Freitag, 29. Dezember 2017

Jahresrückblick 2017



Ganz traditionell blicke ich am Ende des Jahres noch einmal zurück auf alles, was passiert ist.

Das Jahr 2017 begann schrecklich. Am 08. Januar starb meine Katze, in meinen Armen. Die Trauerarbeit war intensiv und anstrengend und dauerte Monate. Auch jetzt gibt es ab und zu Situationen, in denen ich an sie denken muss und die Tränen kommen. Aber das ist das Leben. Es ist nur dann erfüllt, wenn es auch Schmerz enthält.

Wenn ich jetzt in den Kalender schaue und auf den Januar 2017 gucke, bin ich ganz überrascht, was alles fast zeitgleich stattfand und dass das Leben dennoch einfach weiterging.

Es war ein Jahr mit Premieren:
  • für die Vorspieler kreierten Florian und ich erstmalig einen eigenen Musiktrack, unseren Werbe-Jingle für die fiktive Firma "Dreams Inc."
  • erstmalig machte ich eine Woche "Arbeitsurlaub", also quasi Workation an der Ostsee – Großartig!
  • zum ersten Mal wurde ich für einen Blog interviewt, bei der lieben Lydia von Büronymus – und interviewte sie ebenfalls
     
  • ich hielt meinen ersten Vortrag in diesem Jahr (Thema "Lampenfieber") – und vor wenigen Wochen gleich meinen zweiten (Thema "Statusverhalten in der digitalen Welt")

Somit vertieften sich auch gleich die ersten Netzwerkkontakte, die ich auf Barcamps gesammelt hatte. Es wurde einander besucht, interviewt und gemeinsame Workshops geplant. Endlich entstand die Art von Netzwerk, die ich mir gewünscht habe.

Insgesamt würde ich es das Jahr des Netzwerkens nennen. Ich fand heraus, welche Netzwerkformate mir am meisten Spaß machen und besuchte zuerst intrinsify.me Meet Ups, wo ich den wunderbaren Michael Schiller kennenlernte, einen meiner liebsten Kontakte in 2017.
Weiterhin war ich bei den Powerfrauen, hatte Spaß beim "Salz in der Suppe" im Meeet, wo ich Sylvia von Froreich traf, mit der ich immer mal wieder gern im Café sitze und über Selbstverantwortung rede.
Als letztes und gleichzeitig intensivstes Netzwerkevent kam das Business Netzwerken Berlin dazu.
Hier lernte ich so viele tolle Leute kennen, wie z.B. Barbara Fischer, Felix Behm, Dorothea Hegele und Karin Rasmussen, mit der ich vielleicht im neuen Jahr zusammenarbeite. Ich sah auch Nils Wiemer Wiemers wieder (, den ich vom Barcamp Berlin schon kannte) und freue mich jedesmal, wenn er dabei ist.
Wie schon im Jahr davor war ich wieder beim LifeWorkCamp alias NewWorkCamp dabei, schaute bei der Gründermesse rein und spazierte bei Johanna Madraschs Walk und Talk im Grunewald mit.

Ich habe das Gefühl, meine Art des Networkings gefunden zu haben, eine Art Routine und eine neue Offenheit. Es entwickeln sich gerade großartige Kooperationen für 2018, auf die ich mich wahnsinnig freue, wie der Workshop "Machtspielchen auf Augenhöhe?" für intrinsify.me.

In meinem Blog startete ich nach dem Ende der #wertekatalog-Reihe die neue Serie #freitagsgedanken. Die werde ich noch eine Weile in 2018 fortführen und dann mal schauen, auf was ich als nächstes Lust habe.

Wie immer dachte ich, zu wenig Theaterstücke besucht zu haben, aber bin beim Nachzählen doch auf zwölf Stück gekommen. Wow!
Hinzu kommen natürlich noch die eigenen Inszenierungen: Anfang des Jahres traten die Spielschauer mit "Gerüchte, Gerüchte" auf, es folgten die Vorspieler mit "DREAMS INC." und im Frühjahr war der Gruppendrang-Kurs #3 dran mit "Suite Dreams". Im Herbst hatten die Spielschauer dann ihr neues Stück parat – "Die Schule der Diktatoren", mit Michael Schiller an der Technik (wie schnell das Netzwerken doch Früchte trägt ... Danke Michael!). Gleichzeitig startete der mittlerweile schon vierte Gruppendrang-Kurs.
Zwischendurch stand ich auch kurz zweimal selbst auf der Bühne, mit einer "Not-Lesung" bei André Schneider in der WerkStadt und mit zwei meiner Genossen, beim Theater-Taster im Fincan – natürlich mit einem Hörspiel-Theaterstückchen.

Dieses Jahr wurde unglaublich von all den Lebewesen um mich herum bestimmt. So viele neue Kontakte, die mir schnell ans Herz wuchsen, aber auch liebe Freunde, Bekannte und Kunden, die mich in diesem Jahr begleiteten, zum Lachen brachten, ablenkten und überraschten.
Meine Freundin Carmen besuchte mich an der Ostsee, Katja überraschte mich mit einem Ausflug in die Katjes-Fabrik und das Maria-Stuart-Team feierte mit mir in meinen Geburtstag rein. Kudamm-Bummel, Theaterbesuche, Picknicks, gemeinsame Dinner und lustige Hoffice-Tage sorgten für ausgelassene Stimmung.
Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch mit zwei ganz neuen Mitbewohnern: G'Kar und Londo, meine Katzen. Im März wurden sie geboren und im Mai zogen sie bei uns ein – noch ganz klein und unglaublich niedlich. In den letzten Monaten sind wir zusammengewachsen, lernen uns immer besser kennen, verstehen einander und entwickeln Routinen und Rituale. Ich freue mich auf all die gemeinsamen Jahre, die noch kommen werden, und will mir ein Leben ohne diese beiden Rabauken gar nicht mehr vorstellen.









 

 

Meine Favoriten 2017



Meine drei liebsten Blogartikel:

"Ich bin kein Sexist, aber ..."

#wertekatalog – Top Ten

#freitagsgedanken – Meine Ängste und ich



Meine Theaterinszenierung des Jahres:

Biografie: Ein Spiel im Deutschen Theater



Mein Foto des Jahres:
























Die Werbespotszene aus DREAMS INC. der Gruppe Vorspiel.



Meine Top 3 Songs des Jahres:

Den ganzen Sommer über hatte ich den Song ständig im Ohr, wenn ich durch die Straßen lief. Und auch jetzt findet er sich noch in regelmäßigen Abständen auf meinem iPod. I love it!





Der hier gehört zur gleichen Kategorie: erfrischend, schnell und immer auf dem iPod mit dabei. Damit läuft es sich gleich viel schwungvoller durch die Stadt.





Meine Freundin Eva wirkte im Sommer in einer Performance mit, aus der dieser Song als Ohrwurm hängenblieb (sie sangen ihn allerdings mit einem deutschen Text):






Meine Top 3 Filme des Jahres:


Zuerst mal ein kleine Überraschungsperle, die ich auf Netflix entdeckt habe. Die Hauptfigur ist einfach nur wahnsinnig symphatisch, der Film hat keine Angst vor Konsequenzen und es spielt Elijah Wood mit. Braucht es mehr Argumente?






Dann hätten wir noch den bildgewaltigen Blade Runner 2049. Ein langer, ruhiger Film, der einen einfach nur ganz viel Sehen und Staunen lässt.


 



Und ganz frisch in die Top 3 gerutscht: "Star Trek – The Last Jedi". Weil er modern und gleichberechtigt ist und erstaunlich witzig.





Meine Top 3 Serienentdeckungen des Jahres:

Auf Platz 1 ist ganz klar "Star Trek – The Next Generation". Die perfekte Serie, wenn man mal einen schlechten Tag hatte und Menschen hasst. Einmal Captain Picard und Data sehen, schon keimt wieder neue Hoffnung auf.
Dieser funky Trailer ist so ... wie Trailer eben mal waren ...
By the way: Die neue Serie "Star Trek Discovery" (Netflix) ist auch sehr geil!





Eine rundum absolut gelungene Serie ist "Dirk Gentlys Holistic Detective Agency". Wirklich tolles Schauspiel, witzige und absonderliche Figuren und genau das richtige Timing. 2018 wird eine zweite Staffel folgen. Ick freu mir!





Nicht zu vergessen natürlich der Kracher "Glow"! Die Serie war erfrischend anders und die 80s-Optik ist ein Augenschmaus!







Mein Lieblingsessen des Jahres:

Dieses Jahr ist es kein Essen, sondern etwas zum Trinken. Ich hing besonders an drei fantastischen Teesorten, die sich zu meinem Standard-Repertoire gemausert haben:


Fortbildung des Jahres:

Na da nenne ich doch einfach mal die Meisner-Technik – wenn es auch nur ein Vormittag war.





Auf 2018 blicke ich voller Vorfreude. Lasst die Spiele beginnen!


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