Mittwoch, 16. November 2016

#monthlyfavourites - November-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im November!



Zum Arbeiten


Diese Postkarte aus dem Technischen Museum Wien bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Sie hängt über meinem Schreibtisch und ist für mich tägliche Motivation den Fortschritt zu feiern und an neuen Ideen festzuhalten.
Im Dezember gebe ich bei der LAG Spiel und Theater Berlin einen Workshop zum Thema "Objekttheater". Passend dazu habe ich mir ein bißchen Arbeitslektüre bestellt, das Buch "Animation fremder Körper". Ich hatte mir unter einem Arbeitsbuch etwas Praxisnahes voller Übungen vorgestellt und wurde mit einem Buch voller Aufsätze überrascht. Aber gut, so kann ich mich auf der theoretisch-philosophischen Ebene noch ein bißchen in das Thema vertiefen.



Zum Aufhübschen


Ich in ja ein großer Badefan. Nur wenn es draußen wirklich Hochsommer ist, nehme ich ausnahmsweise keine Wannenbäder. Jetzt im Herbst, wo es früher dunkel wird, ist es besonders schön, bei Kerzenschein ein Bad zu nehmen. Super dazu passt ein Dauerfavorit von mir, das Kneipp-Schaumbad "Seelentröster" mit Kakao-Geruch.
Ebenso typisch für den Herbst sind für mich dunkle Farben, besonders Braun- und Rottöne. Mein momentaner Lieblingsnagellack war ein Weihnachtsgeschenk meines Bruders. Es ist der einzige Dior-Lack, den ich besitze, die Farbe heißt "Hypnotic" .
Wenn ich an Fortbildungen teilnehme und somit weiß, dass ich mich viel bewegen werde, greife ich statt zu großen auffälligen Ohrringen (wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Ohrring-Junkie bin) eher zu kleinen Steckern. Damit habe ich mehr Bewegungsfreiheit, kann aber trotzdem Ohrschmuck tragen. Bei meiner Vorliebe für ungewöhnliche Stücke, waren natürlich diese Insekten-Ohrstecker genau die richtige Wahl. Sie sind von H&M, sehr detailliert und dennoch stabil gearbeitet und begleiten mich im November bei Fortbildungsworkshops.



Zum Lesen



Ich kaufe gerne Zeitschriften und habe in meinem Leben schon viele regelmäßig konsumiert. Da sich vieles stetig wiederholt und man online unglaublich viele Inspirationen findet, hat sich die Anzahl der Zeitschriften, die ich noch lese, extrem verkleinert. Mit zu dem elitären Kreis gehört die Sweet Paul, weil sie ungewöhnliche Rezepte, kurze Reiseberichte, Vorstellungen von Foodbloggern und DIYs mit unglaublich ästhetischen Bildern verbindet, die meist ein bißchen rustikal und nostalgisch sind. Diese Zeitschrift ist einfach eine Freude für die Augen.
Neulich entdeckte ich eine Bücherbox am Leon-Jessel-Platz in Berlin-Wilmersdorf und musste gleich ein bißchen stöbern. Ich habe eine Vorliebe für Bücher, denen man ihr Alter ansieht und entschied mich deshalb für eine schon etwas zerfledderte Ausgabe (wohl aus den 40er Jahren) von Norbert Jaques´ "Dr. Mabuse - Der Spieler". Der Erzählstil ist schön und sehr theatralisch. Die Geschichte um den hochbegabten, gefährlichen Super-Überschurken Dr. Mabuse wurde damals verfilmt und ich sehe jede Szene vor meinem geistigen Auge in übertriebener Stummfilm-Ästhetik.



Zum Essen


Meine Freundin Hua reiste vor einer Weile nach China und brachte mir eine ganz kleine Teekanne mit winzigen Tassen mit. Dazu eine große Box voll köstlichem Jasmintee. Er ist wirklich gut und sehr ergiebig, denn er kann (wie Grüntee im Allgemeinen) mehrmals aufgegossen werden.
Zu Tee passen natürlich Kekse hervorragend, im Moment greife ich am liebsten zu meinen selbstgebackenen Nusstalern. Hier findet ihr das Rezept:
http://theaterberlin.blogspot.de/2016/11/theatresnack-nusstaler.html
Jetzt beginnt auch endlich die Mandarinen- & Clementinen-Saison, deshalb gibt es die natürlich in Massen.



Zum Stöbern

Gerade bei uns in Deutschland wird das Gründen immer mit extremem Risiko verbunden, es wird so getan, als müsse man ein Übermensch sein, um Gründen zu können. Das ist natürlich Unsinn. Mit diesem Vorurteil wird in diesem Artikel wunderbar aufgeräumt:
http://www.karriereletter.de/der-mythos-vom-ueber-gruender/

Warum der neue Trendbegriff "Girlboss" nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat, veranschaulicht dieser Blogebeitrag super:
http://bekleidet.net/2016/10/ich-will-keine-starke-frau-sein/

Die Aufführungen von "eins, zwei, drei" sind vorerst vorbei, dennoch lohnt sich ein Blick auf die neue Facebookseite von "Die Genossenschaft". Ihr findet dort Fotoalben und Videos:
https://www.facebook.com/GenossenschaftBerlin



Zum Hören

Meine Freundin Carmen hat mir vor einer Weile den Podcast "Magic Lessons" empfohlen, den ich seitdem begeistert unterwegs höre. In den einzelnen Episoden coacht Bestseller-Autorin Elizabeth Gilbert verschiedene Frauen, die auf ihrem kreativen Weg gerade nicht weiterkommen.
Am Ende der ersten Staffel spricht sie mit Brene Brown über Verletzlichkeit und darüber, wie früh Kreativität bei den meisten Leuten bereits zerstört wird. Das ist meine Lieblingsepisode, da sie sich mit meiner Erfahrung in der Schule deckt. Hört unbedingt rein:

Zum Anschauen

Diese Kategorie ist diesmal prall gefüllt mit Serien, Filmen und Theater.

Den Anfang macht "Finding Dory", den ich einfach bei meinen Oktober-Favourites vergessen habe und jetzt noch reinschummele. Warum? Weil er witziger und erwachsener ist als "Finding Nemo", einen genialen Hauptcharakter und toll ausgearbeitete Nebencharaktere hat. Ich bin immer wieder fasziniert vom Synchronsprechen und mag deshalb dieses Behind The Scenes Video besonders gern:




Im Kino lief vor "Finding Dory" ein kleiner Kurzfilm, der auf beeindruckende Weise zeigt, wie weit 3D-Animation mittlerweile schon ist. Der Sand!!!




Ebenfalls im Kino gesehen habe ich "Doctor Strange". Ein gut gemachter und auch sehr witziger Superhelden-Film. Wie alle ersten Filme einer neuen Marvel-Reihe mag ich es, dass der Film eher ruhiger ist und die Entwicklung des Hauptcharakters im Vordergrund steht. Und er trägt eins der schönsten Superhelden-Kostüme ever! Hier ein paar Trailer in Reihe:




Eine englische Serie darf natürlich nicht fehlen, da bin ich ja absoluter Junkie. Ganz neu auf Netflix gibt es "The Crown". Die Serie erzählt, wie Queen Elisabeth Anfang der 50er Jahre notgedrungen den Thron besteigt und beschäftigt sich auch mit den politischen Veränderungen. Besonders begeistert mich Matt Smith (der auch mal den Doctor in "Doctor Who" gespielt hat) als ihr Ehemann Prinz Philip. Hier ein Trailer:




Außerdem auf Netflix ist die dritte Staffel von "Black Mirror". Diese Serie besteht aus Einzelepisoden, die in sich geschlossene Geschichten sind. Jede Geschichte spielt in einer relativ nahen Zukunft und zeigt Szenarien, die mit fortschreitender Technik entstehen könnten. Die ersten beiden Staffeln habe ich bereits vor einer Weile gesehen und bin überrascht, dass die neue Staffel etwas sanfter ist ... es gibt ab und zu sogar so etwas wie ein Happy End:




Zum Schluss eine Theaterempfehlung. Im Maxim Gorki läuft zur Zeit "Meteoriten", ein Stück über mehrere junge queere Charaktere, auf der Suche nach sich selbst und der Liebe.
Hier habe ich einen Blogartikel mit Stückkritik geschrieben:
http://theaterberlin.blogspot.de/2016/11/meteoriten-maxim-gorki-theater-berlin.html

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