Sonntag, 30. Mai 2021

Corona-Theatertagebuch – Woche 63

 



Dienstag:

Wenn eine Woche einen Tag später beginnt, bin ich immer total verwirrt. Aber dafür hatte ich ein paar sehr entspannte freie Tage mit Freundin-Besuch, Spaziergängen, Vogelsichtungen und lecker Essen.

Also startet die Woche dieses Mal mit Nick und Tanzeinlage:
https://www.youtube.com/watch?v=5LFOsUArlbI

Zum Mittagessen hat mein Mann selbstgemachte Pommes serviert und für meine Portion zwei kleine Dinos, einen Mond und einen Stern geschnitzt. Bester Mensch ever!!!

Mit meinem Freund Nils Holst noch ein Planungstreffen für unseren Workshop "Immer, Nie und Sowieso" – Status meets Transaktionsanalyse, den wir am Montag zusammen geben. Wir sind schon sehr aufgeregt und hoffen auf noch ein paar Teilnehmende.
Abends schaffe ich dann auch noch den digitalen Theaterbesuch bei der Abschlussinszenierung des TPZ Ruhr. Viele poetische Momente und dazu Raffaelo. Besser geht's ja nun nicht.


Mittwoch:

Diese Woche ist irgendwie viel zu tun. Ich tue mich manchmal schwer, strukturiert zu denken, dann fliegt einfach alles durcheinander durch den Kopf. Deshalb übe ich gerade wirklich eine Sache nach der anderen zu machen statt zehn Sachen gleichzeitig. Man kriegt ja so doch mehr geschafft.

Mit Vera bespreche ich unser LAG-Wochenende und somit den Start in die Abschlussinszenierung. Am Wochenende soll nämlich "das Schiff" auf die Schienen gelegt werden ... um dann ins Wasser gleiten zu können. Ich bin total gespannt, wie es wird. Die Raumsuche läuft noch.

So langsam tut sich auch mehr in Sachen Magazin bei meiner Mittwochs-Theatergruppe. Die ersten Beiträge trudeln ein und wir machen Pläne für's Layout und Design. Grafik ist ja voll mein Ding und ich freue mich sehr auf's Rumbasteln.

Freude des heutigen Abends: Wir haben eine Reise nach Rostock gebucht! Seit fast einem Jahr waren wir nicht dort und ich freue mich total, endlich wieder zwei Tage in meiner hoffentlich baldigen neuen Heimat zu verbringen.


Donnerstag:

Der Tag startet brav mit Yoga, auch wenn ich zu wenig geschlafen habe. Auch heute muss ich mich immer wieder zu Struktur und Nacheinander zwingen.

So langsam geht es auf in Richtung analoge Arbeit. Ich bin noch ein bißchen scheu und allzuviel darf man ja auch noch nicht, aber ab Juni werde ich mit Nick wieder draußen proben. Vielleicht machen wir dann noch einen weiteren Audiowalk ...?! Ich hätte Lust drauf und könnte mir das als Sommerprojekt durchaus vorstellen.
Ich kann mir vorstellen, dass es diesen Sommer viele Outdoor-Theaterprojekte geben wird. Bei mir allein vermutlich schon zwei bis drei. Mal sehen, was die Kolleg*innen alles so anstellen. Macht ihr etwas outdoor?

Kleine Erinnerung:
Der Live-Stream vom "Digital Accessibility Summit" ist noch online und sehr informativ.
https://digital-accessibility-summit.de/Webs/DAS/DE/AS/livestream/livestream-GBS-Schrift-buehne-2/livestream_node.html#stream
 
Gefühlt sind alle außer mir schon geimpft.😂 Aber ab 7. Juni fallen ja die Priorisierungen weg. Dann hoffe ich, irgendwie einen Impftermin ergattern zu können.
 
 
Freitag:

Wenn ihr heute Lust auf eine Herausforderung habt, empfehle ich euch das hier:
https://freddiemeter.withyoutube.com/
Ihr könnt testen, wie nah ihr stimmlich an Freddie Mercury herankommt. Hat mir viel Spaß gemacht und den Vormittag versüßt. Mein Highscore beim Singen von "Bohemian Rhapsody" war 69%.


Samstag:

Mit unseren angehenden Spielleiter*innen haben wir heute viel gebrainstormt und Ideen für die Abschlussinszenierung gesammelt. Als die Ideen vorgestellt wurden, entstanden bei mir gleich Bilder und Verknüpfungen im Kopf. Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Inszenieren und bin gespannt auf alles, was jetzt entsteht.
Momentan arbeiten wir noch hybrid, ich im digitalen und meine Kollegin Vera im analogen Raum, die Gruppe nach eigenem Interesse und eigenen Möglichkeiten aufgeteilt in die "Roomies" und "Zoomies".


Sonntag:

Zweiter Ausbildungstag voller Ausprobieren und Testen der gestern entstandenen Ideen. Müde, aber auch neugierig gehe ich in das Restwochenende und freue mich auf's Weiterarbeiten mit dem gesammelten Material.

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