Freitag, 10. Februar 2017

Optimismus - Blogreihe #wertekatalog

Es ist Value-Friday und es geht weiter mit der Blogreihe #wertekatalog,

Der einundvierzigste Wert ist:


OPTIMISMUS


Wikipedia sagt:

Optimismus (von lat.: optimum, „das Beste“) ist eine Lebensauffassung, in der die Welt oder eine Sache von der besten Seite betrachtet wird; er bezeichnet allgemein eine heitere, zuversichtliche und lebensbejahende Grundhaltung sowie eine zuversichtliche, durch positive Erwartung bestimmte Haltung angesichts einer Sache hinsichtlich der Zukunft. Ferner bezeichnet sie eine philosophische Auffassung, wonach die Welt die beste aller möglichen Welten ist, in der Welt alles gut und vernünftig sei oder sich zum Besseren entwickelt. Die gegenteilige Auffassung ist der Pessimismus. (https://de.wikipedia.org/wiki/Optimismus)

Yeah, Optimismus! Mein Freund und Helfer in allen Lebenslagen! Ein schöner Wert, der für mich quasi selbstverständlich ist.

Optimismus ist eine innere positive Einstellung, die davon ausgeht, dass sich immer alles zum Guten wenden wird. Pessimismus hingegen geht vom Gegenteil aus.
Aber warum sind manche eher Optimisten und manche eher Pessimisten? Und kann man die jeweils andere Einstellung lernen?

Ich denke: ja. Sowohl Optimismus als auch Pessimismus sind erlernte Sichtweisen. Wir kriegen sie als Kind vorgelebt und anerzogen. Wenn uns unser Umfeld stärkt und herausfordert, dafür sorgt, dass wir mit Freude und Zuversicht ungewohnte Aufgaben angehen, entwickeln wir eher eine optimistische Sichtweise. Wurden uns Ängste und (übertriebene) Vorsicht eingeredet, unsere Ideen und Vorhaben schon von vornherein kritisiert, dann ist es wahrscheinlicher, dass wir pessimistisch denken.

Einfach runtergebrochen ist Optimismus Selbstvertrauen. Wenn wir uns selbst viel zutrauen, vertrauen wir in unsere Fähigkeiten und sind wagemutiger. Wir werden beharrlicher und lassen uns durch Fehlschläge und schlechte Erfahrungen nicht demotivieren. Natürlich hat ein optimistischer Mensch auch negative Empfindungen. Er ist nicht immer glücklich, er kennt Trauer und Schmerz. Aber er hat eine stärkere Resilienz-Fähigkeit, kann also Krisen einfacher meistern.
Er weiß, dass alles auch wieder besser wird - und dieses Wissen gibt ihm Kraft.
Das schöne ist: es wird wirklich immer alles wieder besser. Die Natur und alles in ihr sind einem stetigen Kreislauf unterlegen, einem stetigen Auf und Ab. Und nach einem tiefen Tal folgt somit immer ein hoher Berg.

Ich bin Optimist. Ich war es schon immer.
Pessimisten bezeichnen Optimisten gern als Traumtänzer, als realitätsfern. Sie gehen lieber vom schlimmsten Fall aus, um nicht enttäuscht zu werden.
Das habe ich oft in meinem Leben versucht. Ich hatte die Hoffnung, dadurch wirklich Enttäuschungen verhindern zu können.
Aber es hat nicht funktioniert. So sehr ich mich auch bemüht habe, mit einem negativen Ergebnis zu rechnen, hat mein tiefstes Innerstes immer Hoffnung gehabt. Tief in mir drin habe ich einen Kern, der es nicht hinbekommt, alles negativ zu sehen. Er ist stets positiv. Gegen ihn komme ich nicht an.
Und mittlerweile will ich auch nicht mehr dagegen ankommen. Ich freue mich, dass er da ist.

Ja, er lässt mich enttäuscht sein. Er verursacht Schmerz, er verursacht Trauer und Unglück. Aber ich weiß, dass er mir hilft, mich durch diese Emotionen zu tragen.
Und meine Erfahrung weiß: es wird immer wieder besser.


Charlie Rivel sagt dazu:

Foto: "Ernst", Theatergruppe Vorspiel: https://www.facebook.com/TheatergruppeVorspiel

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