Donnerstag, 16. Mai 2019

10 Jahre Theater – Meine liebsten Inszenierungen

Dieser Monat ist mein Jubiläumsmonat. Vor 10 Jahren habe ich mit meiner Theaterarbeit angefangen. Eine lange Zeit voller einzigartiger Momente und voller grandioser Inszenierungen.
Bisher habe ich schon 23 berufliche Inszenierungen hinter mir und bin zur Zeit in Nummer 24 und 25 involviert, Nummer 26 beginnt in den nächsten Wochen.

Privat gab es noch weitere 12 Inszenierungen, Nummer 13 und 14 werden dieses Jahr hinzukommen.

Jede einzelne Inszenierung ist mir ans Herz gewachsen, aber es gab ein paar, die ich besonders gern mochte – weil sie ganz neu waren, weil sie eine besondere Stimmung hatten, weil sie viel Spaß gemacht haben oder endlich die Umsetzung eines Traumes waren.

Heute stelle ich euch meine momentan acht liebsten Inszenierungen aus den vergangenen 10 Jahren vor:


Lysistrate


Die Theatergruppe Vorspiel gründete ich zwei Monate nach meiner ersten Gruppe (die Großstadtfenster) und ihr erstes Stück war "Lysistrate" von Aristophanes. Der Plot hat perfekt zur versauten Stimmung der Gruppe gepasst und die Inszenierung war wegen ihres Ideenreichtums, der Gesangseinlage und der berühmt-berüchtigen Orgie am Schluss ein Highlight für mich. Hier gibt's noch ein paar Probenbilder:
https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=224984844181747

Die Gruppe Vorspiel auf Facebook: https://www.facebook.com/TheatergruppeVorspiel/



Meister & Margarita


Auch die dritte Inszenierung der Theatergruppe Vorspiel gehört zu meinen Lieblingsstücken. Der Vorschlag, diesen dicken Roman zu inszenieren, war ich erst mal etwas erschlagen, aber ich mache ja jede Herausforderung mit. Zum Glück! Bis heute ist "Meister & Margarita" eines der stimmungsvollsten Stücke, die die Vorspieler auf die Bühne gebracht haben. Melancholische russische Musik, Kostüme im Stil der 30er-40er Jahre sowie ein ungewöhnlicher, großzügiger Bühnenraum und eine tolle Beleuchtung haben die Zuschauer in diese absurde Welt hineingezogen.
Noch mehr Fotos? Bitteschön:
https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=543315105682051




kitchen aid


Am Ende meiner Ausbildung haben meine Kollegin Anke Beutel und ich eine gemeinsame Abschluss-Doppelinszenierung auf die Bühne gebracht. Wobei: eigentlich war es keine Bühne, sondern eine Küchenzeile, die wir zur Bühne umfunktioniert haben. Zwei ganz eigene Inszenierungen ergaben ein großes Ganzes, das durch die Musik lebte und ganz ohne Worte auskam. Die Geschichten waren berührend und unterhaltsam und ich konnte mich endlich mal im Objekttheater ausprobieren.
Ich liebe die Inszenierung so sehr, dass ich sie gern noch einmal (in neuer Besetzung?) auf die Bühne bringen würde.



Top Dogs


Die Vorspieler haben mit "Top Dogs" erstmalig eine sehr moderne Inszenierung erarbeitet, sowohl thematisch als auch formal. Die ungewöhnliche Form ohne festen Handlungsstrang, die Business-Outfits und die abstrakten Elemente in Form von chorischen Szenen, Kampfchoreographie, Papierfliegern und Zeitlupenwettlauf erschufen eine ganz dichte Stimmung.

Fotogalerie:
https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=810124899001069

Kleine Info: Mit ihrer neuesten Inszenierung gehen die Vorspieler in eine ähnliche Richtung.



Wer zuletzt lacht



Vor ein paar Jahren erschuf ich das Konzept GRUPPENDRANG und der erste Kurs wagte sich an Shakespeares "Titus Andronicus". Die Gruppe war offen für Experimente und aus dem blutigen Drama wurde eine grausam-lustige Spielshow voller willkürlicher Entscheidungen, genialer Special Effects und viel Blut und Splatter. Die Planung der blutigen Effekte war ein wirklich großer Spaß und eine tolle Herausforderung. Gern mehr davon!

Die Splattereffekte werden in diesem Spielzeitmagazin noch mal genauer erklärt:
https://www.sarah-bansemer.de/file/225




Ernst


Kostüme und Maske sind ja mein Steckenpferd. Umso begeisterter war ich, als die Vorspieler sich entschieden, ihre Inszenierung "Ernst" im Stil der 80er Jahre auszurichten. Und nicht nur das: 80er in Pastell und Weiß. Eine Herausforderung, die wir wirklich toll gemeistert haben. Die Spieler sahen fantastisch aus mit ihren High Heels, hochgekrempelten Miami-Vice-Anzügen und Big Hair. Daran konnte ich mich gar nicht sattsehen. Zudem ist die Stückvorlage von Oscar Wilde eines meiner absoluten Lieblingstheaterstücke.
Mehr Fotos gibt's hier:
https://www.facebook.com/pg/TheatergruppeVorspiel/photos/?tab=album&album_id=1060895503924006
Kleine Info:
Auch in "Die zweite Palme links" wurde tolles Mode-Jahrzehnt bedient – die 60er Jahre! --> Klick!



Eins, Zwei, Drei


Die erste Inszenierung des Hörspiel-Theater-Quartetts "Die Genossenschaft" war die Bühnenadaption des Filmlassikers "Eins, Zwei, Drei". Diese Inszenierung ist UN-FASS-BAR lustig!
Ich liebe, liebe, liebe sie und kann es nicht erwarten, sie mit meinen Genossen wieder auferstehen zu lassen.

In mehreren Spielzeitmagazinen habe ich die Inszenierung vorgestellt, schaut mal rein:
https://www.sarah-bansemer.de/file/225 – Vorstellung der einzelnen Mitspieler
https://www.sarah-bansemer.de/file/228 – Backstage- & Bühnenfotos

"Die Genossenschaft" ist auch auf Facebook: https://www.facebook.com/GenossenschaftBerlin/
Kleine Info: Am 17. August könnt ihr uns wieder auf der Bühne erleben – mit einer Trash-Lesung!



Meeres-Trilogie


Ich kann mich für keinen Teil meiner Meeres-Trilogie entscheiden, denn sie ist für mich eine Einheit. Mit meinem Alter-Ego "Orangeplaty" habe ich eine Form des Solo-Theaters gefunden, die mir komplett entspricht. Die ersten beiden Teile der Meeres-Trilogie zeigen ganz unterschiedliche Charaktere: die mystisch-traurige "Undine" und den/die fanatische "Nehab". In jedem der beiden Teile stecken Herzblut und meine eigene Handschrift und deshalb mag ich sie so gern. Teil 3 werde ich genauso mögen, da bin ich mir sicher.
Mehr Bilder findet ihr auf dem Blog "Orangeplaty": https://orangeplaty-berlin.blogspot.com/

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