Freitag, 26. Oktober 2018

Theatertagebuch #6



Eine neue Woche, ein neues Theatertagebuch.



Freitag:

Ich war in Wien im Urlaub und ein bißchen Arbeit durfte gern dabei sein – in Form von Weiterbildung durch den Besuch des Theatermuseums. Ein Extra-Blogartikel dazu kommt noch.

Abends war ich wie in den letzten Jahren im Konzert "Hollywood in Vienna" im Wiener Konzerthaus. Geehrt wurde in diesem Jahr Filmkomponist Hans Zimmer. Und obwohl ich Jahre darauf gefiebert habe, dass endlich ER eingeladen wird, riss mich der Abend nicht mal ansatzweise so mit wie die Konzerte in früheren Jahren. Es ist nicht mehr das ursprüngliche Hollywood in Vienna, sondern hat sich gewandelt (und preis fast verdoppelt). Das ist okay, aber 2019 wird es erstmalig Zeit für eine Pause vom jährlichen Wiener Konzertbesuch. Dafür geht es mit Freunden nächsten Herbst an die Ostsee. Juhuuu!


Montag:

Es war ein dunkler, trüber Tag und beim Business Netzwerken in der Berliner Kaffeerösterei wollte es in dem sowieso schwach beleuchteten Raum gar nicht hell werden. Es waren eher weniger Teilnehmer vor Ort, was vielleicht an eben diesem Wetter liegt.
Dafür hatte ich einen sehr coolen Pitch vorbereitet, indem ich am Anfang mit voller Bühnenstimme aus meinem neuen Theaterstück "Nehab" zitierte. Da gab es so einige überraschte Gesichter und einige Komplimente, was mich total gefreut hat.

Den Rest des Tages war Home Office angesagt mit Shooting für die Monthly Favourites und Vorbereitung einiger neuer Blogartikel.



Dienstag:

Ein weiterer dunkler Tag im Home Office. Ein Tag, an dem der Kopf auf tausend Baustellen gleichzeitig wird, abgelenkt, verwirrrt, unkonzentriert hoch 10. Am Nachmittag gab es dann einen produktiven Moment, in dem ich meine Laterne für die "Nehab"-Inszenierung fertigbastelte und auch Fotos machte für einen passenden Blogbeitrag. Ihr könnt euch also auf ein neues #theatreDIY freuen.
Insgesamt ein anstrengender Tag, an dem der Wetterumschwung stimmungsmäßig deutlich wurde.



Mittwoch:

Die Sonne schien wieder und sofort hellte sich auch die Stimmung auf. Die Arbeit am Schreibtisch war produktiver und mittags ging es raus ins Meeet zu "Salz in der Suppe", einem superangenehmen, entspannten Netzwerkformat, bei man zusammen in der Küche sitzt, Suppe isst und quatscht. Wenn ihr auch mal kommen wollt, schaut hier mal rein: https://meeet.de/salz-in-der-suppe/

Am Abend war wieder Probe von "Einigermaßen ansehnlich" und die aktuellsten Orga-Sachen wurden besprochen, Eintrittspreise für die Aufführungen festgelegt und das Regie-Dramaturgie-Team hat ordentlich vorgelegt mit ihrer Arbeit. Die letzte halbe Stunde starteten wir noch mit ein paar Übungen in die Rollenarbeit und knüpfen nächste Woche dort an.
Was heißt Rollenarbeit? Dass man sich überlegt, wie die Figur, die man auf der Bühne spielt, gestaltet ist. Was denkt sie, wie ist sie drauf, was hat sie für eine Vergangenheit und Gegenwart, was für Beziehungen hat sie mit den anderen Figuren und ganz wichtig: wie bewegt sie sich, wie spricht sie, wie kommuniziert sie?



Donnerstag:

Seitdem es den neuen Feierabendkurs gibt, ist der Donnerstag der vollste Tag der Woche. Mein Plan für das kommende Jahr: den Donnerstag immer gut vorbereiten, um am Donnerstag selbst Homeoffice soweit wie möglich zu vermeiden und die wenige freie Zeit an dem Tag für mich selbst nutzen.
Das habe ich gestern erstaunlicherweise sogar halbwegs geschafft. Vormittags war ich beim Yoga, das das perfekte WarmUp für meine anschließende "Nehab"-Probe war. "Nehab" probe ich allein zu Hause, deshalb war es praktisch, dass ich an dem Tag sturmfreie Bude hatte und im Wohnzimmer rumschreien konnte.
Am späten Nachmittag war dann der erste offizielle Termin des neuen Feierabendkurses und es schnupperten noch vier neue Leute rein. Mal sehen, wer von denen beim Kurs fest mitmacht.
Am Abend waren dann die Vorspieler dran, in etwas kleinerer Besetzung, aber dafür recht produktiv. Es wurde nochmal seeeehr großzügig gestrichen und jetzt sind wir mit allen Streichungen im Stück durch. Juhuuu! Ich hoffe, dass sich das sehr positiv auf die Stücklänge auswirkt.



Freitag:

Der Vormittag war gefüllt mit einem wunderbaren Business Meet Up bei Barbara Fischer & Friends. Es waren viele Leute da, die ich kenne und schätze und auch neue beeindruckende Menschen. So liebe ich das Netzwerken!
Den Nachmittag verbrachte ich mit Vorbereitungen für mein Seminar zum Thema Körpersprache, dass ich nächsten Freitag in Kooperation mit dem Adolf-Althausen-Verein in einem Pflegeheim in Hamburg geben werde. Also Fachlektüre lesen, Übungen überlegen und zusammenstellen, passende Videos und Filme gucken.
Plan für den Abend: Probe und Mini-Fotoshooting für meine Premiere von "Nehab".




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