstellung bzw. ins Museum. Aber wirklich nur, wenn es mich thematisch wirklich interessiert. Kulturelle Veranstaltungen sind für mich keine sozialen Events, die ich mit Freunden besuche, damit man irgendwas mit den Freunden macht. Interessiert mich das Thema nicht, spare ich mir Geld und Zeit.


    2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

    Absolutes Lieblings-Comfort-Food ist Pizza. Margharita oder Salami, gern auch selbst gemacht. 


    3. Wann bist du zum letzten Mal in Vergnügungspark gewesen? 

    Im Alter von 15 Jahren, im Spreepark Berlin, den es schon lange nicht mehr gibt. Das war auch das einzige Mal.






    4. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

    Cola oder Ginger Ale oder einen Virgin Mojito. Ich trinke keinen Alkohol und mag es gern süß und erfrischend. Im Winter aber auch gern Tee.;)


    5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?  

    In Kleidung, die gut sitzt und meine Persönlichkeit und momentane Stimmung widerspiegelt. Meine Kleidung ist für mich eine wichtige Ausdrucksform, die ich glücklicherweise täglich nutzen kann. Oft überlege ich schon Wochen im Voraus, was ich auf einem bestimmten Event tragen möchte.
    Ein Outfit, in dem ich mich wohlfühle, sollte außerdem bequem sein und mich in meiner Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Momentan bestehen meine Lieblings-Outfits aus einer bunten Bluse (gemustert oder einfarbig), einer Herrenhose, schönen Sandalen oder Ankle Boots und großen Ohrringen oder einer Kombi aus Statement-Kette und kleinen Ohrringen.


    Die Fotos sind alle aus dem Naturkundemuseum, das ich diese Woche an meinem Geburtstag besucht hab.

    Mittwoch, 28. August 2019

    #monthlyfavourites – August-Lieblinge


    Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im August!




    Zum Arbeiten

    Nichts Neues! Diese Kategorie ist dieses Mal ausnahmsweise leer. Die Kugelschreiberminen vom letzten Monat sind noch eifrig im Einsatz, ich musste inzwischen nochmal wechseln.

     

    Zum Aufhübschen

    Neue Schuhe sind eingezogen. Sandalen halten bei mir leider in der Regel nur zwei Sommer lang, dann sind sie meist so abgetragen, dass man auch nicht mehr groß was reparieren kann.
    Jetzt habe ich ein schönes braunes (das gleiche Modell habe ich vorher in Weiß besessen) und ein blaues Paar Keilabsatzsandalen, beide von Deichmann.

    Eine schöne Jeansbluse habe ich schon lange gesucht und auf Kleiderkreisel ein sehr weit geschnittenes Modell mit Fledermausärmeln gefunden, das ich gleich ins Herz geschlossen habe.

    In unserem Haushalt fällt oft Handwäsche an, besonders seitdem ich auf Periodenunterwäsche umgestiegen bin. Mein selbstgemachtes Waschpulver eignet sich dafür nur bedingt, aber vor einer Weile habe ich mir zum Testen ein Stück Wäscheseife gekauft (die blau-weiße rechteckige im Bild), das man auch super mit auf Reisen nehmen kann (dafür schneide ich sogar einfach nur eine Ecke ab, da man unterwegs ja nur ein bißchen was für den Notfall braucht). Im Gegensatz zu Rei in der Tube o.ä. Produkten kommt diese Seife ohne Plastikverpackung aus. Und sie reinigt sehr gut! Gefunden habe ich sie online bei Savion – und jetzt gleich mehrere Stücke auf Vorrat nachbestellt.

    Bisher habe ich meist Haarseife von der Dangaster Seifenmanufaktur verwendet, aber mich hat interessiert, ob ich nicht etwas ähnliches selbst herstellen kann. Ich habe auf Pinterest Rezepte für festes Shampoo gefunden und mir selbst welches gemacht. Das feste Shampoo ist zwar etwas zerbrechlich, aber reinigt sehr gut und die Haare fühlen sich leicht und seidig an.

    Ein weiteres Produkt, das ich ersetzen wollte, war Schaumbad. Ich bade wahnsinnig gern, besonders mit viel Schaum. Ich wollte aber auf gekauftes Schaumbad verzichten, weil es auch meist in Plastik verpackt ist und sich schnell aufbraucht. Als eine mögliche Lösung habe ich ein Rezept für schäumendes Badesalz gefunden. Ich finde es sehr gut, werde aber bei Gelegenheit auch noch flüssiges Schaumbad ausprobieren.



    Zum Lesen

    Natürlich noch immer "Terror" von Dan Simmons, denn es ist ein wahnsinnig dicker Wälzer. Ich bin immer noch begeistert und mit jeder Seite wird das Buch immer grausamer. Ich hoffe, dass wenigstens eine Person überlebt.



    Zum Essen

    Mein aktueller Keramik-Kurs ist mal gut und oft weniger gut. Ich hatte ja in einem vorherigen Blogartikel beschrieben, dass es mit der Lehrerin nicht so gut passt und jetzt hatte ich gerade wieder einen etwas schwierigen Termin. Ich denke dann immer an meine anderen beiden Workshops bei o-ton-keramik zurück, in denen ich mich freier gefühlt habe. Alle Gefäße aus diesen Workshops habe ich noch gar nicht präsentiert, dieser kleine Teller z.B. ist mir nach und nach immer mehr ans Herz gewachsen. Im Juni war er fertig und seitdem habe ich ihn schon oft benutzt, für Obst, Kekse, Kuchen und ähnliche Kleinigkeiten.

    Als Naschkatze konnte ich diesen Monat nicht an einer Großpackung Haribo-Erdbeeren vorbeigehen. Ich liebe diese feste, klebrige Konsistenz!

    Im SchokoLaden am Kudamm habe ich zum ersten Sawade-Pralinen gekauft und sie sind wirklich sehr gut!




    Zum Stöbern

    Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:

    Und mein absoluter Lieblings-Link diesen Monat:

    https://www.instagram.com/der_businesslion



    Zum Hören

    Ich war bei einem Konzert von Jade Pearl Baker und ihre Stimme ist fantastisch:
    https://www.youtube.com/watch?v=fkfz5D948oQ

    Und sie hat auch diesen wunderbaren Song gesungen, den man gar nicht oft genug hören kann:
    https://www.youtube.com/watch?v=Vx6aKAMYDHk




    Zum Anschauen

    Diesen Monat habe ich gar nicht soviel Neues geguckt, aber ein paar Tipps gibt es natürlich trotzdem:

    "Glow" ging in die 3. Staffel und es war fantastisch!
    https://www.youtube.com/watch?v=xQaCxIJX0J0

    Auch die  neue Staffel von "Mindhunter" war sehr unterhaltsam:
    https://www.youtube.com/watch?v=PHlJQCyqiaI

    Sehr interessant und aufschlussreich ist folgende Doku-Reihe über das "Spielen":
    https://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/m00077gc/animals-at-play-series-1-1-the-power-of-play

    Montag, 12. August 2019

    Theater Make Up – Grundausstattung


    Auf der Bühne ist eine Sache besonders wichtig: unser Körper! Mit ihm drücken wir alle Emotionen und Stimmungen und Konflikte aus, die unsere Bühnenfigur hat.
    Um unseren Körper besonders deutlich agieren zu lassen, gibt es Kostüme, die uns im Ganzen sichtbarer machen und den Charakter unserer Rolle unterstreichen.
    Damit auch unser Gesicht kontrastreich und im grellen Scheinwerferlicht unsere Mimik noch gut erkennbar ist, nutzt man auf der Bühne starkes MakeUp.

    Heute trage ich mal zusammen, welche Produkte sich als Grundausstattung für Theater MakeUp besonders eignen – falls auch ihr euch für eure Theatergruppe oder euch selbst einige Basics zulegen wollt.
    Ich empfehle verschiedene Produkte von verschiedenen Marken. Besonders Kryolan ist ein großer Favorit von mir. Nein, ich werde nicht von Kryolan bezahlt und ich krieg da auch nichts umsonst, aber die Produkte sind einfach sehr hochwertig und quasi DER Klassiker für Bühne und Film.




     

    Die absoluten Basics   

     

    Fettschminke im Kasten

    Der Super-Allrounder ist ein Kasten mit verschiedenen Farben Fettschminke. Mit Fettschminke kann man alles schminken: Gesicht, Augen, Lippen etc. Die Schminke ist mischbar und hält Schweiß recht gut stand, muss aber mit Puder mattiert werden. Leider ist sie nicht wischfest, was für bestimmte Schminktechniken jedoch durchaus von Vorteil ist.

    Folgenden Kasten benutze ich schon seit Jahren und kaufe die Farben, die leer werden, einzeln nach (die Farbnummern findet ihr auf der Rückseite der weißen Näpfchen):
    https://kryolan-city.de/special-effects/koerperschminke/supracolor/supracolor-paletten/334/supracolor-palette-24-farben-inhalt-80-ml?c=139

    Ich habe die Farbzusammenstellung 1008.1 (im Link die mittige Farbvariante), die besonders viele "Hautfarben" enthält. Indem ich diese miteinander mische, kann ich so ziemlich jede Person passend zur Hautfarbe schminken.
    Die besonders dunklen und besonders hellen Töne sind perfekt zum Schminken von Falten, die bunten Töne eignen sich für Lippen, Augen und Wangen.


    Gegen den Glanz – Mattierender Puder

    Keine Fettschminke ohne Puder! Ist das Gesicht mit Fettschminke grundiert/geschminkt, sollte es gepudert werden. Dazu kann man eine Quaste nehmen, aber ich finde, dass sich ein sehr großer Puderpinsel (z.B. https://www.rossmann.de/de/Kabuki-Pinsel/p/4305615463742) noch besser eignet. Am besten nur vorsichtig das Puder aufs Gesicht "drücken" anstatt zu reiben oder zu wischen, so hält es besser und das MakeUp wird nicht beschädigt.
    Beim Puder muss es nicht die superkrasse Qualität sein, da reicht mir z.B. dieses ganz simple von der Drogerie-Marke essence:
    https://www.essence.eu/de-de/face/puder/all-about-matt-fixing-compact-powder-zid7735540001


    Pinsel & Schwämme für Fettschminke

    Um Fettschminke großflächig aufzutragen, eignen sich am besten kleine Dreiecks-Schwämmchen, die gibt es bei Kryolan: https://kryolan-city.de/tools-accessoires/schminkschwaemme/950/kosmetikschwaemme-geschnitten-latex-6er-pack

    Für Linien oder kleine Flächen, die ihr mit Fettschminke schminkt, braucht ihr noch Pinsel. Da rate ich euch unbedingt zu guter Qualität, meine sind ebenfalls von Kryolan. Ich besitze diese Pinselart in verschiedenen Größen/Dicken:
    https://kryolan-city.de/tools-accessoires/pinsel/professional-schminkpinsel/287/professional-schminkpinsel-rund-groesse-5?c=33

    Pinsel und Schwämmchen könnt ihr gut mit Pinselseife reinigen. Ich habe irgendwann diese hier geschenkt bekommen und sie hält eeewig:
    https://www.danis-beautyblog.com/2011/01/review-barbara-hofmann-pinselseife.html


    Haarlack, Gel, Haarklammern, Haargummis & Kamm


    Auch die Haare sollten wir nicht vergessen. Die meisten Frisuren bekommt man mit einem starken Haarlack, einem starken Gel, kleinen Haarklammern in neutralem Farbton (schwarz und/oder gold), dünnen Haargummis in Haarfarben (braun, beige, schwarz), einer Bürste bzw. einem breiten Kamm und einem Toupierkamm (https://www.rossmann.de/de/Toupierkamm/p/4305615327198) hin.








    Mit den oben genannten Basics – Fettschminke-Kasten + Pinsel, Puder und Schwämmchen sowie Haarstyling-Zubehör – könnt ihr die meisten Theaterlooks schminken und Haare frisieren.

    Allerdings ist Fettschminke nicht für alle Gesichtsbereiche die perfekte Lösung. Für die Augen finde ich gut pigmentierten Lidschatten besser, weil haltbarer und besser verblendbar, und für die Lippen darf es auch gern eher ein Lippenstift sein, weil der noch einen anderen Glanz hat, länger hält und oft etwas pflegender ist.
    Praktisch ist es auch, im Schminkkoffer ein bißchen Glitzer, Wimpern, Blut u.ä. zu haben, denn das braucht man öfter als man denkt.

    Deshalb hier noch weitere Schminkprodukte und -werkzeuge, die für eine Grundausstattung geeignet sind:


    Zum Aufstocken und Erweitern

    Nachhaltigkeits-Tipp:
    Sehr viele der nachfolgenden Produkte findet ihr wie neu oder teilweise sogar ungeöffnet/unbenutzt auf Kleiderkreisel!

    Lidschatten & Pinsel & Base

    Ich bin ein großer Lidschatten-Fan, sowohl privat im Alltag als auch für die Bühne. Er eignet sich besonders gut, um Farben des Kostüms im MakeUp wieder aufzugreifen. Allerdings ist das Augen-Schminken nicht so einfach und erfordert ein bißchen Übung. Zum Glück gibt es auf Youtube tausende Beauty-Vlogger mit vielen Tutorials.
    Für die Bühne ist es besonders wichtig, dass die Lidschatten gut pigmentiert sind und ausreichend Farbe abgeben. Paletten finde ich am praktischsten, weil man viele Farben in einer Packung hat.
    Recht gut pigmentierte Lidschattenpaletten, die nicht allzu teuer sind, gibt es in der Drogerie von bhcosmetics:
    https://www.bhcosmetics.de/augen/lidschatten-paletten
    Auch Sleek hat oft gute Paletten im Angebot, die vor allen Dingen auch handlich klein und schlank gestaltet sind:
    https://www.mueller.de/p/sleek-i-divine-palette-5546923200/#itemId=2052541
    Die Drogerie-Marke essence glänzt meistens nicht so mit der Deckkraft, aber diese kleine Palette hat mich sehr positiv überrascht: 
    https://www.essence.eu/de-de/augen/lidschatten/be-an-original-eyeshadow-box-zid9036390001

    Damit Lidschatten mehr Leuchtkraft hat und länger hält, bietet es sich an, vorher auf dem Augenlid eine Lidschatten-Base aufzutragen. Diese hier ist mein Favorit:

    https://www.essence.eu/de-de/augen/lidschatten/i-love-colour-intensifying-eyeshadow-base-zid7565510001



    Ganz wichtig sind gute Lidschatten-Pinsel. Nicht allzu teuer, aber gut sind die von EcoTools:
    https://www.cocopanda.de/product/eco-tools/3127920/ecotools-daily-defined-eye-kit

    Extra-Tipp: Mit braunem Lidschatten und abgeschrägtem Pinsel lassen sich wunderbar Augenbrauen nachzeichnen und verstärken.


    Kajal & Eyeliner

    Sowohl Eyeliner als auch Kajal kann man nicht nur für die Betonung der Augen verwenden, sondern auch für kleine Zeichnungen und Linien im Gesicht (z.B. Schriftzüge, aufgemalte Wimpern, Schönheitsflecke).
    Ein schwarzer Kajal ist deshalb ein super Basic. Er kann in der Wasserlinie und am Wimpernrand genutzt werden (am besten stets ganz leicht verwischen, um zu harte Linien zu vermeiden).
    Eyeliner ist optimal für ganz feine und klare/harte Linien wie ein klassischer Lidstrich. Es gibt welche mit filzstiftartigen Spitzen, mit Pinselspitze oder kleine Töpfchen mit Gel- oder Mousse-Eyeliner, der mit einem extra Pinsel aufgetragen wird. Mit welcher Variante man am besten klarkommt, muss man ausprobieren.


    Mascara alias Wimperntusche

    Günstige und gute Mascaras gibt es in der Drogerie von Catrice:
    https://www.catrice.eu/de/produkte/eyes/mascara-finder/


    Künstliche Wimpern & Kleber

    Gerade ein starkes Augen-MakeUp wirkt noch besser mit künstlichen Wimpern. Diese hier sind simpel und günstig in der Drogerie erhältlich:
    https://www.essence.eu/de-de/augen/falsche-wimpern/fancy-lashes-eyelash-glue-zid5210850001
    Allerdings empfehle ich einen anderen Kleber, der auch generell für alles genutzt werden kann, was man auf die Haut kleben möchte:
    https://kryolan-city.de/special-effects/klebemittel-entferner/klebemittel/689/mastix-in-pinselflasche-30ml
    --> Es kann sein, dass die Augen empfindlich reagieren. Kryolan hat auch einen Wimpernkleber im Angebot, den ich aber noch nicht getestet habe:
    https://kryolan-city.de/beauty-make-up/wimpern-kleber/wimpernkleber/1031/wimpernkleber-duo-gruen-5g



    Rouge & Bronzer

    Zum Konturieren des Gesichts, für einen Hauch Bräune und rosige Wangen kann man Fettschminke gut benutzen, die man z.B. mit einem Schwämmchen oder den Fingern aufträgt und verblendet. Allerdings ist das gar nicht so einfach, besonders weil die Fettschminke sehr farbintensiv ist.
    Einfach finde ich Puderprodukte, die man NACH dem Abpudern des Gesichts mit großen Pinseln aufträgt.
    Als Bronzer mag ich diesen hier gern, allein schon, weil die Packung sehr groß ist und der Inhalt lange reicht:
    https://www.essence.eu/de-de/face/contouring-bronzer/sun-club-matt-bronzing-powder-lighter-skin-zid8400920001
    Mein liebsten Rouges sind die von Sleek:
    https://www.mueller.de/p/sleek-blush-5546923192/#itemId=2328991


    Lippenstift & Lipgloss

    Lippenstifte gibt es unendlich viele gute. Wenn es sehr gut und lang halten soll, empfehle ich kussfeste Varianten. Dieser hier ist grandios, aber man darf sich nicht vermalen:
    https://www.manhattan.de/de/produkte/lippe/lips2last


    Lipglosse sind eine tolle Variante, um die Lippen voller erscheinen zu lassen und zum Glänzen zu bringen. Ein transparentes Lipgloss kann über jedem Lippenstift aufgetragen werden. Gut finde ich dieses:
    https://www.essence.eu/de-de/lippen/lipgloss/shine-shine-shine-lipgloss-zid2220420001


    Glitzer & Primer

    Gliiiitzer! Sobald es glamouröser oder märchenhafter wird, ist Glitzer immer ein willkommener Gast bei Bühnen-MakeUps. Schönes Glitzer gibt es zum Beispiel bei den Drogerie-Marken essence und Nyx.
    Letztere hat auch einen Glitter-Primer im Angebot, auf dem Glitzer sehr gut hält:
    https://www.nyxcosmetics.de/glitter-primer/800897846831.html


    Blut

    Mitunter kann man durchaus mal Blut auf der Bühne gebrauchen.

    Frisches, nasses, kalt aus allen Textilien auswaschbares Blut gibt's von BLUAT:
    https://www.facebook.com/bluat.kunstblut/

    Für getrocknete Schrammen und Schürfwunden ist dieses Produkt hier ein Traum:
    https://kryolan-city.de/special-effects/film-theaterblut/836/fresh-scratch-blutschorfeffekt-15-ml-abwaschbar
    Aufgetragen wird es am besten mit diesem Schwamm:
    https://kryolan-city.de/tools-accessoires/schminkschwaemme/114/stoppelschwamm-zur-vortaeuschung-einer-stoppelrasur-grob?c=60


    Glätteisen & Heizwickler

    Manchmal soll die Frisur doch etwas aufwändiger sein, z.B. weil man den Look eines bestimmten Jahrzehnts haben möchte.
    Als besonders praktisch erwiesen haben sich in diesem Fall schmale Glätteisen, mit denen man die Haare sowohl glätten als auch mit gekonnter Handhabung zu Locken oder Wellen formen kann. Passende Anleitungen gibt es auf Youtube.
    Ebenfalls sehr praktisch sind Heizwickler. Die Wickler werden getragen bis sie abgekühlt sind und die Locken bzw. Wellen halten je nach Haarlänge recht lange. Am besten eignen sich Sets aus möglichst vielen Wicklern unterschiedlicher Größe.
    Wichtig: Die Strähnen vorher mit Hitzeschutzspray einsprühen!



    Viel Spaß beim Schminken und Frisieren!


    Kostüminspiration: Die Mode des letzten Jahrhunderts


    Im letzten Jahrhundert hat die Mode besonders starke und schnelle Veränderungen mitgemacht. Durch den Einzug der Fotografie als Massenprodukt haben die meisten von uns ganz bestimmte Bilder im Kopf, wenn sie an ein bestimmtes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts denken. Und darüber hinaus.

    In meiner Theaterarbeit wird manchmal die Entscheidung gefällt, auf der Bühne ein bestimmtes Jahrzehnt (oder mehrere) zu zeigen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Manchmal ist das Stück, das gespielt wird, aus einer bestimmten Zeit und die Spieler möchten es in dieser Zeit lassen. Manchmal hat man aber auch Lust auf bestimmte Kleidung oder einen überraschenden Look, der im Gegensatz zur Entstehungszeit des Stückes steht.
    Egal, wie die Entscheidung entstanden ist: das gewünschte Jahrzehnt muss möglichst gut für das Publikum erkennbar sein. Das funktioniert durch alle zeitweisenden Elemente, die die Sinne ansprechen, im Theater hauptsächlich das Sehen und das Hören. Zum einen kann man über die Musik sehr einfach ein bestimmtes Jahrzehnt andeuten, zum anderen natürlich über das Bühnenbild und vor allem die Kostüme inklusive MakeUp und Haarstyling.


    Googelt man nach Kleidung aus einem bestimmten Jahrzehnt, werden einem sehr schnell Faschingskostüme angezeigt. Diese überzeichnen bestimmte wenige Elemente der Zeit, sind farblich in der Regel nicht korrekt und wirken wie eine Karikatur.
    Um authentischere Outfits zu kreieren, lohnt es sich, Fotos aus dem jeweiligen Jahrzehnt zu studieren und diese Outfits mit neuer oder auch originaler Vintage-Kleidung nachzustylen.

    Mein aktueller Gruppendrang-Kurs möchte in seinem Stück mit den Outfits an ganz viele verschiedene Jahrzehnte erinnern und ich habe als Inspiration verschiedene Pinterest-Boards erstellt.
    Wenn also auch ihr neugierig seid und Bilder sucht, schaut hier rein:


    1910

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-1910er-jahre/


    1920

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-20er-jahre/

    1930

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-30er-jahre/


    1940

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-40er-jahre/


    1950

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-50er-jahre/


    1960

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-60er-jahre/


    1970

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-70er-jahre/


    1980

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-80er-jahre/


    1990

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-90er-jahre/


    2000

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-2000er-jahre/


    2010 bis heute

    https://www.pinterest.de/sarahbansemertheater/inspiration-2010er-jahre/




    Wenn ihr Looks umsetzt oder weitere Pins habt, freue ich mich sehr über Fotos und Links. Ich wünsche viel Spaß beim Nachstylen!



    Mittwoch, 24. Juli 2019

    #monthlyfavourites – Juli-Lieblinge


    Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Juli!




    Zum Arbeiten

    Mein Mann hat mich diesen Monat mit einem neuen Handy-Ladekabel überrascht, das ausnahmsweise mal so richtig fest und robust ist. Mein vorheriges Kabel war nur noch ein einziges Flickwerk aus gebrochenem Kabel und Gaffa-Tape. Das neue liebe ich jetzt heiß und innig und benutze es jeden Tag.

    Im Januar hatte mir meine Kollegin und Freundin Katja einen rosafarbenen Kugelschreiber in Astronautenform geschenkt. Nun war nach intensiver Benutzung die Mine alle. Da ich diesen Kugelschreiber LIEBE, habe ich Kugelschreiberminen gekauft. Allerdings erst die falschen, die ich hoffentlich ein andermal einsetzen kann. Die aus Metall passen nun endlich ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Aber er schreibt!

     

    Zum Aufhübschen

    Bei meinen letzten Sandalen hat sich leider die Innensohle gelöst, und ich bin mir unsicher, ob da beim Schuster noch was zu machen ist, ich werde sie aber bald hinbringen. Da ich aber sowieso noch ein zweites flaches Paar Sandalen zum Wechseln habe wollte, habe ich ein bißchen gesucht und diese extreeeem bequemen Sandalen im Sale bei Deichmann gefunden.

    Weiter geht es mit selbstgemachter Kosmetik: ganz frisch ist dieser Lippenbalsam mit Mandarinenduft entstanden.

    Kleiderkreisel war wieder mein Freund und ich habe die goldenen Sonnenstecker und die bunten Creolen gekauft.

    Passend zu den Ohrsteckern konnte ich dann im Laden nicht an diesen Klebetattoos vorbeigehen. Sommerzeit ist Klebetattoo-Zeit.:)




    Zum Lesen

    Ein guter Lesemonat war und ist der Juli!
    Aus dem öffentlichen Bücherschrank habe ich dieses entzückende Kinderbuch mit überraschend bewegenden Geschichten.

    Mit Petros Markaris ging es nach letztem Monat gleich weiter, dieses Mal ein Roman, der ein irgendwie deprimierendes Ende hat. Ausnahmsweise das einzige neu gekaufte Buch in diesem Monat.

    Nachdem ich letzten Monat die Serie "The Terror" geguckt habe, die mich sehr beschäftigt und für den dritten Teil meiner Meerestrilogie inspiriert hat, muss ich nun endlich diesen riesigen Wälzer lesen, den ich gebraucht auf Deutsch auf ebay gefunden hab.




    Zum Essen

    Seit Anfang Juni mache ich einen Keramik-Kurs, der mich manchmal etwas Nerven kostet (s. Status-Artikel in der Stöber-Kategorie), aber mir trotzdem große Freude macht. Ich werde langsam besser im Drehen und bis jetzt habe ich schon vier kleine Schalen und Becher gemacht. Drei davon sind Geschenke, aber die vierte ist für mich selbst. Ich bin ganz verliebt in dieses Schälchen mit den beiden Möwen.




    Zum Stöbern

    Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:



    Zum Hören

    Im Kopf habe ich einen Elektro-Track, der bei den Proben der Vorspieler gerade viel zum Einsatz kommt:

    https://www.youtube.com/watch?v=-PM-dUukB0g





    Zum Anschauen

    Und natürlich gibt es auch diesen Monat schöne "Fernseh"-Tipps!


    Ich habe zwar die 7. Staffel Suits und die 3. Staffel Jessica Jones geguckt, aber beides hat mich nicht umgehauen. War einfach okay.

    Aber es gibt ja auch noch eine neue Staffel "Queer Eye" auf Netflix, die ich gerade sehe. Einige Folgen sind wirklich süß, besonders die mit Kenny und seinem Hund:
    https://www.youtube.com/watch?v=eoNO6yeKGis

    RuPauls DragRace AllStars 3 konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, denn eine meiner Lieblings-Drag Queens – Manila Luzon – ist dabei:
    https://www.youtube.com/watch?v=-ylXgd08P-Q

    Dienstag, 2. Juli 2019

    Status & ... Geduld



    Hiermit eröffne ich eine neue Blogreihe: die Kategorie "Status & ..."

    In dieser Kategorie werden die nächsten Monate unterschiedliche Artikel erscheinen, die das Thema Status in Kontext zu anderen Themen setzen und erklären, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

    Seit meiner Ausbildung bin ich vom Thema Status angefixt und habe es zu einem meiner Schwerpunkte in meiner Arbeit gemacht.
    Ich spreche auch gern von StatusVERHALTEN, weil es für mich einfach eine große Summe von Statushandlungen sind, die oft und schnell wechseln und eine lebendige Kommunikation ausmachen.
    Auf meiner Website beschreibe ich ausführlich, was damit gemeint ist:
    https://www.sarah-bansemer.de/status

    Auch auf meinem Blog gab es schon Artikel zum Thema:
    Diese neue Kategorie soll Status weiter fassen und mit anderen Themen kombinieren. Und untersuchen, wo überall im Alltag, in der Arbeit, in Theorie und Praxis, in den sozialen Medien, zwischen den Geschlechtern etc. Status ein Thema ist. Spoiler: überall!
    Ich freu mich drauf, die Gedanken fließen zu lassen. Wenn ihr Themen habt, zu denen ihr gern meinen Status-Senf dazu haben wollt – immer her damit! Einfach in die Kommentare oder mich persönlich anschreiben.

    Los geht's heute mit dem Thema "Status & ... Geduld". Ganz eigennützig aus aktuellem Anlass.
    Seit einem Monat nehme ich an einem wöchentlichen Keramikkurs teil. Dort lerne ich das Drehen von Alltagskeramik, also Schalen, Tassen, Becher, Teller usw.
    Vorher habe ich schon zwei Wochenendworkshops zu dem Thema besucht, hatte also schon ein bißchen Vorerfahrung. Die Wochenendworkshops waren in einer anderen Keramikwerkstatt, es sind also zwei unterschiedliche Lehrerinnen. Und WIE unterschiedlich sie sind!


    Die Töpferin von den Wochenendworkshops ist als Lehrerin eher der Laissez-faire-Typ. Sie lässt ihren Teilnehmern viel Raum zum Ausprobieren und greift nur wenig in den Entstehungs-Prozess ein. Dieser Typ entspricht auch meiner eigenen Lehrpersönlichkeit in meiner Theaterarbeit. Raum geben, Fehler machen lassen, aber als sicherer Felsen vor allzu schlimmen Katastrophen bewahren. Wenn jemand nicht mehr weiter weiß, mit Tipps und Tricks zur Seite stehen.
    Der Vorteil: Man hat viel Freiheit, sich auszuprobieren und eigene Fehler zu machen sowie einen eigenen Stil zu finden.
    Der Nachteil: Man lernt keine feste Methode kennen, sondern schustert sich selbst seine eigene Methode aus den Ratschlägen zusammen.


    Die Töpferin des wöchentlichen Kurses ist als Lehrerin eher der kontrollierende Typ. Sie guckt sehr genau, greift selbst viel ein, macht sehr viel vor und kontrolliert die Arbeit, damit keine Fehler entstehen. Sie hat einen festen Plan und eine feste Methode, die sie verfolgt und einem beibringt.
    Der Vorteil als Lernender: Man lernt eine genaue Methode und Technik kennen, die man dann einfach nur wiederholen muss.
    Der Nachteil: Man hat wenig Möglichkeiten, Fehler zu machen, sich selbst auszuprobieren und eigene Lösungen zu finden.

    Unsere Lehrstile, die wir innehaben, beinhalten auch Statushandlungen. Grundsätzlich gilt: Der Hochstatus nimmt sich Raum, der Tiefstatus gibt Raum – mit dem Körper, im realen Raum und in der Zeit.

    Als Laissez-faire-Lehrer gebe ich Raum, gehe also selbst in einen tieferen Status und erhöhe dadurch mein Gegenüber. Der Lernende hat mehr Raum und steigt dadurch im Status. So fühlt er sich auch. In den Momenten, in denen ich eingreife und Tipps gebe, erhöhe ich meinen Status und der meines Gegenübers sinkt. Ich nehme mir den Raum, als Lehrer wahrgenommen zu werden, als Respektsperson. Der Lernende bekommt in den diesen Momenten weniger Raum und nimmt sich zurück.

    Als kontrollierender Lehrer nehme ich mir Raum, gehe also selbst in einen höheren Status und erniedrige dadurch den meines Gegenübers. Der Lernende ist zurückgenommen und gibt mir Raum zum Erklären. Ich gebe die Handlungen vor und der Lernende folgt. Wenn ich dem Lernenden dann Zeit und Raum gebe, das Gelernte selbst auszuüben, erhöhe ich seinen Status und nehme selbst einen tieferen Status ein.

    Bei Statushandlungen geht es immer um ein Gleichgewicht. Je ausgeglichener die Status-Wippe ist, desto wohler fühlen sich die Handelnden. Dieses Gleichgewicht kann jedoch nur entstehen, wenn beide Seiten bereit sind, hohen und tiefen Status zu gleichen Teilen anzunehmen und zu zeigen.
    Im Fall der beiden Lehrertypen oben ist es spannend: Schaffen sie es, das nötige Gleichgewicht herzustellen? Können sie in den richtigen Momenten Raum geben oder Raum einnehmen?
    Und wie reagiert das Gegenüber? Denn dieses sensible Gleichgewicht funktioniert ja immer in Relation zum Anderen.

    Ich persönlich fühlte mich bei der Laissez-faire-Lehrerin wohler. Ich brauche stets viel Raum, um mich frei zu entfalten, bin eher ein distanzierter Typ, der gern für sich allein arbeitet. Gern lasse ich mir Tricks und Kniffe zeigen, aber nur, wenn ich der Meinung bin, die Hilfe gerade zu brauchen. Genauer gesagt: wenn ich darum bitte. Eingriffe und Hinweise, um die ich nicht explizit gebeten habe, empfinde ich schnell als Bevormundung und Einengung. Ich möchte Fehler machen dürfen, für mich selbst. Ich möchte Unsinn machen, gegen die Regeln verstoßen, austesten, was alles geht. Auch auf die Gefahr hin, dass ich dabei mein eigenes Werk ruiniere.
    Der erste Monat im neuen Kurs war nicht einfach. Meine Lehrerin ist eher der Micro-Manager und ihrem Adlerauge entgeht nichts. Sie greift schnell ein und erlaubt mir teilweise nicht, bestimmte Schritte selbst zu machen. Sie möchte, dass ich es richtig mache, nach Protokoll. Es sollen keine Fehler entstehen, das fertige Produkt soll perfekt sein.
    Gerade in handwerklich-künstlerischer Sicht ist das für mich schwer auszuhalten. Greift jemand in mein Werk ein und fasst es an, so ist es in dem Moment nicht mehr mein eigenes Werk. Jeder Pinselstrich, den eine andere Person für mich macht, jede von anderer Hand aufgenommene Strickmasche und jeder fremde Fingerdruck an meiner Schale auf der Drehscheibe macht aus meinem eigenen Projekt ein gemeinsames. Aber ich möchte nicht immer gemeinsame Projekte machen. Ich möchte auch alleinige Projekte machen. Sehr oft sogar.
    Jeder Termin war deshalb eine Geduldsprobe für meine Nerven. Schon ab dem zweiten Termin machte ich heimlich – wenn sie gerade nicht hinsah – bestimmte Arbeitsschritte ohne ihre Erlaubnis abzuwarten. Mein innerer Rebell erwachte in diesen Augenblicken. Nach diesen kurzen rebellischen Ausbrüchen schaffte ich es wieder, mich in Geduld zu üben und auf ihr kritisches Auge zu warten.

    Beim letzten Termin saß sie in der Nähe, half einer anderen Teilnehmerin des Kurses beim Drehen einer Schale und schielte ständig zu mir herüber. An diesem Tag bemalte ich meine Gefäße, die ich (bzw. "wir") die letzten Termine gedreht habe. Da ich sehr vertieft war und viel Erfahrung im Malen habe, konnte sie mir nicht helfen. Es gab einfach keine Gelegenheit für sie, in meine Arbeit einzugreifen, sich Raum zu nehmen. Sie musste Geduld haben. Viel Geduld. Das machte sie nervös, das spürte ich. Denn Geduld fällt in den Bereich der Tiefstatus-Handlungen. Geduld bedeutet, dass ich warten kann, bis sich für mich wieder Raum öffnet bzw. bis ich mir wieder Raum nehmen kann.

    Und ich dachte, dass dieser Kurs für uns beide eine wunderbare Übung in Geduld ist. Für mich das Ertragen des Eingriffs in meinen Raum. Für sie das Ertragen eines mitunter schon ausgefüllten Raumes, in dem manchmal kein Platz für sie ist.


    Wie geht es euch mit der Geduld und den verschiedenen Lehrertypen? Was braucht ihr und womit fühlt ihr euch wohl? Wie lernt ihr am besten?

    Mittwoch, 26. Juni 2019

    #monthlyfavourites – Juni-Lieblinge


    Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Juni!




    Zum Arbeiten

    Im neuen Gruppendrang-Kurs kamen zum Kennenlernen endlich mal wieder die Tennisbälle zum Einsatz. Und ebenso die kleinen Zettel, die für Improübungen zum Thema "Emotion" genutzt wurden. Sie reiße oder schneide ich aus Schmierpapier zurecht. Im Sinne der Wiederverwertung hebe ich jegliche Ausdrucke oder auch teilweise Rechnungen o.ä. auf, die auf einer Seite unbedruckt sind, und nutze sie in meiner Theaterarbeit. So spare ich mir das Neukaufen von PostIts, Moderierkärtchen und anderen Wegwerf-Papierprodukten.

     

    Zum Aufhübschen

    Sommerzeit heißt wenig MakeUp. Meine eher fettige Haut glänzt im Sommer besonders und obwohl immer geraten wird, bei fettiger Haut Puderprodukte zu benutzen, tendiere ich eher zu cremigen oder geligen Texturen, weil sie mehr zu dem "erhitzten" Look passen und auf der Haut dann keine komischen Flecken bilden. Ich wollte es etwas farbenfroh haben und habe mir vier sehr farbintensive Gel-Lidschatten auf Kleiderkreisel gekauft, die teilweise metallisch glänzen und teilweise glitzern. Jede Farbe gehört übrigens zu einem Disney-Bösewicht, hehe.

    Auch am Kopf wird geglitzert, mit bunten Spangen von Tiger.

    Außerdem sind eine dünne, helle Bluse mit metallischen Streifen (C&A) sowie ein Männerhemd aus den 80ern (Kleiderkreisel) in meinen Kleiderschrank eingezogen. Zusammen mit zwei neuen Leinenhosen sind sie ein super Grundstock für die Sommergarderobe, die nach meiner großen Kleiderschrankaktion etwas ausgedünnt war.

    Zero Waste ist natürlich auch diesen Monat Thema und ich habe mich auf Wunsch meines Mannes zum ersten Mal an selbstgemachtes Duschbad gewagt. Ist gar nicht schwer und funktioniert gut.



    Zum Lesen

    Endlich, endlich wieder Petros Markaris, einer meiner Lieblinge. Dieses Mal ein Buch voller Kurzgeschichten, die mal in Griechenland, mal in Istanbul oder in Deutschland spielen. Es geht um Griechen, Türken, Deutsche, Armenier, Einwanderer und Auswanderer und immer um Kriminalfälle.




    Zum Essen

    Nach meinem ersten Keramikworkshop im letzten Jahr folgte nun ein zweiter im Mai. Diesen Monat waren die neuen Stücke dann fertig gebrannt, glasiert und bereit zum Abholen. Seitdem beinhaltet mein Küchenschrank zehn neue, selbstgefertige Stücke, mehrere Becher und Tassen, kleine Schalen und kleine Teller. Die oben abgebildeten Stücke habe ich besonders ins Herz geschlossen.
    Ich bin so begeistert, dass ich momentan bei einer anderen Keramikerin einen regelmäßigen Kurs mache, bis Ende August vermutlich.

    In Berlin ist es heiß, heiß, heiß und das heißt fast jeden Tag Eis, Eis, Eis. Am allerliebsten BumBum!




    Zum Stöbern

    Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:



    Zum Hören


    Passend zum Wetter höre ich gerade ständig den Soundtrack des DDR-Films "Heisser Sommer":
    https://www.youtube.com/watch?v=Djf5uOkmhSc

    Ein weiterer Klassiker in jedem Sommer ist bei mir immer "Buena Vista Social Club":
    https://www.youtube.com/watch?v=JNYOVEXJBBM


    Und noch ein toller Podcast-Tip: Rice and Shine!
    https://riceandshine.podigee.io/





    Zum Anschauen

    Achtung, haltet euch fest, diese Kategorie wird supervoll! Ich habe diesen Monat gefühlt nichts anderes gemacht als Filme und Serien zu gucken, deshalb gibt es geschlagene 9 Tipps!

    Los gehts mit der 2. (und ich denke mal letzten) Staffel von "Killing Eve", einer der besten Serien seit langem:
    https://www.youtube.com/watch?v=XeBdpe49g7o

    Weiter mit der nicht ganz so guten, aber durch David Tennant einfach dennoch sehenswerten Serie "Good Omens" (auf amazonPrime):
    https://www.youtube.com/watch?v=hUJoR4vlIIs

    Dann gibt es noch die wirklich tolle zweite Staffel von "American Gods" (auf amazonPrime):
    https://www.youtube.com/watch?v=5xBezGRPUR4


    Black Mirror hat eine neue Staffel! Mit Andrew Scott!!!
    https://www.youtube.com/watch?v=2bVik34nWws

    Science Fiction pur gibt es in der Serie "Electric Dreams" (auf amazonPrime), in der Geschichten von Philipp K. Dick umgesetzt werden. Die einzelnen Geschichten sind sehr wechselhaft, mal toll, mal naja. Aber viele, tolle Schauspieler und geniale Sets:
    https://www.youtube.com/watch?v=RtX_LVwEJhA

    Auch ein Film hat sich in die Liste geschlichen, nämlich "Mario", eine Schweizer Produktion (auf Netflix) über eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern in einer Fußballmannschaft. Super interessant, intensiv und auch deprimierend.
    https://www.youtube.com/watch?v=iIIQtnIiXU0

    Richtig lustig hingegen ist die Serie "What We Do In The Shadows", die sich am gleichnamigen Film orientiert:
    https://www.youtube.com/watch?v=mfBbSwX6kEk

    Richtig heftig und mich extrem gedanklich beschäftigend ist "The Terror" (auf amazonPrime):
    https://www.youtube.com/watch?v=pjq7Gl_hhPY

    Zum Schluss noch ein interessantes Youtube-Video – muss ja auch mal sein:
    https://www.youtube.com/watch?v=mUqeBMP8nEg

    Mittwoch, 29. Mai 2019

    #monthlyfavourites – Mai-Lieblinge


    Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Mai!




    Zum Arbeiten

    Mit dem herannahenden Sommer kommt das Sommerloch und somit auch die Zeit der Fortbildung. Wenn ich keine Workshops oder Seminare besuche, nutze ich im Sommer immer die Zeit, um mal endlich ein bißchen Fachliteratur zu lesen. Dieses Buch steht schon seit Jahren im Schrank und jetzt habe ich es endlich über die ersten 3 Seiten hinausgeschafft. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halte. Die Textbeispiele sind schrecklich hölzern und lebensfern, so spricht kein normaler Mensch. Es könnte aber auch einfach schlecht übersetzt sein, ich weiß es nicht. Ich werde mal weiterlesen und vielleicht später nochmal berichten.

     

    Zum Aufhübschen

    Wie ihr ja in den letzten Favoriten-Posts schon mitgekriegt habt, versuche ich nach und nach viele Pflegeprodukte durch plastikfreie Alternativen zu ersetzen. Das dauert natürlich ein bißchen, weil ich die ganzen Produkte, die ich noch auf Vorrat habe, erst aufbrauchen muss. Zudem experimentiere ich mit der selbstgemachten Kosmetik ein bißchen herum bis ich eine perfekte Lösung finde. Ein Rezept für das perfekte Deo habe ich jetzt endlich gefunden: https://www.mix-dich-gluecklich.de/festes-deo/
    Zur Form: Meine Mutter hat mir zu Ostern eine Eiswürfelform mit Blumen-, Schmetterlings- und Käfermotiven geschenkt, die ich nun zum Gießen für feste Kosmetikprodukte verwende. Ansonsten eignen sich auch alle möglichen anderen Silikonformen, z.B. Muffinförmchen. Ich bewahre das Deo in einer kleinen Metalldose im Kühlschrank auf, so wird es nicht weich, wenn die Temperaturen heißer werden und ist gleichzeitig schön erfrischend. Ich habe andere Duftöle als im Rezept verwendet, nämlich Zitrone, Mandarine und Zitronengras.
    Noch mehr Kosmetik-Rezepte findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board: https://www.pinterest.de/sbansemer/salben-cremes-mehr/
    Manche davon habe ich schon ausprobiert, den Großteil aber (noch) nicht.

    Außerdem habe ich mir waschbare Abschminkpads aus Baumwolle gekauft. Ich kriege sie nicht lupenrein sauber, aber für den privaten Hausgebrauch stört mich das nicht. Ich habe sie bei Amazon gefunden, meine sind von heikii.

    Bei Schminke kann (und will) ich Plastik (noch) nicht umgehen und habe mich in die kleine Lidschattenpalette von M.A.C. verliebt, aus der Rocky Horror Special Edition. Ich habe die Palette bei Kleiderkreisel gefunden und finde schön, dass es neutrale, universell einsetzbare Farbtöne sind. Perfekt für Reisen!

    Ebenfalls von Kleiderkreisel sind die dazu passenden Rocky Horror Show Pins, die ich zurzeit an meinen Sommerjacken trage, sowie die "Korallen"kette aus Metall. Letztere hatte ich beim Spazierengehen am Hals einer Frau gesehen und dann gleich Kleiderkreisel abgegrast bis ich fündig wurde. Dort findet man wirklich alles!



    Zum Lesen

    Was tut man nicht alles für die Kunst? Die Genossenschaft plant eine Trash-Lesung und dafür habe ich es geschafft, einen kompletten Groschenroman zu lesen. Er ist so schön cringy, dass er mit in die Favoriten musste.




    Zum Essen

    Es ist wieder Zeit für Eistee-Sirup! Den habe ich für meine Jubiläumsfeier Anfang Mai in Massen gekocht und den fertigen Eistee dann in diesem genialen, riesigen Getränke-Spender kredenzt, der  bei den Favoriten nicht mit auf's Bild gepasst hat: Klick!
    Ebenfalls großer Favorit ist diese Glaskaraffe von IKEA, von denen ich zwei gekauft hab, ebenfalls für besagte Feier. Jetzt bin ich für den Sommer und alle nächsten Events gerüstet.

    Bei Edeka habe ich eine TropiFrutti-Imitation entdeckt, die echt lecker ist – meine Lieblingssüßigkeit im Mai.




    Zum Stöbern

    Und dazu wie immer ein paar tolle Artikel, die mich diesen Monat begeistert haben:



    Zum Hören

    Ich feier gerade diese zwei Songs:

    https://www.youtube.com/watch?v=l-O5IHVhWj0

    https://www.youtube.com/watch?v=ORroLqHB_XM

    Den Podcast mit David Tennant habe ich schon einmal vorgestellt, aber diese Folge hier fand ich besonders toll. I loooove Whoopi!
    https://play.acast.com/s/davidtennant/whoopigoldberg




    Zum Anschauen

    Highlight des Monats war "The Avengers: End Game". Ich habe wahnsinnig geweint bei diesem Film – er ist einfach total bewegend und traurig und schön:
    https://www.youtube.com/watch?v=TcMBFSGVi1c

    Wer es noch nicht gesehen hat, sollte unbedingt Fleabag gucken:
    https://www.youtube.com/watch?v=eac6Ss9rWKw
    Staffel 2 ist sogar noch toller:
    https://www.youtube.com/watch?v=aX2ViKQFL_k

    Ebenfalls sehr unterhalten wurde ich diesen Monat von der Serie "Deep Space Nine":
    https://www.youtube.com/watch?v=_s-nDssQRtI

    Endlich habe ich auch wieder ein Wochenende Keramik gemacht und mein Mann hat mir später den Link zu diesem Video geschickt – so genial:
    https://www.youtube.com/watch?v=lHEf7Vh3UIA

    Donnerstag, 16. Mai 2019

    10 Jahre Theater – Meine liebsten Inszenierungen

    Dieser Monat ist mein Jubiläumsmonat. Vor 10 Jahren habe ich mit meiner Theaterarbeit angefangen. Eine lange Zeit voller einzigartiger Momente und voller grandioser Inszenierungen.
    Bisher habe ich schon 23 berufliche Inszenierungen hinter mir und bin zur Zeit in Nummer 24 und 25 involviert, Nummer 26 beginnt in den nächsten Wochen.

    Privat gab es noch weitere 12 Inszenierungen, Nummer 13 und 14 werden dieses Jahr hinzukommen.

    Jede einzelne Inszenierung ist mir ans Herz gewachsen, aber es gab ein paar, die ich besonders gern mochte – weil sie ganz neu waren, weil sie eine besondere Stimmung hatten, weil sie viel Spaß gemacht haben oder endlich die Umsetzung eines Traumes waren.

    Heute stelle ich euch meine momentan acht liebsten Inszenierungen aus den vergangenen 10 Jahren vor:


    Lysistrate


    Die Theatergruppe Vorspiel gründete ich zwei Monate nach meiner ersten Gruppe (die Großstadtfenster) und ihr erstes Stück war "Lysistrate" von Aristophanes. Der Plot hat perfekt zur versauten Stimmung der Gruppe gepasst und die Inszenierung war wegen ihres Ideenreichtums, der Gesangseinlage und der berühmt-berüchtigen Orgie am Schluss ein Highlight für mich. Hier gibt's noch ein paar Probenbilder:
    https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=224984844181747

    Die Gruppe Vorspiel auf Facebook: https://www.facebook.com/TheatergruppeVorspiel/



    Meister & Margarita


    Auch die dritte Inszenierung der Theatergruppe Vorspiel gehört zu meinen Lieblingsstücken. Der Vorschlag, diesen dicken Roman zu inszenieren, war ich erst mal etwas erschlagen, aber ich mache ja jede Herausforderung mit. Zum Glück! Bis heute ist "Meister & Margarita" eines der stimmungsvollsten Stücke, die die Vorspieler auf die Bühne gebracht haben. Melancholische russische Musik, Kostüme im Stil der 30er-40er Jahre sowie ein ungewöhnlicher, großzügiger Bühnenraum und eine tolle Beleuchtung haben die Zuschauer in diese absurde Welt hineingezogen.
    Noch mehr Fotos? Bitteschön:
    https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=543315105682051




    kitchen aid


    Am Ende meiner Ausbildung haben meine Kollegin Anke Beutel und ich eine gemeinsame Abschluss-Doppelinszenierung auf die Bühne gebracht. Wobei: eigentlich war es keine Bühne, sondern eine Küchenzeile, die wir zur Bühne umfunktioniert haben. Zwei ganz eigene Inszenierungen ergaben ein großes Ganzes, das durch die Musik lebte und ganz ohne Worte auskam. Die Geschichten waren berührend und unterhaltsam und ich konnte mich endlich mal im Objekttheater ausprobieren.
    Ich liebe die Inszenierung so sehr, dass ich sie gern noch einmal (in neuer Besetzung?) auf die Bühne bringen würde.



    Top Dogs


    Die Vorspieler haben mit "Top Dogs" erstmalig eine sehr moderne Inszenierung erarbeitet, sowohl thematisch als auch formal. Die ungewöhnliche Form ohne festen Handlungsstrang, die Business-Outfits und die abstrakten Elemente in Form von chorischen Szenen, Kampfchoreographie, Papierfliegern und Zeitlupenwettlauf erschufen eine ganz dichte Stimmung.

    Fotogalerie:
    https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=810124899001069

    Kleine Info: Mit ihrer neuesten Inszenierung gehen die Vorspieler in eine ähnliche Richtung.



    Wer zuletzt lacht



    Vor ein paar Jahren erschuf ich das Konzept GRUPPENDRANG und der erste Kurs wagte sich an Shakespeares "Titus Andronicus". Die Gruppe war offen für Experimente und aus dem blutigen Drama wurde eine grausam-lustige Spielshow voller willkürlicher Entscheidungen, genialer Special Effects und viel Blut und Splatter. Die Planung der blutigen Effekte war ein wirklich großer Spaß und eine tolle Herausforderung. Gern mehr davon!

    Die Splattereffekte werden in diesem Spielzeitmagazin noch mal genauer erklärt:
    https://www.sarah-bansemer.de/file/225




    Ernst


    Kostüme und Maske sind ja mein Steckenpferd. Umso begeisterter war ich, als die Vorspieler sich entschieden, ihre Inszenierung "Ernst" im Stil der 80er Jahre auszurichten. Und nicht nur das: 80er in Pastell und Weiß. Eine Herausforderung, die wir wirklich toll gemeistert haben. Die Spieler sahen fantastisch aus mit ihren High Heels, hochgekrempelten Miami-Vice-Anzügen und Big Hair. Daran konnte ich mich gar nicht sattsehen. Zudem ist die Stückvorlage von Oscar Wilde eines meiner absoluten Lieblingstheaterstücke.
    Mehr Fotos gibt's hier:
    https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=1060895503924006
    Kleine Info:
    Auch in "Die zweite Palme links" wurde tolles Mode-Jahrzehnt bedient – die 60er Jahre! --> Klick!



    Eins, Zwei, Drei


    Die erste Inszenierung des Hörspiel-Theater-Quartetts "Die Genossenschaft" war die Bühnenadaption des Filmlassikers "Eins, Zwei, Drei". Diese Inszenierung ist UN-FASS-BAR lustig!
    Ich liebe, liebe, liebe sie und kann es nicht erwarten, sie mit meinen Genossen wieder auferstehen zu lassen.

    In mehreren Spielzeitmagazinen habe ich die Inszenierung vorgestellt, schaut mal rein:
    https://www.sarah-bansemer.de/file/225 – Vorstellung der einzelnen Mitspieler
    https://www.sarah-bansemer.de/file/228 – Backstage- & Bühnenfotos

    "Die Genossenschaft" ist auch auf Facebook: https://www.facebook.com/GenossenschaftBerlin/
    Kleine Info: Am 17. August könnt ihr uns wieder auf der Bühne erleben – mit einer Trash-Lesung!



    Meeres-Trilogie


    Ich kann mich für keinen Teil meiner Meeres-Trilogie entscheiden, denn sie ist für mich eine Einheit. Mit meinem Alter-Ego "Orangeplaty" habe ich eine Form des Solo-Theaters gefunden, die mir komplett entspricht. Die ersten beiden Teile der Meeres-Trilogie zeigen ganz unterschiedliche Charaktere: die mystisch-traurige "Undine" und den/die fanatische "Nehab". In jedem der beiden Teile stecken Herzblut und meine eigene Handschrift und deshalb mag ich sie so gern. Teil 3 werde ich genauso mögen, da bin ich mir sicher.
    Mehr Bilder findet ihr auf dem Blog "Orangeplaty": https://orangeplaty-berlin.blogspot.com/